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Spende für Kinderzentrum in Sibiu

Inspiricon unterstützt 50 Kinder mit einer Spende

Inspiricon spendet für das Zentrum für Kinder mit Behinderungen in Sibiu, Rumänien

Das Zentrum für Kinder mit Behinderungen (Centrul de Plasament pentru Copilul cu Dizabilitati, C.P.C.D.) aus Turnu Rosu im Kreis Sibiu (Herrmannstadt), Rumänien ist eine öffentliche Einrichtung. Den Vorsitz hat der Kreisrat Sibiu inne und es ist eingebettet in die Struktur der Generaldirektion für Sozialhilfe und Kinderschutz Sibiu. Die Aktivitäten des Zentrums werden aus dem Staatshaushalt, dem Haushalt des Kreisrates Sibiu, Spenden, Förderungen sowie anderen privaten Formen von Bareinlagen oder Sachleistungen finanziert.

In diesem Jahr beteiligte sich die Inspiricon AG erstmals mit einer Spende

Zum Schulanfang wurde für 50 Schüler all das besorgt, was sie für ihr neues Schuljahr benötigen – die Kosten dafür übernahm die Inspiricon. So können die Kinder optimal in ihren Schulalltag starten.

Was tut das Zentrum und für wen ist es gedacht?

Das Zentrum für Kinder mit Behinderungen bietet den Kindern Zugang zu Informationen, Bildung sowie sozialer und psychologische Beratung. Außerdem können die Kinder auch dort wohnen und essen. Soziale Beziehungen und die Zusammenarbeit werden gefördert. Zum Angebot gehören auch Freizeitaktivitäten, Unterstützung im Alltag, bei täglichen Erledigungen sowie in Notfällen. In schwierigen Situationen helfen die Mitarbeiter des Zentrums auch bei Stressbewältigung, Wiedereingliederungen in die Familien sowie anderen sozialen Hilfeleistungen.

Das Zentrum ist Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen bzw. einem Behinderungszertifikat oder zertifizierte Schüler und Auszubildende im Alter von 3 – 18 Jahren. Junge Erwachsene über 18 Jahre, die eine spezielle Ausbildung machen oder aufgrund ihrer Behinderung dazu nicht in der Lage sind, haben die Möglichkeit maximal zwei Jahre im Zentrum zu bleiben. Ebenfalls willkommen sind Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen persönlichen Situationen befinden, vorübergehend oder dauerhaft von ihren Eltern getrennt leben und die ihren Wohnsitz im Kreis Sibiu haben.

Die Räumlichkeiten wurden 2016 renoviert und sind für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Behinderungen, eingeschränkter Mobilität) geeignet. Es gibt Rampen und Aufzüge, und alle Bäder sind für den Zugang für Personen mit einer Behinderung des Bewegungsapparates angepasst. Die Flure haben Blindführer und alle Anschriften an den Eingängen sind auch in Blindenschrift angebracht.

Derzeit befinden sich im Zentrum 50 Kinder und Jugendliche, darunter 37 Mädchen und 13 Jungen.

Wir freuen uns, diese Kinder unterstützen zu können und ihnen den Alltag ein wenig zu erleichtern!

Auch Sie möchten helfen und etwas Gutes tun? Dann melden Sie sich bei mir – jede Hilfe ist willkommen!

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
SAP Inside Track München

Inspiricon AG als Sponsor des SAP Inside Track München – #sitmuc

From the Community, For the Community

München ist die Heimat eines lebendigen und wachsenden SAP Community Netzwerks! Hier treffen sich SAP-Berater, -Entwickler, -Architekten und -Projektmanager regelmäßig in ihrer Freizeit, um sich auszutauschen, ihre Kenntnisse zu vertiefen und neue und alte Kontakte in entspannter Atmosphäre zu pflegen. München hat eine Vielzahl nichtkommerzieller und sehr aktiver Gruppen hervorgebracht.

Die Community organisiert mit dem SAP Inside Track München, liebevoll auch „SITMUC“ genannt, bereits im fünften Jahr in Folge eine eigene jährliche Veranstaltung, die sich voll und ganz der Community verschrieben hat. Die Hauptkonferenz wird am Samstag, den 7. Oktober 2017 ihre Pforten öffnen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Community unter dem Leitgedanken „From the Community, For the Community“. Und obwohl das Interesse an der SITMUC seit dem Gründungsjahr 2013 immer größer geworden ist, bestimmen auch heute noch die ursprünglichen Organisatoren – Damir Majer, Martin Steinberg and Gregor Wolf – die Geschicke. Und auch ihrer ursprünglichen Motivation sind sie treu geblieben. Unsere liebe Kollegin Andrea Taylor ist ebenfalls Mitglied des Ausschusses. Auch wenn heute immer mehr Sponsoren mit an Bord sind und sich die Teilnehmerzahl in diesem Jahr verdoppelt hat, genießt die Aufrechterhaltung des „Community-Charakters“ bei den Veranstaltern immer noch oberste Priorität!

Die SITMUC wird auch in diesem Jahr wieder im ideal geeigneten Coworking Space des „Impact HUB“ in München stattfinden. In diesem Jahr kommen die Teilnehmer in den Genuss eines Samstagmorgens voller informativer und oft auch unterhaltsamer Vorträge von Community-Mitgliedern und SAP-Mentoren. Nach dem gesponserten Lunch, das genug Zeit für Gespräche und ein besseres Kennenlernen bietet, geht es weiter mit einem neuen Programm für den Nachmittag: In einem offenen „Marketplace“ bieten verschiedene Breakout Sessions jedem die Möglichkeit, alles zu erkunden, die einzelnen Stände zu besuchen und bei Interesse anzuhalten und ins Gespräch zu kommen oder sich je nach persönlichem Interessen weiter umzuschauen. Diese Atmosphäre schafft ideale Voraussetzungen für angeregtes Networking und den gegenseitigen Austausch von Wissen und sorgt so für neue Impulse in unserer Community.

Inspiricon AG tritt zum ersten Mal als Sponsor auf

Und das Beste zum Schluss: Getreu dem Motto „From the Community, For the Community“ bleibt die SITMUC-Veranstaltung auch in diesem Jahr absolut kostenlos für alle Teilnehmer. Natürlich wäre all das ohne das Sponsoring durch eine Vielzahl an Einzelpersonen und Unternehmen im Community-Netzwerk nicht möglich. Aus diesem Grund hat sich Inspiricon entschieden, beim diesjährigen SAP Inside Track zum ersten Mal als Sponsor dabei zu sein. Wir freuen uns, eine Network-Veranstaltung wie diese unterstützen zu können!

