So erhöhen Sie mit SAP Fiori Ihre Benutzerproduktivität und Automatisierung

So erhöhen Sie mit SAP Fiori Ihre Benutzerproduktivität und Automatisierung

Sie kennen die „alten“ SAP-Oberflächen? Diese sehen nicht gerade ansprechend aus, wenn wir ehrlich sind. Das ändert sich jedoch grundlegend mit SAP Fiori!

Schluss mit komplizierten Workflows, Schluss mit langweiligen Designs,
Schluss mit der unnötigen Verschwendung von Ressourcen!

SAP Fiori stellt ein User Interface für alle Aufgaben zur Verfügung: Mit den browser-basierten SAP Fiori Apps lassen sich Aufgaben rollenbasiert und prozessbezogen in einer einzigen Benutzeroberfläche erledigen – und zwar über alle Devices hinweg.

SAP Fiori bildet damit die Schnittstelle von Effizienz und Design.

Der wesentliche Vorteil für Sie von SAP Fiori – abgesehen vom verbesserten Aussehen und der damit einhergehenden erhöhten Benutzerakzeptanz – ist die effektivere Nutzung von Ressourcen. Mit genauen Kenntnissen über das Nutzerverhalten Ihrer Mitarbeiter, können Sie die Apps so gestalten, dass sie die Arbeitsprozesse mit einer idealen User Experience optimal unterstützen.

Das bedeutet für Sie:

  • beschleunigte Prozesse
  • effektive Kostensenkung
  • Zugriff auf alle wichtigen Unternehmensprozesse von jedem Ort und jedem Gerät.

Zum Beispiel können Self Service Workflows, Abwesenheitsanträge, Zeiterfassung oder Bestellungen durchgeführt werden, die direkt in SAP Fiori angelegt und auch dort genehmigt werden.

Sie möchten sich detaillierter mit SAP Fiori auseinandersetzen und mehr über seine Funktionsweise lernen? Da haben wir etwas für Sie!

Webinar SAP Fiori Crashkurs in 30 Minuten

Schauen Sie sich die Aufzeichnung unseres Webinars vom 28. Juni 2017 an: SAP Fiori Crashkurs in 30 Minuten.

Darin zeigen wir Ihnen, wie Sie eine Fiori App für Live-Reporting auf SAP BW erstellen können. Erfahren Sie außerdem, wie SAP Fiori Sie noch unterstützen kann:

  • Vereinfachung von Prozessen und Workflows
  • Fehlerminimierung
  • optimale Nutzung Ihrer Ressourcen – denn SAP Fiori steht Ihnen bereits mit Ihrer SAP-Lizenz zur Verfügung
  • Individualisierung von Prozessen: Sie können alle SAP Fiori Apps Ihrem CI anpassen
  • Vereinfachung und Automatisierung Ihrer täglichen Aufgaben
  • last but not least: es ist einfach zu bedienen, macht Spaß und sieht auch noch gut aus!

>> Hier können Sie die Aufzeichnung anfordern.

In 7 Schritten zu Ihrer ersten SAP Fiori App

In diesem Leitfaden beschreiben wir Ihnen ausführlich und Schritt für Schritt, wie Sie selbst eine SAP Fiori App zur Datenvisualisierung erstellen können – und zwar in nur einer Stunde!

SAP Fiori repräsentiert ein neues personalisiertes, reaktionsschnelles und einfaches Benutzererlebnis über verschiedene Endgeräte hinweg. Für unsere Kunden stellt SAP Fiori die moderne, hochperformante und benutzerfreundliche Schnittstelle zu einem komplexen BI dar – BI meets Fiori.

>> Klicken Sie hier, um den Leitfaden anzufordern.

Das Beste kommt zum Schluss

In diesem Info-Video finden Sie komprimiert die wichtigsten Infos zu SAP Fiori. >> Hier geht’s zum Video!

Oder Sie lesen alles bequem in unserem E-Book nach – >> hier geht es zum Download.

Inspiricon-E-Book-SAP-Fiori

Sie haben weitere Fragen zu SAP Fiori? Kontaktieren Sie mich gerne direkt – ich freue mich auf Ihren Anruf, E-Mail oder SMS!

Autor dieses Beitrags
Andrei Vlad CEO Inspiricon SRL
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Neuerungen in SAP BO Information Design Tool 4.2

Welche Neuerungen bringt das SAP BusinessObjects Information Design Tool 4.2?

Heute kommen wir zum letzten Artikel in unserer Serie zu den neuen Funktionen von SAP BusinessObjects 4.2!

Die folgenden neuen Funktionen und Erweiterungen finden sich in diesem Release des Information Design Tools:

Mengen und Mengenfilter

Die Unterstützung von BI-Mengen ist die wohl wichtigste Erweiterung für das Information Design Tool in SAP BI 4.2.

In dieser neuen Version können Entwickler Mengen erstellen, die als vordefinierte Filter für komplexe Abfragen in Web Intelligence dienen. Eine Menge ist eine Struktur aus mehreren Listen mit Werten für aktive Dimensionen in der Business-Schicht und basiert auf einem Universum (UNX). Diese Mengen können die Definition von Kalendern enthalten, so bei zeitbasierten Mengen, deren Inhalt sich mit der Zeit verändert. Entwickler können Mengen im CMS-Repository veröffentlichen. Diese sind dann als Mengenfilter verfügbar, wenn das dazugehörige Universum als Datenquelle im Abfrageeditor verwendet wird. Mengen werden im Data Warehouse zusammen mit den Produktionsdaten gespeichert, um ein schnelles Filtern zu ermöglichen.

BI-Mengen eignen sich zum Abfragen von Daten über Mengenlogik und -Operatoren anstelle von SQL.

Universen

Entwickler können ab sofort in nur einem Schritt einzelne oder eine Gruppe mehrerer .UNV-Universen in das .UNX-Universum-Format konvertieren. Auch verknüpfte .UNV-Universen können ab sofort unter Beibehaltung der Links zu allen zentralen Universen in .UNX-Universen konvertiert werden. Darüber hinaus ist es nun auch möglich, dass ein einziges Universum bei Bedarf alle zentralen Universen enthält.

Sie können ab sofort die Funktion Big Numbers auf .UNX-Universum-Ebene verwenden und die Aktivierung per Bericht vermeiden. Bei Big Numbers handelt es sich um eine neue Hohe-Genauigkeit-Eigenschaft für den bestehenden numerischen Datentyp, die auf einem Formatierungsstandard für dezimale Gleitpunktzahlen basiert und es Entwicklern erlaubt, numerische Objekte zu definieren, die mit höherer Genauigkeit, zwischen 15 und 40 Stellen, konsumiert werden sollen.

