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Neue Line of Business: Supply Chain Management

Nach vier Jahren dynamischem Wachstums beschließt Inspiricon die Etablierung einer neuen Line of Business „Supply Chain Management“. Durch die Schaffung der Struktur, schärft Inspiricon weiter sein Profil, kombiniert sein Prozesswissen im Bereich Supply Chain Management mit der hohen Expertise im Bereich SAP Business Intelligence und richtet seine Kompetenz verstärkt auf die Nachfrage am Markt aus.

Dabei kann Inspiricon in seiner kurzen Unternehmenshistorie bereits auf zahlreiche Erfolge zurückblicken: Von der Einführung eines globalen Price Tracking Tools im strategischen Einkauf der Giesecke & Devrient GmbH, dem gezielten und konsequenten Projektmanagement und Coaching zur Sicherstellung einer zeitgemäßen Einführung eines Fertigungsleitstandes bei der Kulmbach Töpfer GmbH bis hin zur Optimierung weltweiter Logistikprozesse eines Weltmarktführers im Zuschlagstoffbereich – in den vergangenen Jahren wurden weitere Success Stories geschrieben.

Der Schwerpunkt der Line of Business liegt auf den folgenden Fokusthemen:

Supply Chain Analytics und Performance Measurement:

Supply Chain Analytics erzeugt Transparenz und Visibilität entlang der Lieferkette und hebt damit verbundene Potenziale in der Logistik bzw. dem Supply Chain Management. Typische Ziele sind neben der Verbesserung des Lieferbereitschaftsgrads, Reaktionsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit von Supply Chains, oftmals auch die Verkürzung von Auftragsdurchlaufzeiten, die Reduzierung von Beständen, Steigerung der Kapazitätsauslastung oder Verbesserung der Planungsgenauigkeit. Im Mittelpunkt steht dabei die Implementierung und Visualisierung geeigneter Kennzahlen.

Kennzahlen werden dazu genutzt, Zielkonflikte zu lösen, Abweichungen, Chancen und Risiken zu erkennen, geben Aufschluss über Schwachstellen, ermöglichen eine leistungsorientierte Bewertung von Prozessen, Organisationseinheiten oder Mitarbeitern. Sie legen die Grundlage für die Durchführung geeigneter Optimierungsmaßnahmen.

Um die Aussagefähigkeit von Kennzahlen hochzuhalten, ist eine grundsätzliche Beschränkung der Anzahl sinnvoll. Darüber hinaus ist es wichtig Wirkungszusammenhänge erfassen und bewerten zu können. In einem gut funktionierenden Kennzahlensystem können diese bis auf die Ebene operativer Basisdaten vorgenommen werden.

Ausgangsfrage bei der Definition eines solchen Systems ist stets: Welche Kennzahlen lohnt es sich überhaupt auszuwerten? Den Rahmen zur Beantwortung bildet die Supply Chain-Prozesslandschaft- von der Planung, Beschaffung von Rohmaterialien, der Fertigung und Distribution bis hin zum Transport zum Endkunden.

 

Supply-Chan-Analytics-Inspiricon

Supply Chain Analytics umfasst dabei insbesondere auch die Anwendung analytischer Software und Methoden. Besonders im Trend sind die Technologien Big Data, Echtzeitdatenerfassung, Self-Service-BI auch insbesondere Mobilität und Cloud. Diese aktuellen Technologien helfen, die Supply Chain besser zu planen und zu steuern. Neben den fachlichen Anforderungen eines Unternehmens sind IT-strategische Voraussetzungen und Gesichtspunkte zu berücksichtigen, was im Idealfall – d.h. um eine optimale Abdeckung zu erreichen – bei unterschiedlichen Kunden analog zu individuellen Lösungen führen kann und sollte.

Die Services in der neuen Line of Business

Von der Entwicklung einer Performance-Measurement-Strategie und der Definition relevanter Kennzahlen bis hin zu konkreten Implementierung in SAP Technologie –  Inspiricon deckt alle wesentlichen Aspekte eines Supply Chain Analytics Projektes ab. In Folge der Ableitung der Strategie und der vollumfänglichen Erfassung aller Anforderungen werden verschiedene Implementierungsszenarien besprochen, Lösungen konzipiert, umgesetzt und dabei dauerhaft und mit der Zielsetzung abgeglichen.

Durch konkrete Empfehlungen zur Auswahl geeigneter Instrumente und hilfreiche Tipps aus der Praxis, wie diese am geeignetsten bei der Umsetzung in Visualisierungen sowie der Analyse und Bewertung anzuwenden sind, helfen wir unseren Kunden, dafür zu sorgen, dass elementare Informationen und Erkenntnisse auf die richtige Weise, zur richtigen Zeit an die richtige Ort gelangen und somit auch damit nachhaltig zum Unternehmenserfolg beitragen.