Falls Sie mehr über die letztjährige SAP Inside Track Munich erfahren möchten, finden Sie hier weiterführende Informationen:

Sessions

Die Sessions sind das A und O einer SAP-Inside-Track-Veranstaltung. Ergreifen Sie selbst das Wort auf der Bühne oder im Marketplace, um Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen und Ihre Leidenschaft mit der Community zu teilen. Lassen Sie andere wissen, was Sie interessiert, was Sie zuletzt gemacht haben oder wie es Ihnen auf der SAP TechEd ergangen ist und regen Sie so Gespräche an, von denen alle Teilnehmer profitieren.

Alle Informationen auf einen Blick

Wann:
Samstag, 7. Oktober, 9:00-17:30

Wo:
Impact HUB Munich GmbH
Gotzinger Straße 8
81371 München

Weitere Informationen zur SITMUC finden Sie im Internet unter:

https://www.sitmuc.com/ und https://wiki.scn.sap.com/wiki/display/events/SAP+Inside+Track+Munich+2017

Bis bald auf der SITMUC! Folgen Sie uns auf Twitter, um keine Informationen zu verpassen.

Autorin dieses Beitrags
Linda Schumacher Marketing
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
PMO Inspiricon

Wie Sie mit einem PMO Ihre Geschäftsentwicklung vorantreiben können

Fangen wir mit einer einfachen Frage an und machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach der Antwort:
Warum entscheiden sich Unternehmen für die Einführung und Weiterentwicklung eines Project Management Office (PMO), wenn sie doch bereits über ein breites Wissen in Sachen Project Management (PM) verfügen?

Stellen wir zunächst einmal ein paar Dinge im Zusammenhang mit PM und der Einführung eines PMOs klar. 

Wir verfügen heute über ein breites Spektrum an PM-Dokumentation, das auf jedermanns Bedürfnisse eingehen kann. Dies bedarf keiner weiteren Erläuterungen, da es jedem, der in diesem Bereich aktiv ist, bereits klar sein sollte. Hier ist zudem alles strukturiert und zielorientiert.

Mehr zum Thema Project Management

Laut PMBOK ist Project Management die Anwendung von Fachwissen, Fertigkeiten, Werkzeugen und Verfahren auf Projektaktivitäten, um die Projektanforderungen zu erfüllen. (*

Diese Standards gelten ebenso für das PMO und wirken sich nachhaltig auf dessen operative Aufgaben aus. Lassen Sie uns also etwas tiefer gehen.

„Das Project Management legt die Regeln fest,
das PMO liefert den Rahmen, um die Einhaltung dieser Regeln sicherzustellen!“ 

Welche Auswirkungen hat das Project Management auf ein PMO? Einige Punkte sollten bereits im Vorfeld bedacht werden:

  1. Die Entwicklung des PMOs sollte sich an der jeweiligen Unternehmenskultur orientieren, basierend auf den PM-Vorgaben.
  2. Es passt nicht immer zu den Kunden und ihren Erfordernissen, sondern vielmehr zum Unternehmen selbst.
  3. Die Einbeziehung der verschiedenen Führungsebenen sollte sorgfältig durchdacht sein.
  4. Es sollte ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess stattfinden.
  5. Einfache Skalierbarkeit sollte gegeben sein, um mit der Unternehmensentwicklung Schritt halten zu können.

Warum sind PMOs heute der neueste Trend und warum steigt das Interesse immer mehr? Finden wir es heraus!

Warum Ihr Unternehmen ein PMO braucht!

Im Projektmanagement-Leitfaden „A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide) – Fifth Edition“ wird das PMO als organisatorische Struktur definiert, die projektbezogene Governance-Prozesse standardisiert und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Methodiken, Werkzeugen und Techniken erleichtert. Darüber hinaus unterstützt das PMO das direkte Management von einem oder mehreren Projekten. (**

Ich bin überzeugt, dass ein PMO unentbehrlich für ein Unternehmen ist, sobald es eine gewisse Größe erreicht und innerhalb kurzer Zeit ein gewisses Wachstum erlebt hat.

Meiner Erfahrung nach ist es die Aufgabe eines PMO:

  1. sicherzustellen, dass Projektteams sich an den Anforderungen eines Projekts orientieren, um eine frist- und budgetgerechte Umsetzung zu ermöglichen. Es reicht nicht, dies nur zum Projektstart oder -ende zu beachten; vielmehr handelt es sich hierbei um ein Schritt-für-Schritt-Angebot von Unterstützung und Anleitung. Dabei gilt es stets, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, ohne dabei den Kontakt zum Projekt, zum Projektteam und zum Kunden zu verlieren.
  2. zu prüfen und zu steuern, dass die vorgegebenen Regeln und Ausgestaltungen von allen Beteiligten befolgt und umgesetzt werden.
  3. alles zu verbessern, dass bereits ausgestaltet und implementiert wurde. Dabei können neue Werkzeuge sowie neue Verfahren und Methoden zum Einsatz kommen.

Wir können mit Sicherheit sagen, dass das PM zuerst da war und das PMO erst in der Folge entstanden ist. Es ist jedoch faszinierend zu beobachten, was passiert, wenn ein Unternehmen mit langer PM-Tradition ein PMO einführt. Beschäftigen wir uns also etwas näher damit.

Was passiert, nachdem ein PMO eingeführt wurde?

Projektmanager, die Projekte anführen und dabei ihr Bestes geben, werden nach der Umsetzung eines lokalen PMOs einige Einschränkungen erleben. Doch wie sehen die Einschränkungen in dieser neuen Welt aus?