Verknüpfte Universen

Das Information Design Tool kann verknüpfte Universen konvertieren, die mit dem Universe Design Tool erstellt wurden. Das Dialogfeld für die Konvertierung wurde von Grund auf überarbeitet, so dass jetzt mehrere Universen gleichzeitig konvertiert und neue Konvertierungsoptionen vorgeschlagen werden können.

Ab sofort können Entwickler ein Universum mit einem oder mehreren zentralen Universen im Repository verknüpfen. Änderungen am zentralen Universum werden automatisch auf die gemeinsam genutzten Komponenten in den verknüpften Universen übertragen. Durch die Verwendung verknüpfter Universen können Entwickler so Komponenten in vordefinierten und bereits getesteten Universen als Ausgangspunkt für die schnelle Erstellung neuer Universen nutzen.

Der Prozess für die Erstellung eines verknüpften Universums wurde überarbeitet. Entwickler müssen nun mit einem bereits bestehenden Universum beginnen und auf dieser Grundlage ein verknüpftes Universum erstellen. Nach der Erstellung können durch den Entwickler Tabellen zu dem neuen Universum hinzugefügt werden, die ihre Daten aus dem ursprünglichen Universum beziehen. Änderungen an dem ursprünglichen Universum werden in dem neuen verknüpften Universum automatisch nachgezogen. Das verknüpfte Universum übernimmt sowohl die Datengrundlage als auch die Business-Schicht des ursprünglichen Universums.

SQL-Erweiterung

Der neue SQL-Parameter NO_NULL_YIELDS_IN_SUBQUERY wurde zur Liste der SQL-Generierungsparameter hinzugefügt. Wird der Parameter auf YES gesetzt, werden SQL-Skripte generiert, um sicherzustellen, dass Felder mit Nicht-NULL-Werten in auf Unterabfragen basierenden Filtern berücksichtigt werden. Der Standardwert ist NO.

Festlegen von Zusammenfassungseinstellungen für die Datengrundlagenansicht

Für Datengrundlagen mit mehreren Sichten können Sie im Editor ab sofort eine benutzerdefinierte Ansicht anstelle der standardmäßigen Masteransicht öffnen. So sparen Entwickler bei der Arbeit mit Teilmengen der Datengrundlage Zeit und sind nicht gezwungen, den gesamten Inhalt der Masteransicht anzuzeigen. Der neu verfügbare Reiter Zusammenfassung liefert ab sofort eine Übersicht der Ansichten. Ihre farbliche Hinterlegung liefert dabei einen Hinweis auf die jeweilige Ladezeit. Anhand dieser Informationen können Entwickler eine Ansicht auswählen, die schneller geladen wird als die Masteransicht, die alle verfügbaren Ansichten anzeigt.

Erstellen eines Business Layers direkt auf Grundlage einer BEx Query

Über BICS-Zugriff können Entwickler eine Business-Schicht direkt auf Grundlage einer BEx Query erstellen und die Business-Schicht als Universum veröffentlichen, das für Web Intelligence verfügbar ist. Verglichen mit dem direkten Zugriff auf eine BEx Query hat das Erstellen eines Universums auf Grundlage einer BEx Query den großen Vorteil, dass Entwickler die Query-Dimensionen, Kennzahlen und Hierarchien in der Business-Schicht organisieren und benutzerdefiniert anpassen können.  Zwar können Entwickler bestimmte Komponenten der Business-Schicht bearbeiten, die Datengrundlage wird jedoch automatisch auf der Basis der Abfrage erstellt und ist schreibgeschützt.

Sie interessieren sich dafür, wie man ein Universum erstellt? Auch hierbei können wir Ihnen weiterhelfen: lesen Sie diesen Blogartikel, dort erklären wir Schritt für Schritt, wie man ein Universum kreiert.

Autor dieses Beitrags
Veronika Aleksandrova SAP BI Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de

 

WebI 4.2 mit neuen Funktionen

SAP BusinessObjects Web Intelligence 4.2 mit neuen Funktionen

In dieser Woche setzen wir unsere kleine Artikelserie zum Thema BI 4.2 fort. Heute beschäftigen wir uns mit SAP BusinessObjects Web Intelligence 4.2 und seinen neuen Funktionen. Legen wir also gleich los.

Heute möchte ich Ihnen einen Überblick über die neuen Funktionen verschaffen.

SAP BusinessObjects Web Intelligence 4.2 umfasst eine Reihe neuer Funktionen: Freigeben von Elementen, paralleles Regenerieren von Abfragen, Kommentare, Geokarten und visuelle Erweiterungen, direkter Zugriff auf HANA-Sichten und HANA-Online.

Freigabe von Elementen

Bei freigegebenen Elementen handelt es sich um Berichtsteile, die im CMS-Repository abliegen und durch andere Benutzer oder in anderen Dokumenten mehrfach wiederverwendet werden können. Entwickler können Berichtselemente auf einer zentralen Plattform in einem öffentlichen Ordner speichern. Freigegebene Elemente enthalten alle erforderlichen Metadaten: Berichtsteile, die entsprechende Datenquelle, Datenprovider, Variablen und Formatierung. So können Benutzer häufig verwendete Logos, Tabellen und Visualisierungen bequem und schnell in ihre Berichte importieren.

Paralleles Regenerieren von Abfragen

Die Funktion zum parallelen Regenerieren von Datenprovidern unterstützt ab sofort auch BEx-Abfragen. Zudem sind in der Central Management Console und im Information-Design-Tool neue Einstellungen hinzugekommen, über die Sie die Feinabstimmung paralleler Abfragen auf Verbindungsebene vornehmen können. Dadurch können Sie die maximale Anzahl parallel regenerierter Abfragen pro Dokument für OLAP-, BEx- oder relationale Verbindungen verwalten. Darüber hinaus können Sie festlegen, ob die parallele Abfrageverarbeitung auch bei zeitgesteuerten Vorgängen erfolgen soll.

Kommentare

BI-Kommentar ist derzeit für die Web-Intelligence-Anwendung verfügbar. Benutzer, die Web-Intelligence-Berichte verwenden, können nun die Funktion BI-Kommentar für die Zusammenarbeit verwenden.

Geokarten und visuelle Erweiterungen

Ab sofort können Sie unter Verwendung von Esri Maps oder Google Maps optisch ansprechende und aufschlussreiche Dashboards erstellen. So kann ab sofort jede Karte mit einer URL zur Kombination von Geodaten und unseren eigenen Daten verwendet werden. Die Karten in Web Intelligence sind nicht mehr länger nur der mobilen Anwendung vorbehalten. Ab sofort können Entwickler sie überall in Web Intelligence erstellen oder anzeigen, egal ob sie Desktop, Browser oder Mobilgerät verwenden. Diese Funktion umfasst zudem eine Geocoder-Engine. Mit dieser Engine können Entwickler mit ihrem bestehenden Datensatz beliebige Dimensionen für Städte, Bundesländer/Staaten und Ländern geokodieren.