Sie überlegen auf SAP BW/4HANA umzusteigen? Ein solcher Releasewechsel bildet immer auch die Chance zur strategischen Neuausrichtung und der Adjustierung Ihres Fachkonzepts.

Im Rahmen unseres Supply Chain Analytics Workshops entwickeln wir mit Ihnen gemeinsamen Ihre zukünftige Performance Measurement Strategie in der Supply Chain und bringen dabei unsere Erfahrungen und Best Practices ein.

Fordern Sie jetzt weitere Informationen zum 1-Tages-Workshop Supply Chain Analytics an.

Supply Chain Digitalisierung und Industrie 4.0:

Mit der zunehmenden Digitalisierung und der weiteren Entwicklung durch das Internet der Dinge entstehen auch neue Herausforderungen im Bereich Business Intelligence. Die Industrie 4.0 legt dabei nicht nur neue Perspektiven und Möglichkeiten offen, die Supply Chain zu gestalten, es entwickeln sich gar gänzlich neue Prozesse und Geschäftsfelder. Wie können Analysetechnologien helfen, diesen Prozess zu unterstützen und wie verändern sich dabei die Anforderungen an moderne BI-Systeme? Welche neuen Möglichkeiten und Erkenntnisse ergeben sich aus der Anwendung dieser auf die sich verändernde Prozesslandschaft?

Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik (IML) und des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) zum Thema „Einkauf 4.0“ kam in den vergangenen Jahren etwa zu der Einschätzung, dass durch die zunehmende Digitalisierung bereits heute eine vollständige Autonomisierung der operativen Einkaufsprozesse erreicht werden könne. Wesentliche Prozessaktivitäten würden durch moderne Technologien umgesetzt, weshalb sich nicht nur eine Verlagerung des Fokus auf den strategischen Einkauf und damit einhergehend eine gestiegene Erwartungshaltung und zunehmende Komplexität ergäben, sondern auch ein verändertes Rollenbild des Einkäufers selbst. Dieser entwickle sich hin zu einem Schnittstellenmanager oder auch Datenanalysten.

Gleichzeitig ziehen immer mehr moderne Technologien in den Bereich moderner Fertigungsanlagen ein. „Smart Factory“ ist der Begriff aus der Forschung, welcher die Vision einer Produktionsumgebung widerspiegelt, in der sich Fertigungsanlagen ohne menschliche Eingriffe weitgehend selbst organisieren können sollen. Sogenannte cyber-physische Systeme sollen über das Internet der Dinge miteinander kommunizieren und mit Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) wie dem Maschinellen Lernen gesteuert werden.

In der Logistik zeigen verschiedene Umfragen, dass bereits ein Großteil der Verlader – also Unternehmen, die Ladungen an Logistikdienstleister (LSPs) vergeben – und beinahe alle Logistikunternehmen, Technologien zur Positionsbestimmung verwenden. Auch weitere Basistechnologien wie im Bereich Sensor- oder Auto-ID (RFID), Mobilfunk oder Planungs- und Simulationstechnologien erfreuen sich großer Beliebtheit und sind weit verbreitet. Und da diese Technologien im Allgemeinen noch nicht ausgerollt zu sein scheinen bzw. in der Breite eingesetzt werden, wird schnell klar: Die Nutzenpotentiale, die sich durch darauf aufbauende Technologien – wie z.B. im Bereich Big Data – ergeben, sind es noch viel weniger. So manch ein Unternehmen gibt sich dem Ansatz hin, Daten zu sammeln, weiß dabei jedoch noch nicht genau, wie diese überhaupt nutzbar gemacht werden können.

Ziel der der Line of Business SCM bei Inspiricon ist es beide Welten zusammen zu bringen – die Prozesssicht der Supply Chain und moderne Analysetechnologien –und diese zu neuen und innovativen Anwendungsfällen zu kombinieren. Wir beschäftigen uns mit den aktuellen Trends und Herausforderungen der Supply Chain Digitalisierung und blicken dabei auf neuste Technologien rund um Big Data, Advanced Analytics, Machine Learning oder auch Predictive Analytics. Aktuelle Ansätze zielen bereits auf konkrete Verbesserungen im Kontext des Supply Chain Risikomanagements oder auch dem Tracking und Tracing von Transporten ab.

Wokshop-SCA-Inspiricon

Die in der Line of Business definierten Services richten sich an Unternehmen aus Industrie und Handel gleichermaßen wie an die Konsumgüter-, Pharmaindustrie oder weitere Branchen. Sie interessieren sich für unsere Methoden, Projekte oder haben ein anderes Anliegen? Wir halten Sie über unseren Blog auf dem Laufenden. Weiterhin freuen wir uns jederzeit über Ihre Kontaktaufnahme!

Quellenangabe: Supply-Chain-Controlling mit SAP BW (SAP Press)

Autor dieses Beitrags
Daniel Schauwecker Lead Consultant Visualisation
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de