  • Eine neue organisatorische Ausgestaltung, die die neue PMO-Strategie in den Mittelpunkt stellt.
  • Definition neuer Regeln und Strategien; Themen, die die zukünftige Entwicklung des gesamten Unternehmens bestimmen werden, Regeln und Strategien, die von jedem Projektmanager in enger Zusammenarbeit mit dem PMO und dem Kunden umgesetzt werden müssen.
  • Einführung und Weiterentwicklung neuer Werkzeuge für ein verbessertes Reporting, das die Führungsebene des Unternehmens bei der optimalen Entscheidungsfindung unterstützt.
  • Zusätzliche Unterstützung für Projektmanager in Form von Schulungen und Schulungsexperten, die eine bessere berufliche Weiterbildung ermöglichen.
  • Projektcontroller, Teammitglieder, deren primäre Aufgabe darin liegt, zu analysieren und zu prüfen, ob die festgelegten Strukturen, Rollen und Methoden in laufenden Projekten auch angewandt werden.

Darüber hinaus werden Stakeholder zu der Erkenntnis gelangen, dass die Regeln, auf die man sich geeinigt hatte und die aufgestellt wurden, jetzt auch befolgt und respektiert werden müssen. Gleichzeitig können sie darauf vertrauen, dass auch alle anderen diese vereinbarten Regeln befolgen.

PMO bei Inspiricon

Die oben genannten Sachverhalte sind Erfahrungswerte, die sich aus dem Aufbau neuer Strukturen innerhalb von Inspiricon ergeben haben. Die Auswirkungen nach außen waren enorm. Die Abteilung hatte im Frühjahr 2016 das Licht der Welt erblickt und schon im Sommer des gleichen Jahres ihre ersten Schritte gemacht. Nach über einem Jahr verfügt sie heute über eine bewährte und konsolidierte Struktur. Die Entwicklung geht jeden Tag weiter und dabei wird so oft es nur geht das gesamte Team einbezogen.

Fazit

Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig es ist, zu verstehen, dass ein PMO Unterstützung bietet und die Geschäftsentwicklung auf neue Ebenen hebt und dabei gleichzeitig sicherstellt, dass vereinbarte Themen umgesetzt und weiterentwickelt werden.

(*, (**   A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide) – Fifth Edition

Autor dieses Beitrags
Gabriel Simon Projektmanager
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Karriere bei Inspiricon

Deine Karriere bei Inspiricon

Liebe Community,

heute geht es zur Abwechslung mal nicht um ein fachliches oder technisches Thema.
Heute stelle ich euch einige Kolleg/Innen von mir vor, die als Junioren zur Inspiricon kamen und die uns von ihrem Karriereweg bei der Inspiricon berichten:
Ana ist Team Lead des Cross Technology Team.
Lorena und Diego sind beide Junior Consultants SAP BI.

Hallo Ana, Lorena und Diego – wir legen gleich los und fangen ganz am Anfang an!

Was hat euch in eurer Berufswahl beeinflusst?

Ana: Zum ersten Mal kam in der 7. Klasse mit Programmieren in Kontakt. Ich hatte einen Kurs namens TIC. In diesem lernte ich Peseudocod und Pascal. Seitdem bin ich „verliebt“ ins Programmieren und wusste, was später machen möchte. Dementsprechend suchte ich mir eine Universität, wo ich Computer Science studieren konnte.

Lorena: Ich mag alles, was mit Wissenschaften zu tun hat. Deshalb habe ich mich für einen Fachbereich entschieden, der auf Mathematik und Informatik basiert.

Diego: Am meisten hat mich mein Vater beeinflusst – und er tut es immer noch. Er ist auch Consultant und hat mein Interesse an BI geschürt.

 

Wie bist du zur Inspiricon gekommen? Bzw. warum hast du dich für die Inspiricon entschieden?

Ana: Ich denke, dass die Inspiricon mich ausgesucht hat. Bevor ich bei der Inspiricon angefangen habe, habe ich in einem deutschen Unternehmen gearbeitet, dessen Projektmanager einer der Mitgründer von Inspiricon ist.

Lorena: Ich habe das Stellenangebot im Internet gefunden und habe mich beworben, weil ich gerne etwas ganz Neues lernen wollte.

Diego: Ich habe auf Indeed gezielt nach Jobangeboten für SAP BI in Deutschland gesucht. Am besten hat mir der Enthusiasmus gefallen, mit der sich die Inspiricon mir präsentierte. Bezüglich Unternehmenswachstum und auch hinsichtlich meiner persönlichen Entwicklung.

 

Erzählt doch mal in einigen Worten, wie sich eure Stelle vom 1. Tag bis heute entwickelt hat.

Ana: Ich hatte Glück Teil eines Teams zu werden, welches meine Fähigkeiten einzusetzen wusste und mich auf meinem Karriereweg unterstützt hat. Durch die Hilfe meines Teams habe ich es geschafft, von einer Programmiererin zu einer Teamleiterin zu werden. Deshalb stelle ich mich jeder neuen Herausforderung. Ich liebe was ich tue! Von der Gründung an dabei gewesen zu sein, hat mir ermöglicht viele neue Sachen zu lernen: Wie man ein Unternehmen aufbaut, wie man ein Projekt gewinnt, wie man ein Projekt aus dem Nichts entwickelt.

Lorena: Ich habe hier angefangen, ohne etwas über BI zu wissen. Nach einem Jahr kann ich nun sagen, dass ich sehr viel dazu gelernt habe – und es jeden Tag noch tue!

Diego: Während des ganzen ersten Jahres bei der Inspiricon konnte ich spüren, wie ich mich persönlich weiterentwickelte. Nicht nur was das Fachwissen angeht, sondern auch bezüglich des Umgangs mit Kunden und anderen relevanten Fähigkeiten, die ein Consultant haben sollte. Ich würde sagen, dass das persönliche 1:1 Coaching, welches ich erhalte, ein treibender Faktor für diese Entwicklung ist.

 

Was macht das Arbeiten bei der Inspiricon für dich aus? Gibt es Besonderheiten, die du so nicht kanntest? Unterscheidet sich die Inspiricon von anderen Arbeitgebern?

Ana: Die Inspiricon ist wie eine Familie und ich gehe mit Freude zur Arbeit. Ich denke, dies ist nicht in jedem Unternehmen der Fall. Als kleines Unternehmen haben wir den Vorteil, als geschlossene Einheit und transparent zu agieren. Gemeinsam stellen wir uns immer wieder neuen Herausforderungen. Es ist schön, dass wir Freundschaften aufbauen und uns auch außerhalb der Arbeitszeit miteinander treffen.

Lorena: Die Inspiricon ist wie eine Familie. Wir helfen einander und teilen unser Wissen miteinander.