Direkter Zugriff auf SAP-HANA-Sichten

Ab sofort können Entwickler direkt auf eine SAP-HANA-Informationssicht zugreifen, ohne vorher ein Universum erstellt zu haben. Darüber hinaus können sie Abfragen auf Basis von HANA-Sichten erstellen und profitieren von der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit von HANA.

SAP-HANA-Online

Der SAP-HANA-Online-Modus ermöglicht es Ihnen, Web-Intelligence-Dokumente auf der Grundlage von aktiven Daten zu erstellen und sich so die Leistungsfähigkeit von SAP HANA zu Nutze machen. Im SAP-HANA-Online-Modus werden sämtliche Web-Intelligence-Berechnungen wie die Aggregation von Werten und das Filtern von Elementen an HANA delegiert. Dies ermöglicht schnellere Interaktionen zwischen Web Intelligence und HANA, was wiederum für mehr Geschwindigkeit bei der Regenerierung von Daten sorgt.

Diese Funktion richtet sich vor allem an Business-Analysten, die große Datenmengen in HANA analysieren. Sie können ab sofort mit Echtzeitdaten arbeiten und profitieren von besseren Interaktionen mit Web Intelligence. Berichtsdesigner profitieren außerdem von der Benutzerfreundlichkeit des SAP-HANA-Online-Modus, wodurch sich die Erstellung von Dokumenten einfacher als je zuvor gestaltet. Berichtsdesigner können nun Abfrageeditoren und Universen umgehen.

Sollten Sie noch weitere Fragen zu diesen Themen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

 

Autor dieses Beitrags
Veronika Aleksandrova SAP BI Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de

Cognos-Migration

Wie Unternehmen mit einer standardisierten SAP-Lösung konzernweit Prozesse harmonisieren und Vergleichbarkeit gewährleisten können

Hallo,

heute stellen wir euch ein weiteres Projekt aus unserem Portfolio vor. Diesmal geht es um die Migration einer bestehenden Cognos Reporting Lösung auf SAP BW on HANA mit SAP BusinessObjects als Frontend.

Der Kunde, den wir hierbei unterstützt haben, ist in der Herstellung und im Vertrieb elektronischer Bauelemente aktiv. Er ist Teil eines globalen Konzerns und die verschiedenen Tochterunternehmen des Konzerns nutzten unterschiedlichste ERP- und Business Intelligence-Lösungen. Im Rahmen des weiteren Wachstums und des Anstiegs der Komplexität stießen die Funktionalität der selbstprogrammierten ERP-Lösung sowie das Reporting an ihre Grenzen.

DAS PROJEKT

Inspiricon löste basierend auf einer neu eingeführten standardisierten SAP ERP-Lösung mit SAP BW die existierende Cognos Reportinglösung ab.

Zu dieser Entscheidung trugen mehrere Gründe bei:

  • Die Weiterentwicklung der zum Großteil kundenindividuellen und selbstentwickelten Reporting-Lösungen war teuer und zeitaufwändig.
  • Es bestand ein hoher Wartungs- und Pflegeaufwand.
  • Innerhalb des Konzerns waren Bedeutung und Inhalt von KPI’s nicht konsistent. Als Folge waren eine Vergleichbarkeit der Prozesse und Ergebnisse der Tochtergesellschaften nicht gegeben.
  • Es existierten viele Schnittstellen zu anderen Systemen, was hohe Kosten sowie eine hohe Fehleranfälligkeit implizierte. Besonders die Berichterstattung an den Mutterkonzern war aufwändig. Sie wurde über weitere Schnittstellen abgewickelt, da das Berichtswesen durch eine – individuelle – zusätzlich aufgesetzte Cognos-Reporting-Lösung ausschließlich auf Kunden abgestimmt war.
  • Das interne Wissen über die existierende Lösung beschränkte sich auf wenige Köpfe im Unternehmen. Es bestand daher ein hohes Verlustrisiko an technischem Know-How, sollte ein Wissensträger ausscheiden.

DIE LÖSUNG

Da SAP-Produkte bereits von einer anderen Tochtergesellschaft verwendet wurden, war die neue ERP-Lösung schon systemseitig vorhanden.

Jedoch wurde nicht nur das ERP-System erneuert, sondern auch im Bereich BI sollte eine Evolution stattfinden. Der Konzern setzte auf eine SAP-Lösung. Somit löste SAP Business Warehouse on HANA die bisherige Cognos-Reporting-Lösung ab.

Gestartet wurde das Projekt mit Release SAP 7.4 on HANA. Während des Projektes erfolgte die Migration auf SAP 7.5 on HANA. Auch in diesem Fall wurde SAP BW bereits von einer Tochtergesellschaft verwendet und war also bereits vorhanden.

Frontendseitig entschied man sich ebenfalls für Produkte aus der SAP BusinessObjects Familie. Aus diesen Umstellungen sollten folgende Änderungen und Vorteile resultieren:

  • Datenmodelle werden durch die Standardisierung für alle Töchter des Konzerns nutzbar. Dies ermöglicht einen kostenoptimalen Support von den weltweit verteilten Service Centern.
  • Alle KPI’s werden vereinheitlicht, um eine Vergleichbarkeit zu garantieren.
  • Für Nutzer der Cognos-Lösung wird die Umstellung durch eine Like-to-Like Migration erleichtert.
  • Überflüssige Schnittstellen fallen weg.
  • Informationen fließen innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette besser und schneller.
  • Die Reaktionsfähigkeit zur Unternehmenssteuerung wird erhöht. Dies bringt auch eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit mit sich.

Unsere Lösung bestand aus Web Intelligence Reports auf Basis SAP BW on HANA mit standardisierter Datenversorgung aus dem operativen SAP ERP. Im folgenden Schaubild seht ihr den skizzierten Projektverlauf:

Skizzierter Projektverlauf

Durch den Wechsel der ERP- und BI-Systeme konnte unser Kunde seine Geschäftstätigkeit verbessern. Auf der einen Seite können die User nun schneller auf Berichte und Daten zugreifen, was die Entscheidungsfindung erheblich verkürzt. Auf der anderen Seite können die Berichte nun teilweise vom User selbst angepasst werden (Self-Service BI). Nicht zu vernachlässigen ist der enorme Sicherheitsgewinn durch die zentrale Steuerung von Zugangsberechtigungen. Abschließend konnten Lizenzkosten zum Vorteil der Wirtschaftlichkeit des Kunden reduziert werden.

Eine Einführung und Standardisierung der SAP ERP- und BI-Lösung ist mit hohen finanziellen Aufwänden verbunden. Diese konnten wir durch den Einsatz von Mitarbeitern aus unserem Nearshoring-Standort in Cluj-Napoca, Rumänien, erheblich reduzieren. In den Hochphasen des Projektes waren bis zu 6 Kollegen aus Cluj-Napoca eingebunden. Die Koordination erfolgte über tägliche kurze Meetings, in denen das Team remote mit Bild und Ton zugeschaltet war.

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Wie man Informationen mit SAP Fiori in Echtzeit auswerten und visualisieren kann

Wie man Informationen mit SAP Fiori in Echtzeit auswerten und visualisieren kann

Hallo,

heute stellen wir euch ein Kundenprojekt vor, bei dem es um die Einführung der Datenauswertung und -visualisierung in Echtzeit ging.
Lasst uns direkt in das Projekt einsteigen:

Unser Kunde

Die ERCO GmbH, ist ein international führender Spezialist für Architekturbeleuchtung mit LED-Technologie. Das Familienunternehmen ist in rund 55 Ländern mit etwa 1.000 Mitarbeitern vertreten.

Die Ausgangssituation

ERCO hat uns damit beauftragt, eine App zu entwickeln, die KPIs nicht nur anzeigen kann, sondern zudem den Anwendern auch die Möglichkeit bietet, die KPIs direkt zu kommentieren. Zum Beispiel für Soll-Ist-Vergleiche oder ähnliches. All diese Informationen zusammen genommen unterstützen die Vertriebssteuerung.

Die Anforderungen

Durch die Einführung einer SAP Fiori Applikation mit Anbindung eines SAP BW Systems sollte eine Optimierung des Informationsaustauschprozesses zwischen Vertriebsmitarbeitern und der Geschäftsführung erreicht werden.

Daraus ergaben sich folgende Projektanforderungen für uns:

  • Reports und Feedback-Möglichkeiten sollen für Vertriebsmitarbeiter einfacher zugänglich werden – inklusive mobiler Zugriffe.
  • Reports sollen in Echtzeit generiert werden.
  • Kommentare und Schätzungen von Vertriebsmitarbeitern sollen ebenfalls in Echtzeit erfasst und zentral abgespeichert werden.
  • Geschäftsführer sehen die konsolidierten Daten, sobald sie von den Vertriebsmitarbeitern erfasst wurden.

Das Projektziel

Wir hatten die Entwicklung einer mobilen App für das iPad vor Augen, die alle ca. 250 Außendienstmitarbeiter nutzen sollen, um ihre wichtigsten Vertriebskennzahlen stets im Blick zu haben. Übergeordnetes Ziel der mobilen App war es, den Außendienstmitarbeitern unabhängig von Zeit und Ort die Möglichkeit zu geben, sich über ihre aktuelle Vertriebsperformance zu informieren.

In der folgenden Grafik seht ihr – natürlich stark vereinfacht – die Projektschritte, die Veränderungen sowie Vorteile der SAP Fiori Applikation:

Inspiricon ERCO-Projekt

Am Ende stand ein mobiler, schlanker und vor allem sehr einfacher Prozess für das Monitoring und für die Anpassungen der Prognosen zur Verfügung. Mitglieder der Geschäftsführung und Vertriebsmitarbeiter haben damit immer die aktuellsten Daten zur Verfügung. Dies führt zu einer erheblichen Wertsteigerung der Daten. Das ist vor allem im Business Intelligence-Umfeld entscheidend, denn dort ist der Wert einer Information abhängig von ihrem Aktualitätsgrad.

Wir freuen uns, dass unser Kunde nach Einführung der SAP Fiori Applikation sehr zufrieden ist. So sagte Celina Berg, Projektleiterin der ERCO GmbH, nach Abschluss des Projektes:

„Inspiricon hat das Projekt professionell von Anfang bis Ende erfolgreich durchgeführt. Die Kommunikation war offen und direkt. Der Status des Projektes war jederzeit transparent. Unser Projektziel wurde in Time & Budget erreicht. Wir freuen uns, mit der Inspiricon auch in der Zukunft zusammen zu arbeiten.“

Auch wir sind gespannt auf weitere gemeinsame Projekte! Die Success Story zu diesem Projekt findet ihr auf unserer Webseite.

Wenn ihr mehr über SAP Fiori erfahren wollt, schaut doch mal in unserem Blog vorbei unter http://inspiricon.de/category/technologie/sap-fiori/

Autor dieses Beitrags
Gerald Iakobinyi-Pich Software Architect
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Design Thinking

So findet ihr euren Weg zu Design Thinking

Was ist Design Thinking?

Beim Design Thinking steht der Mensch im Mittelpunkt.

„Design Thinking ist ein benutzerorientierter Innovationsansatz, der sich Anleihen bei der Arbeit von Designern nimmt, um menschliche Bedürfnisse, technische Möglichkeiten und die Voraussetzungen für unternehmerischen Erfolg optimal abzubilden.“
— Tim Brown, President und CEO, IDEO.

Das bedeutet, dass sich beim Design Thinking alles um die Benutzererfahrung dreht. Bei der Entwicklung von Produkten oder Projekten orientiert man sich an der Lösung und nicht am Problem. Ziel ist es, eine Lösung zu entwickeln, die auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer ausgerichtet ist, anstatt sich allein auf die technische Herausforderung zu konzentrieren.

So wichtig das Design (Look & Feel) eines Produktes oder einer Lösung auch ist, ist es doch nur ein Puzzleteil, denn im Design Thinking kommen alle Aspekte zusammen: Look & Feel, Nutzung, Anwenderzufriedenheit und -nutzen.

„Die meisten Menschen machen den Fehler zu denken, dass es bei Design nur darum geht, wie es aussieht. Die Leute denken, es ist nur Fassade – dass man den Designern einen Kasten in die Hand drückt und sagt: ‚Macht, dass es gut aussieht!‘. Das ist nicht unser Verständnis von Design. Design ist nicht nur, wie etwas aussieht. Design ist auch, wie etwas funktioniert.“
— Steve Jobs, Mitgründer und CEO, Apple Inc.

Warum ist Design Thinking wichtig?

Eine Bewertung des Design Management Instituts hat ergeben, dass designorientierte Unternehmen wie Apple, Coca-Cola, IBM oder Nike den S&P-500-Aktienindex in den vergangenen 10 Jahren um rund 228 % übertroffen haben (mehr unter dazu hier).

Design-zentrische Unernehmen

Aus der Untersuchung geht ganz klar hervor, dass Unternehmen, bei denen die Benutzererfahrung an erster Stelle steht, erfolgreicher sind. Dementsprechend kommt eine Konzentrierung auf das Kundenerlebnis auch den Aktionären zugute.

Wie wird beim Design Thinking vorgegangen?