Diego: Der Inspiricon ist es gelungen, eine eigene Kultur zu entwickeln. Es ist sehr einfach, sich in diese freundliche Umgebung einzufügen. Inspiricon ist sehr professionell, aber sorgt sich auch immer darum, dass wir eine „gesunde“ Arbeitsumgebung haben. Die regelmäßigen Meetings helfen uns dabei, uns als Team zu fühlen und immer mitzubekommen, was passiert. Und wir sind immer dazu aufgerufen unsere eigenen Ideen zu präsentieren und umzusetzen.

 

Wenn du etwas an deiner Stelle ändern könntest, was wäre das?

Ana: Vielleicht die Büroräume in Cluj: ich hätte gerne einen Außenbereich zum Relaxen. Aber was die Organisation des Unternehmens angeht, habe ich nichts zu bemängeln.

Lorena: Ich würde gar nichts an meinem Job ändern, denn wir fühlen uns als Familie und ich mag alles so, wie es ist.

Diego: Das Reisen ist das Los der Consultants. Es ist auch einer der Punkte, die ich besonders gerne mache – aber es kann auch sehr anstrengend sein.

 

Jetzt noch eine Frage an die beiden Frauen im Interview: Die IT-Welt ist ja noch eine ziemliche Männerdomäne – habt ihr das Gefühlt, dass ihr als Frauen anders behandelt werdet, als eure männlichen Kollegen?

Ana: Nur am Weltfrauentag, wenn wir Blumen bekommen. Im Vergleich zu einem männlichen Mitarbeiter fühle ich mich nicht anders behandelt, welches auch normal sein sollte. Egal ob Frau oder Mann, alle Angestellten sollten gleich behandelt werden.

Lorena: Ich fühle mich in keinster Weise anders behandelt im Vergleich zu meinen männlichen Kollegen. Jeder hat die Freiheit den Job auszuüben, für den er oder sie sich entschieden hat. Und du musst kein Mann sein, um darin gut zu sein!

 

Was würdest du jedem Berufsanfänger mit auf dem Weg geben aus deiner bisherigen Erfahrung?

Ana: Du solltest jedes Problem des Unternehmens so behandeln als ob es dein persönliches Problem wäre. Dies wird dir helfen dich mehr in die Findung einer Lösung einzubringen. Zusätzlich wird es dich sehr zufriedenstellen, wenn du einen Lösungsweg erarbeitest hast.

Lorena: Wenn du deinen Job liebst, wirst du immer Fortschritte machen.

Diego: Aller Anfang ist schwer – aber es gibt immer jemanden, der dir helfen und dich unterstützen kann!

 

Zum Abschluss noch ein Ausblick in die Zukunft:
Welche Ziele hast du dir für deinen Job (bei Inspiricon) gesetzt?

Ana: Momentan konzentriere ich mich darauf ein eigenes Team aufzubauen und einen positiven Einfluss als „Team Player“ auszuüben. Die Erreichung dieses Ziels würde mir beweisen, dass ich mich beruflich weiterentwickelt habe und damit wäre ich sehr zufrieden.

Lorena: Ich möchte mich und meine Arbeit weiter verbessern und wünsche mir, dass mein Wissen anderen weiterhilft.

Diego: Über das letzte Jahr gesehen kann ich schon sehen, wie die Inspiricon nachhaltig wächst und selbst immer „erwachsener“ wird. Ich erwarte, dass sich meine Karriere als Consultant weiterentwickelt. Außerdem möchte ich zum Wachstum der Inspiricon aktiv beitragen.

Danke, dass ihr euch die Zeit für meine Fragen genommen habt! Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei der Inspiricon!

Ihr habt jetzt Lust bekommen, auch bei unserem Team dabei zu sein? Schaut am besten gleich in unsere aktuellen Stellenangebote rein – und falls nichts passendes dabei ist: wir freuen uns auch über Initiativbewerbungen!

Autorin dieses Beitrags
Linda Schumacher Marketing
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Die BI Academy der Inspiricon

Die BI Academy der Inspiricon

Mit der BI Academy von null auf hundert

Inspiricons BI Academy ist ein unternehmenseigenes Ausbildungsprogramm, das wir speziell zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Weiterbildung unseres Teams entwickelt haben. Grundlage für die Schulungen bilden langjährige Führungserfahrung, fachliche Kompetenz und großes Engagement sowohl auf Seiten der Teilnehmer als auch der Ausbilder. Das Programm läuft bereits seit zwei Jahren und hat durchweg positive Ergebnisse erbracht (in unserem Fall: gute Nachwuchsberater). Es wird kontinuierlich an die sich ändernden Marktanforderungen angepasst und verbessert, stets mit dem Ziel, Qualität und Inhalte noch besser und umfassender zu machen.

Wie funktioniert unsere BI Academy?

Dabei gilt es zunächst einen Blick auf die Ziele und Methoden zu werfen, die wir mit der Academy verfolgen.
Auf den Punkt gebracht hat die BI Academy zwei übergeordnete Ziele:

  1. Zum einen soll sie unseren jungen Praktikanten Gelegenheit bieten, strukturiertes Fachwissen zu erlangen.
  2. Zum anderen soll sie zur Konsolidierung und Ergänzung bestehenden Beraterwissens in neuen Bereichen beitragen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir zwei unterschiedliche Weiterbildungswege entwickelt: den so genannten Fast Track für schnelles Intensivtraining und den Enhancement Track für die Vertiefung bestehenden Wissens.

Der Fast Track im Überblick

Der Fast Track richtet sich an den Berufsnachwuchs, der noch ganz am Anfang steht. Für ihn haben wir eine intensive Schulung entwickelt, die sich an praktischen Geschäftsszenarien orientiert und ein breites Spektrum an Themen abdeckt – das heißt: Alle Mann an Deck oder wir geraten in Seenot!