Jeder einzelne Schritt in diesem Ansatz setzt tiefgreifende menschliche Interaktion und ein entsprechendes Verständnis voraus:

  1. Discovery – Beim ersten Schritt im Design-Thinking-Prozess geht es darum, ein empathisches Verstehen für das zu lösende Problem zu entwickeln. Engagieren Sie sich, sammeln Sie Wissen, beobachten Sie die Nutzer und versetzen Sie sich in ihre Lage, um ihre Erfahrungen und Motivationen besser zu verstehen. Stellen Sie sicher, dass Sie die zugrunde liegenden Probleme auch auf persönlicher Ebene ganz genau verstehen. Einfühlungsvermögen ist unerlässlich für diesen Prozess, da er ein Verständnis für die Nutzer und deren Bedürfnisse schaffen soll.
  2. Interpretation – Analysieren Sie die Beobachtungen, die Sie im ersten Schritt gemacht haben. Fassen Sie die in Schritt eins gesammelten Daten zusammen, um die Probleme zu definieren, die Sie und Ihr Team ermittelt haben.
  3. Ideation – Beginnen Sie mit der Ideenfindung. Gehen Sie dabei neue Wege und seien Sie innovativ. Es gibt verschiedene Verfahren zur Ideenbildung, die Denkanreize schaffen und neue Ideen hervorbringen können, so zum Beispiel Brain Storming, Collaborative Sketching oder Reverse Thinking. Versuchen Sie, neue Lösungen zu finden, sammeln Sie anfangs so viele Ideen wie möglich und verfeinern Sie sie im Laufe der Ideenbildung.
  4. Experimentation – Prototyp: Bauen Sie einen oder mehrere preisgünstige Prototypen und testen Sie sie. Dies ist ein iterativer Prozess, der der Validierung der Ideen dient. Geben Sie die Prototypen weiter, lassen Sie sie von Ihrem Team ausgiebig testen, stellen Sie aber auch sicher, auch Dritte zu beteiligen, so zum Beispiel zukünftige Nutzer. Hören Sie sich ihre Meinungen an und wiederholen Sie gegebenenfalls die Ideenfindung und
    -entwicklung.
  5. Evolution – Setzen Sie die besten Ideen um. Testen Sie das fertige Produkt, sammeln Sie Feedback und behalten Sie die Benutzererfahrung genauestens im Auge. Dabei werden unter Umständen Probleme und Aspekte zu Tage treten, die eine Weiterentwicklung des Produkts erforderlich machen. Sie müssen den Kontext der Produktnutzung verstehen, wie Menschen mit dem Produkt interagieren und wie sie zu ihm stehen. Setzen Sie dieses Wissen ein, um das Produkt zu verbessern.

SAP Fiori und Design Thinking

SAP Fiori ist SAPs Antwort auf die Anforderungen, die einer besseren Benutzererfahrung zugrunde liegen. Es fungiert als Designleitfaden und -standard für Unternehmensanwendungen. Es ist das neue Gesicht von SAP für alle Business User und stellt eine nahtlose Benutzererfahrung in den Mittelpunkt.

Die Anwendungen sehen nicht nur besser aus, mit SAP Fiori ist es zudem möglich, Unternehmensanwendungen praktisch auf jeder von den Endanwendern genutzten Plattform bereitzustellen, egal ob auf dem Desktop oder dem Mobilgerät.

Während SAP Fiori als Designleitfaden für die für Business User angestrebte Benutzererfahrung einer Anwendung dient, stellen die SAP UI5 Libraries die notwendigen Tools für eine schnelle und einfache Umsetzung von Anwendungen auf Desktops und Mobilgeräten nach Maßgabe der SAP-Fiori-Leitlinien zur Verfügung.

Aber das ist noch längst nicht alles. Sie sind nur ein Teil des Ökosystems, das SAP nach und nach aufbaut, um den Einsatz von Design-Thinking-Methoden zu vereinfachen. Tools wie SAP Web IDE und Tools für ein schnelles Prototyping wie zum Beispiel build treten in Erscheinung und werden fortlaufend verbessert, um Entwicklungsteams die optimalen Tools für ihren Design-Thinking-Prozess an die Hand zu geben.

Mit SAP Fiori und dem Ökosystem, das sich rundherum entwickelt, treibt SAP zudem nachdrücklich die Einführung der Design-Thinking-Methode voran, um die Geschäftsprozesse von Unternehmen zu optimieren.

Wir haben uns in einem früheren Artikel bereits mit dem Mehrwert beschäftigt, den der Einsatz von Design Thinking und einer Konzentration auf die Benutzererfahrung für Unternehmen mit sich bringt. Zum Artikel geht es hier.

Bei Fragen rund um Design Thinking, SAP Fiori und UX stehe ich Ihen gerne zur Verfügung!

Autor dieses Beitrags
Gerald Iakobinyi-Pich Software Architect
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de

Ein Erfahrungsbericht zum Upgrade auf SAP BW 7.5 oder „Unverhofft kommt oft“

Hallo zusammen,

heute gibt es einen Erfahrungsbericht aus einem unserer letzten Kunden-Projekte. Es ist immer wieder spannend zu den ersten zu gehören, die mit neuen Releases, Support-Packages oder Tools arbeiten dürfen. Allerdings gibt es hierbei durchaus Tücken. Von einer solchen Überraschung handelt dieser Bericht.

Wir entwickelten im Rahmen einer Migration sehr viele Daten-Modelle basierend auf den „neuen“ Objekten ADSO (Advanced Datastore Objects) und Composite Provider, um diese als HANA-Views verfügbar zu machen und anschließend mit Native HANA-Mitteln weiterzuverarbeiten.

In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf ein Problem, welches beim Upgrade von SAP BW 7.4 auf BW 7.5 auftrat. Dieses Upgrade fand während unseres Projektes statt.

Wie gesagt unsere Datenmodelle basieren hier vor allem auf ADSOs. Diese ADSOs können so modelliert werden, dass sie sich wie ein Cube verhalten oder wie ein klassisches DSO. Sprich entweder sie haben einen dedizierten Schlüssel (Variante DSO) oder alle Merkmale bilden gemeinsam den Schlüssel (Cube).

Ein weiterer Unterschied zwischen einem Cube und einem DSO ist, wie die Einheiten von Kennzahlen verwendet werden:

Bei Cubes gehört die Einheit zur Kennzahl: sie werden bei Transformationen in einer Regel verarbeitet.

cube-regel

Bei DSOs sieht es etwas anders aus. Hier wird die Einheit als separates Feld behandelt (also in Transformationen in 2 Regeln).

DSO

DSO-Feld

Unter SAP BW 7.4 wurden alle ADSOs wie DSOs behandelt (zwei Regeln).