Die Teilnehmer erhalten neue technische und fachliche Reize, sind gleichzeitig aber auch aufgefordert, ihre Soft Skills weiterzuentwickeln. Dabei erlernen sie Strategien und Methoden zum Aufnehmen von Anforderungen, Führen und Managen von Zielkonflikten und zum Geben und Annehmen von Feedback. Auf diesem Wege wird eine Atmosphäre geschaffen, die das gesamte Team fordert, denn die Ausbilder müssen sich den immer komplexeren Fragen des Nachwuchses stellen. Dadurch wird zudem eine Integration in unser Team gefördert, da sie mit allen Teammitglieder interagieren.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass für uns dabei nicht die Quantität, sondern die Qualität im Vordergrund steht. Wir setzen auf kleine Arbeitsgruppen, mit denen wir unseren Mitbewerbern mit ihren hohen Fluktuationsraten weit voraus sind. Innerhalb der letzten zwei Jahre haben nicht weniger als 13 Nachwuchskräfte unsere BI Academy durchlaufen. Sechs von ihnen sind heute fest angestellt und zwei weitere durchlaufen gerade unseren Onboarding-Prozess.

Für unsere mindestens zweimonatige Schulung haben wir für unsere Praktikanten einen umfassenden Lehrplan entwickelt:

  1. Einführung in die SAP-Landschaft
  2. Basiswissen SAP BW
  3. Modellierung anhand eines Geschäftsszenarios
  4. SAP Reporting
  5. ABAP in BW
  6. SAP BW auf HANA
  7. SAP Business Objects

Der Enhancement Track

Der Enhancement Track dient dem permanenten Wissensaustausch, zu dem alle Mitarbeiter im Team ihren Beitrag leisten. Die Themen werden vom Team selbst regelmäßig angefragt oder angeregt und mit praktischen Workshops vertieft, die den unterschiedlichen Erfahrungsständen und Fähigkeiten gerecht werden. Dabei kann jedes spezifische Thema vom Anfänger- bis hin zum Fortgeschrittenenniveau aufbereitet und behandelt werden, um so die jeweiligen Anforderungen im Team abzudecken. Am Ende steht ein äußerst bewegliches Lernkonzept, das auf die individuellen Bedürfnisse des Teams zugeschnitten ist. Die Ergebnisse lassen sich eindrucksvoll an den zunehmenden Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Mitarbeiter und der anhaltenden Zusammenarbeit der Teams über Projekt- und Technologiegrenzen hinweg ableiten.

Abschließend lässt sich festhalten, dass dieses Ausbildungsprogramm echten Mehrwert für unser Team und damit auch für unser Unternehmen geschaffen hat und dies auch in Zukunft tun wird.

Du möchtest mehr über die BI Academy erfahren? Kontaktiere uns jetzt und erhalte weitere Informationen sowie die nächsten Starttermine!

Autor dieses Beitrags
Victor Livadaru Team Lead SAP BI
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
SAL Fiori query runner

Wie ihr mit dem BW Query Runner Reports auf Knopfdruck generiert

Im heutigen Blogartikel geht es um die dritte – und derzeit letzte – SAP Fiori Applikation in unserer Inspiricon Toolbox: der Inspiricon BW Query Runner. Dies ist eine App, mit der die User vorab definierte Queries im BEx Query Analyser abrufen können. Die App ahmt sozusagen die Funktionalitäten des Standardanalyse-Add-Ins von Microsoft Excel nach – jedoch mit einem mobilen Konzept.

Mehr über unsere beiden anderen Apps, Manage Users und Time Tracker, könnt ihr jederzeit in unserem Blog nachlesen.

Die Motivation

Um ganz am Anfang zu starten: wir haben festgestellt, dass es ein Problem mit der Darstellung von BI Daten gibt, wenn man sie von unterwegs abrufen möchte. Dies gilt jedoch nicht für große Datenmengen oder irgendeinen anderen umfassenden BI Prozess. Den BW Query Runner haben wir daher so designed, dass Nutzer, die eine intuitive Art und Weise für den Zugang zu ihren Daten benötigen, dies schnell, einfach und mobil tun können.

Die Zielgruppe

Mit dieser Fiori Applikation wollen wir hauptsächlich die Leute erreichen, die ihre Geschäftsdaten jederzeit und überall abrufen möchten und so unabhängiger arbeiten können.

Die Lösung

Unsere Inspiricon Toolbox-Komponente BW Query Runner ist eine Lösung, die wir als eine Art „Schweizer Messer“ für unsere Zielgruppe entwickelt haben. Anstatt eine Fiori App für jede einzelne Anforderung zu bauen, wollen wir einen Vorgeschmack darauf liefern, was diese neue Technologie alles kann – so entstand diese SAP Fiori Applikation. Nachdem wir bereits einige benutzerdefinierte Apps erstellt hatten, über die wir zuvor berichtet haben, haben wir uns für eine Anwendung entschieden, die – zumindest teilweise – in der Lage ist, sie alle zu ersetzen.

Die technische Seite

Wir nutzen die SAP Gateway Komponente, um die BI Queries in zu verarbeitende OData Services umzuwandeln, die später auch im BW Query Runner genutzt werden. So konnten wir eine nahtlose Integration für den technischen Support unserer Inspiricon Toolbox erschaffen. Einen neuen Query zur Liste der bereits verfügbaren in der Anwendung hinzuzufügen ist jetzt eine Sache von wenigen Klicks (s. FIG.1).

FIG.1: Query hinzufügen

FIG.1: Query hinzufügen

Die praktische Seite

Unsere Fiori App verfügt über eine Palette von abrufbaren Funktionen für die Nutzer, die sowohl die Fähigkeiten der neuen Technologie als auch die BI-Erfahrung von Inspiricon demonstriert.

Darunter folgende:

  • Einfacher Zugang zu einer Liste von vordefinierten Queries, die „maßgeschneidert“ auf die Vorlieben und Bedürfnisse jedes einzelnen Users sind (FIG.2 und FIG.3).
    FIG.2: Vordefinierte Queries

    FIG.2: Vordefinierte Queries

    FIG.3: Vordefinierte Queries

    FIG.3: Vordefinierte Queries

  • Individuelle Auswahl in jeder Query, um immer die beste Nutzererfahrung für die optimalste Leistung abrufen zu können (FIG.4 und FIG.5).
    FIG.4: Individuelle Auswahl

    FIG.4: Individuelle Auswahl

    FIG.5: Individuelle Auswahl

    FIG.5: Individuelle Auswahl

  • Angepasste Filtermöglichkeiten für den Schnellabruf der Daten, die unsere Nutzer benötigen (FIG.6).

    FIG.6: Angepasste Filtermöglichkeiten

    FIG.6: Angepasste Filtermöglichkeiten

Das war unsere kurze Einführung in unsere dritte Applikation der Inspiricon Toolbox: BW Query Runner. Ihr möchtet mehr dazu erfahren? Kontaktiert uns gerne direkt oder schaut auf unsere Webseite unter https://inspiricon.de/sap-fiori/ und unseren Flyer.

Bleibt dran und erfahrt alles weitere über unsere nächsten Fiori Apps :)!

 

Autor dieses Beitrags
Andrei Ghiura SAP Consultant, Cross Technology Team
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
SAP Fiori time tracker

So geht effiziente Zeiterfassung im Betrieb: der Inspiricon Time Tracker

Heute präsentieren wir euch die 2. Applikation der Inspiricon Toolbox, den Time Tracker. Diese Applikation dient dazu, die Arbeitszeit der Mitarbeiter direkt zu erfassen.

Warum haben wir uns entschlossen, diese Fiori App zu entwickeln?

Besonders im SAP-Umfeld gibt es viele Firmen, die Lösungen für die Zeiterfassung im Einsatz haben, die auf Excel basieren. Wir haben festgestellt, dass Excel von vielen als das meist genutzte BI Tool für die Zeiterfassung angesehen wird. Unserer Meinung nach ist dies aber nicht effizient genug!

Daher haben wir einen anderen Weg gefunden, um auf SAP BW Daten zugreifen zu können und sie zu analysieren – und zwar mit SAP Fiori und OData Services. Die „Hauptstütze“ der Time Tracker Applikation ist ein Planungscube. Der Datentransfer aus dem Backend wird durch einen Input-bereiten Query ermöglicht, der als OData in die Fiori Applikation eingebunden ist.

Wie funktioniert unsere Fiori App?

Wir erklären euch den Workflow anhand eines Beispiels:

Lasst uns mal davon ausgehen, dass du ein Mitarbeiter in der Firma X bist – eine Firma, die SAP ERP im Einsatz hat. D.h. es werden immer BI Tools für die Visualisierung, Reporting usw. benötigt. Jeden Tag arbeitest du an einem Projekt und an bestimmten Aufgaben dafür. Deine Arbeitszeit für jede noch so kleinste Aufgabe muss genau und nachvollziehbar erfasst werden.

Wie geht das am schnellsten und einfachsten?

Mit dem Inspiricon Time Tracker! Einer browserunabhängigen Applikation, mit der über alle Informationen Buch geführt werden kann. Dies ist von überall und von jedem Gerät aus möglich: PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Natürlich läuft die App in Echtzeit. Wenn dein Vorgesetzter also genau jetzt deinen Stundennachweis benötigt, muss er sich nur einloggen und sieht ihn auf einen Blick.

Oder wenn du z.B. einen Fehler in deiner eingetragenen Arbeitszeit entdeckst. Dann dauert es nur Sekunden, um das zu korrigieren.

Funktionsweise, Umfang und Workflow des Time Trackers

Die Funktionsweise ist einfach und klar. Üblicherweise wird in SAP Fiori Applikationen die Funktionsweise so weit wie möglich aufgesplittet. Wenn es wie in unserem Beispiel um die Zeiterfassung geht, wären mindestens drei Applikationen nötig:

  1. eine um die Zeit zu erfassen,
  2. eine für die Planung
  3. und eine für die Genehmigung.

Der Time Tracker ist die App für die Zeiterfassung.

Im Wesentlichen haben wir einen View für alle Funktionalitäten (FIG.1):

FIG.1: View für alle Funktionalitäten

FIG.1: View für alle Funktionalitäten

  1. Nach Datum filtern: Die Datenbindung zwischen der Zeitintervall-Komponente und der erhaltenden OData war eine Herausforderung und zwar wegen dem ACALLDAY. Aber wir geben nicht so einfach auf! Wir haben den Mock-Up mit dieser Komponente erstellt und das Ergebnis war ein voller Erfolg. Durch diese Komponente ist es möglich ein spezifisches Datum oder ein Intervall auszuwählen, um deine Arbeit zu visualisieren.
  2. Überblick über alle Eingaben: das ist eine Tabellenkomponente mit zusätzlicher Such- und Filterfunktionalität (FIG.2).

    FIG.2: Überblick über alle Daten

    FIG.2: Überblick über alle Eingaben

  3. Arbeitszeit erfassen: man muss nur auf den Log Work Button klicken und ein Fenster mit Formular öffnet sich. Wähle dann das Projekt, die Aufgabe, füge eine Beschreibung deiner Arbeit hinzu, die Anzahl der geleisteten Stunden, klicke dann Log und du hast es geschafft (FIG.3 and FIG.4)!
    FIG.3: Log Work

    FIG.3: Log Work (Desktop)

    FIG.4: Log Work (mobil)

    FIG.4: Log Work (mobil)

  4. Update der Arbeitszeit: dies ist auch ein Fenster, das sich öffnet wenn ein Eintrag aus der Tabelle angeklickt wird – so können die geleisteten Stunden angepasst oder geändert werden (FIG.5).

    FIG.5: Update der Arbeitszeit

    FIG.5: Update der Arbeitszeit

Und dies war der Umfang und Workflow unserer Applikation Time Tracker. Als nächste Schritte planen wir die Planungs- und Genehmigungs-Workflows zu implementieren.

Aller guten Dinge sind 3 

Nächste Woche präsentieren wir euch unsere dritte Fiori Applikation aus der Inspiricon Toolbox: den BEx Query Analyzer. Dabei handelt es sich um eine etwas technischere App als die beiden bisherigen. Nichtsdestotrotz finden wir, dass sie sehr interessant ist und möchten sie deshalb mit euch teilen :)!

Du hast den Artikel zu unserer 1. Applikation, Manage User, verpasst? Macht nichts, er ist jederzeit hier nachzulesen: http://inspiricon.de/sap-fiori-sap-bi-manage-users/

Weitere Informationen über die Inspiricon Toolbox findest du auf unserer Webseite und in unserem Flyer SAP BI meets SAP Fiori.

 

Autorin dieses Beitrags
Ana-Maria Pop Team Lead Cross Technology
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
SAP Fiori Stammdatenpflege

Wie man Applikationen baut, die SAP Fiori und SAP BI verbinden

Lasst uns über SAP Fiori sprechen: Wie nutzen wir es für unsere Kunden und was haben wir bisher damit getan?