Wir staunten also nicht schlecht, als nach dem Upgrade die Transformationen zu allen ADSOs, die wie Cubes modelliert waren, nicht mehr funktionierten. Wir erhielten keine Fehlermeldungen, vielmehr kam es zu Verschiebung der Daten zwischen den Feldern. Es waren ja jetzt weniger Felder in der Zielstruktur. Als wir dann versuchten die Transformationen zu untersuchen, erhielten wir folgenden Fehler:

Transformation-Fehler

Wie erwähnt kam der Fehler nicht direkt und auch die Datentransferprozesse (DTPs) liefen teilweise „sauber“, also ohne Fehlermeldung. Die Transformationen selbst wurden als aktiv angezeigt. Die Fehlermeldung erschien immer nur dann, wenn die Transformation geöffnet wurde. War keine besondere Logik hinterlegt, wurde sogar, wenn man die Transformation im Änderungsmodus öffnete, als automatischer Vorschlag die fehlende Einheit zugewiesen.

Leider gab es zum damaligen Zeitpunkt keine Korrektur von der SAP! Uns blieb an dieser Stelle nichts anderes übrig, als die Fehler manuell zu korrigieren.

Kennt eine/r von euch das Problem? Gibt es mittlerweile eine Lösung der SAP?

Wir standen vor der Wahl alle ADSOs auf den Modus „Standard-DSO“ umzustellen und dann zu hoffen, dass die automatische Aktivierung die Transformationen wieder korrekt zuordnet.
Oder wir mussten alle Transformationen auf dem Testsystem anpassen.

Die Anpassung des ADSO-Modus war leider nicht möglich, da dies einen großen Einfluss auf unser Datenmodell gehabt hätte. Also hieß es Zähne zusammenbeißen und in einer Hau-Ruck-Aktion mit vereinten Kräften die Transformationen anzupassen. Leider gab es bei komplexeren Logiken größere Komplikationen, da die ungültigen Regeln gelöscht wurden (und die anderen Systeme aktuell nicht verfügbar waren). Wir konnten alle Probleme lösen und das Projekt mit vertretbarer Verzögerung in die nächste Phase bringen. Das ließ sich allerdings nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erreichen, wie sie in solchen Projekten unerlässlich und für Inspiricon charakteristisch und selbstverständlich ist.

Unsere Erkenntnis in diesem Projekt war, dass neue Tools immer sehr, sehr spannend aber eben auch fehleranfällig sind. Wir versuchen deshalb neue Themen frühzeitig auf unseren internen Systemen zu testen (aktuell finden Versuche mit Predictive Analytics, Lumira 2.0 sowie SAP Leonardo statt).

Leider kann man nicht alles testen und bestimmte Dinge wie Upgrades oder Migrationen sind doch immer wieder sehr individuell. Wir berücksichtigen das in unseren Projekten, indem wir mit entsprechenden Puffern arbeiten und den Kunden über die Risiken und Chancen eines Upgrades aufklären. Gemeinsam entscheiden wir, welche Strategie für das aktuelle Projekt die Richtige ist.

Autor dieses Beitrags
Jörg Waldenmayer Team Lead Technology
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
künstliche Intelligenz

Big Data und künstliche Intelligenz – ein mächtiges Duo, das unsere Zukunft mitgestalten wird

Mit SAP wird künstliche Intelligenz Wirklichkeit

Big Data mit intelligenten Maschinen auszuwerten, ist schon lange keine Zukunftsmusik mehr. SAP hat möglich gemacht, was bis vor einigen Jahren noch als Träumerei galt. Basierend auf SAP HANA hat SAP mehrere Softwarekomponenten ins Leben gerufen, die eigenständig denken und Daten im großen Stil auswerten. Mittlerweile kann die Software Gesichter und Objekte erkennen sowie große Analysen ausführen, die manuell kaum möglich und vorstellbar wären.

Künstliche Intelligenz (KI) ist dank SAP keine Vision mehr, sondern zur Realität geworden.

SAP Clea und SAP Leonardo: Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

SAP hat seine Plattform HANA um eine neue Version ergänzt. Daneben wurden zahlreiche KI- und IoT-Services (Internet of Things, zu deutsch: Internet der Dinge) auf den Markt gebracht.
Die neue Software von SAP – SAP Cleaist in die SAP Cloud integriert und kann eigenständig lernen, wobei sie keine explizite Programmierung mehr benötigt. Die analytische Intelligenz wird bereits von Unternehmen wie der Munich RE und der europäischen Raumfahrtagentur genutzt. Die Versicherungsexperten der Munich Re kalkulieren beispielsweise laufend die Gefahr von Waldbränden, wobei sie Daten über Vegetationsverläufe heranziehen. Diese Berechnungen werden durch die intelligente Software unterstützt und Big Data wird im großen Stil ausgewertet.

SAP Leonardo heißt das IoT-Lösungsportfolio von SAP.

Wie schon der Namensgeber Leonardo da Vinci arbeitet auch SAP Leonardo interdisziplinär und übergreifend – was eine elementare Anforderung für das Internet der Dinge ist. Informationen aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen werden in Betracht gezogen, sodass auf dieser Basis neue Lösungen und Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Die Intention von SAP Leonardo ist es, potenzielle Kunden bei der Findung ihrer IoT-Strategie zu unterstützen und passende Lösungen für ihre individuellen Anforderungen auszuwählen.

Denn eines steht fest: die eine richtige Software für das IoT oder KI gibt es nicht. Meistens handelt es sich um ein Zusammenwirken aus mehreren Anwendungen.

Der digitale Kern: Die SAP Enterprise Suite S/4HANA

S/4HANA wird bereits von über 4.000 Unternehmen in 25 Ländern genutzt. Diese ist der digitale Kern der Transformation, die für das Internet der Dinge oder KI/Machine Learning eingesetzt werden kann. SAP stellte eine Reihe von Ergänzungen in der Cloud vor, darunter Connected Logistics, Vehicles, Manufacturing, Assets, Retail und Future Cities. Damit lassen sich unter anderem Fahrzeugflotten managen, Qualitätsebenen kontrollieren und Routen berechnen.

Im Bereich der künstlichen Intelligenz und den Machine Learning-Services bietet SAP unter anderem die folgenden Services in der SAP Cloud an:

  • Resume Matching für das Recruiting
  • Cash App zur Analyse der Zahlungsmoral
  • Social Media Customer Service
  • Brand Intelligence
  • Fraud Detection für Versicherungen und Banken

SAP Fiori – die neue SAP UI

SAP Fiori ist eine Initiative, mit der die Endanwender-Erfahrung verbessert wird (dazu mehr auf unserer Webseite und auf unserem Blog). Mit Fiori 2.0 sollen sämtliche SAP-Anwendungen harmonisiert und somit untereinander kompatibel werden. SAP Fiori beinhaltet Verbesserungen in den Bereichen Design und Benutzerfreundlichkeit.

Und auch hier kommt KI zum Einsatz. Der Anwender wird durch einen Co-Piloten unterstützt, der dessen Handlungen voraussieht und diese entsprechend vorbereitet. Mit der integrierten Sprachsteuerung werden beispielsweise Arbeitsabläufe bei Wartungen oder im Lager verbessert. Die künstliche Intelligenz wertet Lieferanten aus und ordnet diese nach einem eingestellten Anforderungsprofil in Kategorien ein.

Inspiriert: Big Data spielend einfach auswerten

Zusammen mit der künstlichen Intelligenz sowie Big Data und der Unterstützung durch SAP Fiori kann noch effektiver automatisiert und ausgewertet werden. Die Software versucht zu erahnen, welche Handlungen der Nutzer durchführen möchte. Dies führt zu einer Effektivitätssteigerung und einer höheren Geschwindigkeit.

Mit SAP Fiori kann Big Data im großen Stil analysiert und die wichtigen Geschäftskennzahlen automatisiert überwacht werden. Anomalien, Trends und Muster werden der verantwortlichen Person automatisch auf einer den Benutzer in den Mittelpunkt stellenden Oberfläche mitgeteilt. Die Analysen erfolgen auf einer zentralen Benutzeroberfläche, die eine intuitive Bedienung ermöglicht. Komplexe Modifikationen von Ein- und Ausgabeparametern sind nicht mehr erforderlich.

Die künstliche Intelligenz sorgt dafür, dass die Algorithmen auch ohne Hilfe von Fachabteilungen aussagekräftige Ergebnisse liefern. Das maschinelle Lernen zielt vornehmlich darauf ab, Zusammenhänge und Muster in Daten zu erkennen und diese auf neue Datensätze zu übertragen. Die dafür benötigten Algorithmen basieren auf Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Algebra.

Für SAP Application Intelligence sind die Daten der Treibstoff für maschinelles Lernen.

Deep Learning: das haben die Maschinen den Menschen voraus

Ein Bereich des maschinellen Lernens ist das Deep Learning:
Bei diesem werden neuronale Netze mit großen Datenmengen geflutet. Dadurch soll die Software in der Lage sein, z.B. Gesichter zu erkennen, Gegenstände zuzuordnen und Sprache zu verstehen. Fähigkeiten, die immer weiter verbessert und zunehmend in der Robotik eingesetzt werden.

Auch im medizinischen Bereich eröffnen sich durch KI neue Anwendungsmöglichkeiten:
Zukünftig sollen die Daten einzelner Krebspatienten mit Millionen Krankenakten abgeglichen werden, wodurch eine individualisierte Präzisionsmedizin ermöglicht werden soll.

Die künstliche Intelligenz funktioniert für die breite Masse und liefert vielversprechende Ergebnisse. Die Software wird immer mehr zu einem Generalisten, der in allen Bereichen eingesetzt werden kann. Dabei bringt die SAP Application Intelligence Software Zusammenhänge ans Licht, die Menschen normalerweise nicht erkennen würden. Menschliche Mitarbeiter übersehen aus Zeitmangel oftmals wichtige Daten, die daher im Alltag unentdeckt bleiben.

Unser Fazit

Künstliche Intelligenz hat schon heute Eingang in Business Intelligence-Lösungen gefunden. Es werden somit bereits Datenanalysen in den Unternehmen gesteuert, zum Beispiel zum Auffinden von Anomalien oder dem automatisierten Strukturieren und Aufbereiten von Daten. Weiterhin werden Algorithmen aus dem Bereich der KI oft eingesetzt, um Datenströme zu überwachen.

Das intelligente und integrative Zusammenspiel von den neuen SAP Komponenten wie Clea, Leonardo oder Fiori basierend auf der SAP HANA Cloud und On-Premise-Lösungen, inspiriert Inspiricon stetig zur Suche nach innovativen Service Dienstleistungen für unsere Kunden.

Kontaktieren Sie uns, wenn auch Sie neugierig auf neue und ungeahnte (Geschäfts-) Möglichkeiten sind!

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
SAP Lumira 2.0

SAP Lumira 2.0 – die nächste Evolutionsstufe

Welche Funktionen sind hinzugekommen? Welche Möglichkeiten bietet Lumira 2.0 seinen Nutzern? Wir werden diese Fragen heute beantworten.

SAP Lumira 1.x

SAP Lumira ist ein Tool zur Umsetzung von Self-Service-BI. Die Strategie hinter dieser SAP-Lösung zielt darauf ab, Nutzern die eigenständige Erstellung von Dashboards und Analysen mit nur einem Mausklick sowie Drag & Drop zu ermöglichen. Das ist zwar unkompliziert, schränkt aber auch Flexibilität und Funktionsumfang ein, ganz besonders im Vergleich zu den Möglichkeiten, die sich mit Web Intelligence oder SAP Design Studio ergeben.

SAP Design Studio 1.x

SAP Design Studio wurde eigens für Entwickler und Nutzer geschaffen, die Zugriff auf hoch entwickelte und erweiterte Funktionen zur Erstellung von interaktiven Dashboards benötigen. Design Studio bietet zwar mehr Flexibilität, erfordert zur Entwicklung aller Funktionalitäten aber auch erweiterte JavaScript-Programmierkenntnisse. Das führt dazu, dass Design Studio für den Endbenutzer oft nur schwer zu durchschauen und bedienbar ist.

Was aber kann SAP Lumira 2.0?

SAP Lumira 2.0 bringt SAP BusinessObjects Design Studio 1.x und SAP Lumira 1.x in einem Tool zusammen. Das Ergebnis ist eine leistungsstarke Lösung für Visualisierungen und Self-Service-Analytics mit zwei Benutzeroberflächen (Lumira Discovery and Lumira Designer), die zudem alle Vorteile und Kompatibilitäten dieser beiden Tools in sich vereint. Sie erfüllt sowohl die Anforderungen der Fachabteilungen als auch der IT und übernimmt so die Führungsrolle in Sachen Analytics. Der Workflow von der Datenermittlung und Datennutzung bis zur Erstellung von Dashboards und Analyseanwendungen wird vereinfacht. SAP BusinessObjects Design Studio und SAP Lumira teilen sich eine Serverkomponente und nutzen zudem das gleiche Dateiformat.

SAP Lumira Deployment

SAP Lumira 2.0 im Detail

SAP Lumira 2.0 setzt auf ein sehr einfaches Prinzip:

  1. Daten aus beliebigen Quellen importieren
  2. Auf Basis Ihrer Daten eigene Visualisierungen erstellen
  3. Informationen in Dashboards übersichtlich zusammenstellen
  4. Die Dashboards für die Zielgruppen bereitstellen

Wie in der Übersicht unten dargestellt gibt es eine klare Unterscheidung zwischen „einfachen“ Anwendern, die für ihre Fachbereiche Self-Service-BI nutzen, und Entwicklern, die auch komplexere Anwendungen entwickeln können.