SAP Fiori bietet uns bei Inspiricon großartige Möglichkeiten. Warum? Weil an unserem Standort in Cluj, Rumänien, die Kernkompetenzen SAP BI und Plattformentwicklung sind – zwei sehr unterschiedliche Bereiche und Technologien. Dank Fiori und SAP HANA haben wir es geschafft, eine Brücke zwischen diesen Geschäftsbereichen zu bauen. Unser Cross Technology Team ist für die Entwicklung der SAP Fiori Applikationen zuständig.

Wir haben bereits einige Projekte erfolgreich abgeschlossen. Und vor allem haben wir die Inspiricon Toolbox geschaffen. Das ist eine Sammlung von Applikationen, die auf der neuen, von SAP empfohlenen Architektur basieren (lest hier mehr über die Inspiricon Toolbox).

Mit der Toolbox möchten wir bestimmte Geschäftstätigkeiten von SAP abdecken, DSO Funktionalitäten ausbauen, Funktionen eines Input-bereiten Query aufrufen (basierend auf einem Planungs-Infocube) sowie den BEx Analyzer nachbilden. Basierend auf diesen Aussagen haben wir die Geschäftsziele definiert und bis dato drei Applikationen erstellt:

  1. Manage Users
  2. Time Tracker
  3. BEx Query Analyzer

Heute präsentieren wir die erste Applikation: Manage Users – Stammdatenpflege leicht gemacht

Diese Applikation ermöglicht CRUD Operationen auf einem Data Store Object (DSO) aus BW auszuführen. Das „Motto” der Applikation lautet: „Als User dieser Applikation möchte ich folgendes tun können

  • einen Überblick über alle User haben,
  • einen User anlegen, updaten, löschen
  • sowie die Userliste zu filtern und zu durchsuchen.“

Schritt für Schritt nähern wir uns einer neuen Applikation

Grundsätzlich mussten wir zuerst einen OData Service kreieren und diesen Service dann mit der SAP Fiori Applikation verbinden. Eine Fiori Applikation basiert auf den SAPUI5 Rahmenbedingungen und den SAP Fiori Design Richtlinien (lest mehr über SAP Fiori Applikationen in unserem Blog). Die Architektur baut auf dem MVC Modell auf. Wir nutzen die sap.m Bibliothek, da unsere Applikationen responsive sein sollen – über alle Devices hinweg: Desktop, Tablet und Smartphones.
Im nächsten Schritt haben wir die Funktionalitäten aufgesplittet und die Architektur erstellt.

Als erstes haben wir über die Anzahl der benötigten Views entschieden, welche Funktionalität zu welchem View gehören soll und welche Komponente zur Funktionalität passt. Was benötigen wir?:

  1. Einen Überblick über alle User; in Bezug auf SAPUI5 ist das eine Liste oder eine Tabelle,
  2. Einen neuen User anlegen, d.h. wir fügen einen neuen View hinzu oder fügen ein Popup dort ein, wo Userdaten eingegeben werden,
  3. Update eines Users, dies entspricht dem Szenario einen neuen User anzulegen.

Struktur und Komponenten erwachen zum Leben

Nachdem wir ein Set von Mock-Ups erstellt haben und unsere Alternativen verglichen haben, wurden die folgende Struktur und Komponenten implementiert:

  1. Überblick: eine Tabellenkomponente, sap.m.Table, ist verbunden mit dem Tabellendatenmodell das automatisch upgedatet wird, sobald eine Änderung im Modell gemacht wird, z. B. das Löschen oder Updaten eines Users (FIG.1 und FIG.2):
    FIG.1: Löschen und Updaten von Usern (Desktop)

    FIG.1: Löschen und Updaten von Usern (Desktop)

    FIG.2: Löschen und Updaten von Usern (Mobile)

    FIG.2: Löschen und Updaten von Usern (Mobile)

  2. Neuen User hinzufügen: für diese Funktionalität haben wir einen neuen View zu unserer App hinzugefügt. Dazu brauchten wir die Route-Komponente, sap.m.routing.Router, und mussten ein Route-Steuerungsprogramm implementieren. Die Hauptkomponente in diesem View ist das „Submit-Formular“, sap.ui.layout.form.SimpleForm (FIG.3 und FIG.4):
    FIG.3: Neuen User hinzufügen (Desktop)

    FIG.3: Neuen User hinzufügen (Desktop)

    FIG.4: Neuen User hinzufügen (Mobile)

    FIG.4: Neuen User hinzufügen (Mobile)

  3. Update User: dies ist ebenfalls ein neuer View, mit einem einfachen Formular (FIG.5, FIG.6 und FIG.7):
    FIG.5: Update User (Desktop)

    FIG.5: Update User (Desktop)

    FIG.6: Update User (Mobile)

    FIG.6: Update User (Mobile)

    FIG.7: Update User

    FIG.7: Update User

  4. Einen User löschen: um einen User zu löschen, benötigten wir nur ein Auswahlprogramm in der Tabelle, einen „Lösch“-Button sowie eine Komponente, die über den Erfolg / Misserfolg des Löschens informiert (sap.m MessageToast).
  5. Filter: wir nutzen sap.m.IconTabBar, das uns gleichzeitig das Filtern erlaubt wenn ein Icon angeklickt wird.
  6. Suche: dies ist eine Komponente, die bereits in der Tabelle vorhanden ist und die wir nur noch mit dem Tabellenmodell verbinden mussten.

Ein sehr wichtiger Aspekt des UI-Entwicklungsprozesses ist der Umgang mit Datenanbindung. Glücklicherweise bietet SAPUI5 eine fertige out-of-the-box Komponente wie „sap.ui.model.odata.ODataModel”, das nur die URL des OData Service benötigt und alle CRUD Abläufe sowie Such- und Filterfunktionen übernimmt.

So entstand die Inspiricon Toolbox und ihre erste Applikation: Manage Users.

Und nun, wie geht es weiter?

Wir ihr seht haben wir heute erst eine Applikation vorgestellt – dabei gibt es ja insgesamt drei in unserem Launchpad! Nächstes Mal geht es dann um den Time Tracker – Zeiterfassung im Betrieb. Also bleibt dran :).