SAP Lumira Anwendungsbereiche

Darüber hinaus bietet Lumira 2.0 die folgenden Funktionen:

  • Anwender können Lumira-Desktop-Dashboards in Lumira Studio öffnen und umgekehrt.
  • Mobile Lumira-Studio-Anwender, die auch unterwegs an ihren Dashboards arbeiten möchten, profitieren von einem Offline-Modus, für den kein Zugriff auf das Unternehmensnetzwerk benötigt wird.
  • Anwender haben die Möglichkeit, Daten aus Quellen wie SAP BW in Lumira Desktop auszuwerten.

SAP Lumira Funktionen

Fazit

Die Integration und Konsolidierung dieser beiden Tools ist ein weiterer Schritt in den Bemühungen, die Lücke zwischen IT und Fachabteilung zu schließen. Dies steigert die Flexibilität und sorgt durch die Arbeit auf einer gemeinsamen Plattform für eine schnelle Integration zwischen IT und Fachabteilung. Wir gehen davon aus, dass dies nur der Anfang ist und SAP die Funktionalitäten des Tools anhand von Kundenreaktionen und -vorschlägen nach der ersten Testphase weiter anpassen wird.

Wir werden euch auf dem Laufenden halten, verpasst also keinen unserer Blog-Artikel – folgt uns auf Facebook und LinkedIn!

Quellen: https://blogs.sap.com/2016/11/14/sap-lumira-2.0-road-ahead-webcast-notes/, https://support.sap.com/content/dam/library/ssp/infopages/pam-essentials/TIP/SAP%20Lumira/SAP%20Lumira%202.0/SAPLUMIRA_PAM.pdf

Autor dieses Beitrags
Christian Nangmo Consultant BI
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
SAP UX Calculator

Der SAP UX Calculator – so identifiziert ihr Einsparpotentiale

Beim Thema UX (UX = User Experience, deutsch: Benutzererfahrung) geht es um weitaus mehr, als darum, die Nutzeroberflächen „sexier“ zu gestalten. Ziel soll es sein, die Betriebskosten dauerhaft zu senken und es den Nutzern zu ermöglichen, effektiver zu arbeiten. SAP hat deshalb den UX-Rechner entwickelt, der die Kosteneinsparung sichtbar macht.

Über UX haben wir bereits in unserem Blog berichtet. Für UX ist SAP Fiori unerlässlich – denn SAP Fiori repräsentiert ein neues personalisiertes, reaktionsschnelles und einfaches Benutzererlebnis über verschiedene Endgeräte hinweg. Lest mehr zu SAP Fiori auf unserer Webseite und in unserem Blog.

Die Grundlagen des SAP UX Calculators

Das SAP-System ist für seine Nutzer mitunter recht komplex. Deshalb müssen Angestellte mit entsprechendem Support unterstützt werden. Die Schulungskosten können unter Umständen sehr hoch werden.

SAP hat verschiedene Endnutzer befragt und Informationen über Probleme und Wünsche bei der Bedienung zusammengetragen. Bei einem ersten Testprojekt wurde die benötigte Anzahl an Klicks bereits um mehr als 40 Prozent reduziert. Der Test hat bewiesen, dass ein neues Design mit SAP Fiori durchaus dazu beitragen kann, enorme Geldsummen einzusparen. Ein zusätzlicher Faktor: die Benutzeroberfläche kann mit SAP Fiori eurer Corporate Identity angepasst werden.

Eine verbesserte Benutzererfahrung durch Fiori kann zu finanziellen Einsparungen führen

Wir gehen hier von der Annahme aus, dass ihr noch die klassischen SAP-Benutzeroberflächen im Einsatz habt (Web Dynpro). Verglichen werden die potenziellen Ersparnisse mit einem Umstieg auf Fiori sowie einer Prozessoptimierung.

Der UX-Rechner fragt dazu verschiedene Komponenten ab. Beispielsweise das durchschnittliche Einkommen von Mitarbeitern, die Stunden, die bei Schulungen aufgewandt wurden und die Kosten pro Schulungsstunde. Außerdem werden die Häufigkeit und die Kosten für IT-Support-Tickets abgefragt. Durch die Berechnungen wird angezeigt, welche Einsparungen und Effizienzsteigerungen dein Unternehmen verzeichnen könnte, wenn du von den klassischen Benutzeroberflächen auf eine Fiori-Benutzeroberfläche umsteigen. Diese neue Oberfläche kann außerdem deinen unternehmens-spezifischen Prozessen angepasst werden.

Die Funktionen des SAP-Tools

Der UX Calculator wickelt verschiedene Berechnungen ab. SAP untersucht dabei, welche Unternehmensbereiche das größte Verbesserungspotential haben und sich daher für Investitionen eignen. Der Fokus liegt insbesondere auf vier Bereichen:

  • Produktivität
  • Schulungskosten
  • IT-Support
  • und die Anzahl von Fehlern, mit denen Kosten verbunden sind.

Die Ergebnisse, die der UX-Rechner ausgibt, werden genutzt, um einen Score zu bilden. Dieser hilft dabei die hauptsächlichen Probleme zu erkennen und eine Verbesserungsstrategie zu entwickeln.

SAP bildet sämtliche Werte aufgrund von Daten seiner Kunden. Der Rechner vergleicht die Daten anderer Kunden mit denen von Nutzern des Rechners und setzt diese in Relation. Die Erfolgsrate wird berechnet, indem die Verbesserungen vergangener Projekte mit einbezogen werden. Diese dienen als zuverlässige Quelle für eine Berechnung der Verbesserungsmöglichkeiten.

Der UX-Rechner von SAP ist kostenlos verfügbar. Dazu müsst ihr euch lediglich auf der betreffenden Homepage registrieren (hier geht es zum UX Calculator). Dort könnt ihr nach der Eingabe weniger Werte bereits erste Eindrücke von dem Verbesserungspotential der eigenen Oberfläche und der damit verbundenen Kostensenkungen einholen.

Bitte beachte den offiziellen Hinweis der SAP: Der UX-Calculator stellt lediglich Schätzwerte zur Verfügung. Tatsächliche Ergebnisse und Kosten können abweichen und zudem von weiteren Faktoren abhängen, die vom Tool nicht abgebildet werden. Die Daten werden „so wie sie sind“ ohne Gewährleistung und Garantie jeglicher Art zur Verfügung gestellt, weder ausdrücklich noch stillschweigend, und die SAP ist auf keinen Fall für jegliche Schäden verantwortlich, die in Verbindung mit diesem Tool gebracht werden können.

Ihr möchtet mehr über SAP Fiori und die damit verbundenen Möglichkeiten erfahren? Kontaktiert uns jetzt! Wir freuen uns auf euren Anruf.

Autor dieses Beitrags
Gerald Iakobinyi-Pich Software Architect
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de