Wir verbinden SAP BI-Anwendungen mit SAP Fiori: Die Inspiricon-Toolbox. Weitere Details findet ihr auch in unserem Flyer.

Ihr möchtet weitere Informationen zur Infrastruktur und der Landschaft von SAP Fiori Applikationen erfahren? Kontaktiere uns jetzt!

 

Autorin dieses Beitrags
Ana-Maria Pop Team Lead Cross Technology
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Inspiricon SAP HCP mobile services Fiori

SAP HCP Mobile Services für SAP Fiori – neue Wege für die mobile Nutzung

SAP richtet seine Produktstrategie zukunftsträchtig aus und verwendet dabei Schlagwörter wie „Mobility first“ und „Device-Unabhängigkeit“. Mit SAP HCP, mobile services für SAP Fiori, wurden die technischen Grundlagen für die Entwicklung mobiler Anwendungen noch einmal kräftig erweitert. Dies wurde auch höchste Zeit: In vielen Bereichen mobiler Anwendungen liegt großes Potential brach – dies betrifft insbesondere Kostensenkungen und Effizienz der Anwendungen.

SAP HCP und SAP Fiori

SAP HCP ist ein Online-Dienst, der im Rahmen der SAP-Plattform-Dienste angeboten wird (s. dazu unser Blogartikel http://inspiricon.de/sap-hcp/). Dieser zählt zu den beliebtesten PaaS-Angeboten (Platform as a Service), die am Markt existieren. Die Cloud-Computing-Plattform richtet sich in erster Linie an Softwareentwickler und beinhaltet verschiedene Dienste wie SAP HANA Datenbanken, IoT-Dienste (Internet of Things) und Integrations-Dienste.
Mit SAP Fiori werden eine Reihe von Applikationen für das SAP-System in SAPUI5 bzw. HTML5 bezeichnet (s. auch unsere Blogreihe dazu unter http://inspiricon.de/category/technologie/sap-fiori/). SAP Fiori erlaubt eine mobile Nutzung von SAP Transaktionen. Bei den Themen User Experience und Usability konnte SAP in den vergangenen Jahren leider nicht wirklich glänzen – in diesem Bereich ist die IT jedoch rasant fortgeschritten.

SAP HCP ist die zentrale Erweiterungs- und Entwicklungsplattform für Anwendungen in der Cloud. Es ist ein wahrer Alleskönner, der zukünftig von jedem SAP-Anwendungsunternehmen genutzt werden dürfte. SAP Fiori wird mithilfe von SAP HCP für mobile Nutzer optimiert, was vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet. Die Vorteile und die Einfachheit der Nutzung überzeugen in vielerlei Hinsicht.

Was sind die Vorteile der neuen Plattform?

  1. Mit SAP HCP kann SAP Fiori auf die Nutzung durch mobile Anwender ausgerichtet werden. Mobile Nutzer können über SAP Fiori Applikationen ihren Internetbrowser öffnen – dabei wird eine sichere und nahtlose Integration gewährleistet. Die SAP HANA Cloud Plattform ist ein Anwendungsservice, der eine Optimierung mobiler Leistungen ermöglicht.
  2. Die Ende-zu-Ende-Lösungen erlauben die Anpassung, Absicherung und Vernetzung von Fiori Apps – ebenso ein Testen, Verteilen und Überwachen der Anwendungen.
  3. SAP Fiori Applikationen können auf tragbaren Geräten als wahrhaft mobile Anwendungen fungieren. Nutzer können bei mobilen Anwendungen von einer hohen Benutzerfreundlichkeit profitieren.
  4. Gerätefunktionen wie Barcode-Scanner, Autorisierung und Datensicherheitszugriff können implementiert und benutzerfreundlich ausgerichtet werden – gleiches gilt für das Branding von Geräten.
  5. Nutzer können Gerätefunktionen schnell und umfassend nutzen. Das Erhalten von Push-Benachrichtigungen und der Zugriff auf lokale Daten laufen reibungslos ab. Unternehmen können von einer hohen Anwendungs- und Datensicherheit profitieren.
  6. Die umfangreichen Autorisierungsmethoden erhöhen die Sicherheit und erlauben die Vergabe von Berechtigungen.

So geht’s

Die Plattform SAP HCP für SAP Fiori kann relativ einfach genutzt werden. Wer diese ausprobieren möchte, kann sich einen kostenlosen Entwickleraccount zulegen. Dafür muss sich der Nutzer lediglich registrieren und einen Account beantragen: Dieser kann per E-Mail-Aktivierungslink freigeschaltet werden. Die Plattform ist übersichtlich gestaltet und erlaubt eine intuitive Bedienung. Auf der linken Seite befindet sich eine Leiste, in der die wichtigsten Funktionen geführt sind. Dort sind unter anderem das Dashboard, Hana XS Anwendungen, Datenbanksysteme, HTML5 Anwendungen, Services und Berechtigungen aufgelistet. Sobald eine der Kategorien angeklickt wurde, öffnen sich auf der rechten Seite die entsprechenden Kategorien wie beispielsweise Internet of Things, Device Management oder Fiori Mobile. Die anschließenden Arbeitsschritte sind selbsterklärend und funktionieren nach dem Baukastenprinzip, das auf einer intuitiven Bedienung beruht.

SAP HCP für Mobile Services für SAP Fiori

Die Nutzung von SAP HCP ist relativ einfach und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Die Vorteile für mobile services sind immens. Spürbare Verbesserungen gibt es insbesondere in den Bereichen Daten- und Anwendungssicherheit, Autorisierung, Benutzerfreundlichkeit und Vernetzung. Mit den benutzerfreundlichen Neuerungen wurden grundlegende Möglichkeiten geschaffen, um Usability und User Experience zu erhöhen und mobile Anwendungen fortschrittlich und zeitgemäß zu gestalten.

Inspiricon Best Practice: Wie man mit SAP Fiori und SAP HCP eine Schnellsuche für http-Services entwickelt

Wir haben eine branchenunabhängige und standardisierte Lösung für die Anforderung Autosuggest mit Fuzzy-Matching erarbeitet. Lest die ganze Best Practice hier: Inspiricon entwickelt mit SAP Fiori und SAP HCP eine Schnellsuche für http-Services.

 

Autor dieses Beitrags
Andrei Vlad CEO Inspiricon SRL
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de