Inspiricon SAP-HANA cloud Platform

Features und Mehrwert der SAP HANA Cloud Plattform

Die fortschreitende Vernetzung und Echtzeit-Verarbeitung von Big Data verändert Unternehmen nachhaltig. Informationsgetriebe Services und Produkte ermöglichen vollkommen neue Kundenerlebnisse. Die In-Memory-Plattform SAP HANA stellt sämtliche Infrastruktur-Komponenten zur Verfügung, um diese technologische Gestaltung zu ermöglichen – egal, ob in der Cloud oder On-Premise.

Die SAP HANA Cloud Plattform eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Mit der SAP HANA Cloud Plattform (SAP HCP) hat SAP die Möglichkeit geschaffen, cloudbasierte Technologien umzusetzen. Das PaaS-Angebot (Platform as a Service) dient der Entwicklung und dem anschließenden Betrieb innovativer Anwendungen. Die offene Lösung knüpft an die In-Memory-Plattform SAP HANA an, wodurch Unternehmen unzählige Datenbank- und Anwendungsservices sowie mobile Dienste in der Cloud ermöglicht werden. Darunter fallen beispielsweise:

  • Integrations- und Sicherheitsfunktionalitäten,
  • die Unterstützung mehrerer Entwicklungssprachen sowie HTML5-basierte Oberflächen, die intuitiv bedienbar sind,
  • Suchfunktionen,
  • Verarbeitungsmöglichkeiten von georeferenzierten Informationen,
  • Analysewerkzeuge,
  • Offline-Funktionalitäten.

Welchen Mehrwert bietet SAP HCP mir als Nutzer?

SAP HCP eröffnet seinen Nutzern einen immensen Mehrwert. Mit SAP HCP kann die Anwendungslandschaft für zukünftige Anforderungen fit gemacht werden. Das PaaS-Angebot bietet eine leistungsstarke Entwicklungsplattform und dient als Laufzeitumgebung für individuelle Erweiterungen von IT-Produkten. Bestehende und neue Lösungen lassen sich spielend einfach integrieren – egal, ob es sich um ein SAP-Produkt handelt oder nicht. Die SAP HANA Cloud Plattform löst den Software-Lebenszyklus von kundenindividuellen Anpassungen und Standardanwendungen auf. Der Umstieg auf die Business Suite SAP S/4HANA wird auf diese Weise enorm erleichtert:

  • Eine Weiterentwicklung ist nicht mehr an die Kernanwendung gekoppelt.
  • Standardeinstellungen, die in Unternehmenslösungen enthalten sind, werden nicht beeinträchtigt.
  • Dies schützt bestehende Geschäftsprozesse und erhöht die Agilität.
  • Existente Eigenentwicklungen können problemlos auf die SAP HANA Cloud Plattform ausgelagert werden.

SAP HANA Cloud Plattform: Ein enormer Fortschritt

Die SAP HANA Cloud Plattform wird in den Rechenzentren von SAP betrieben und gepflegt. Ich als Kunde kann mich auf meine Kernkompetenzen konzentrieren – den Rest erledigt SAP.

SAP HCP kann jederzeit kostenlos getestet werden. Beim Kennenlernen des Angebots können eigene Anwendungen realisiert werden. Unternehmen können auf maßgeschneiderte Nutzungspakete in verschiedenen Größenordnungen zurückgreifen.

Die SAP HANA Cloud Plattform stellt für Unternehmen Weichen. Der digitale Wandel hat neben Vertrieb, Service und Marketing auch die Logistik und Industrie 4.0 fest im Blick. In Zukunft werden Milliarden von Geräten untereinander vernetzt sein und Datenströme austauschen – Schlagwort Internet of Things (IoT).

Das PaaS-Angebot bietet auch Funktionen für das Gerätemanagement. Außerdem können gerätebasierte Nachrichtenübermittlungen stattfinden. Ein IoT-Application-Enablement mit Datenmodellierung ist ebenfalls integriert. In der Cloud können Maschinen- und Anwendungsdaten in Echtzeit aufgenommen, verarbeitet und ausgewertet werden. Mit zusätzlichen Services können sensorbasierte Informationen in Echtzeit analysiert und in Anwendungen integriert werden. Dies ermöglicht neue Prozesse, Services und Geschäftsmodelle. SAP HCP ist ein Wegweiser, der in einer digitalisierten Wirtschaft zum Markterfolg führen kann.

Du willst mehr erfahren? Oder du suchst jemanden, der dich bei der Einführung von SAP HCP unterstützt? Kontaktiere uns hier und wir besprechen gemeinsam die nächsten Schritte.

 

Autor dieses Beitrags
Jörg Waldenmayer Lead Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Inspiricon HANA in-Memory Speicherplatzreduzierung

Wie ihr eure wachsende HANA Datenbank verkleinern könnt: wir stellen euch die Inspiricon HANA In-Memory Speicherplatzreduzierung vor

Unternehmensdaten wachsen heutzutage enorm schnell. Die Unternehmen müssen mit großen Datenmengen umgehen – und das wird mehr und mehr zu einer Herausforderung für das Data Warehouse. Laut einer Studie von Gartner zu Trends und Schwierigkeiten für das Rechenzentrum ist Datenwachstum die größte Herausforderung für große Unternehmen hinsichtlich Hardware und Infrastruktur in Datenzentren“.

Ein Ausweg aus dieser Situation sind für viele Firmen die In-Memory Plattformen wie beispielsweise SAP HANA. Durch ihre Hybridstruktur sind sie dazu geeignet, sowohl transaktionale als auch analytische Arbeitsvolumen komplett In-Memory zu verarbeiten.

Mit dem neuen Release von SAP HANA präsentiert SAP ein neues Konzept für Multi-Temperatur und Datenlebenszyklus-Management (DLM). Dabei werden die Daten auf verschiedenen Speichermedien abgelegt, basierend auf der Multi-Temperatur-Datenklassifizierung (s. Abb. 1). Infolgedessen werden Daten, die häufig aufgerufen werden (heiße Daten) in HANA In-Memory gespeichert, während warme Daten auf Langzeitlagerungshosts (Dynamisches Tiering) abgelegt werden. Kalte Daten werden auf günstigere Speichergeräte außerhalb der HANA Datenbank verschoben, da sie nur selten gelesen werden. Dieses Vorgehen nennt man Nearline Storage (mehr Informationen dazu gibt es hier).

Abbildung 1. Multi-TemperaturDatenklassifizierung

Multi-Temperatur-Klassifikation

Multi-Temperatur-Klassifikation

Eines der Projektziele unseres Kunden war es, einen Teil der seltener aufgerufenen Daten auf Festplatten zu verschieben, auf die noch zugegriffen werden kann und sie aber nicht in HANA In-Memory zu behalten. Auf der Suche nach einer passenden Lösung für unseren Kunden, der den HANA Speicherbedarf optimieren und dadurch Lizenzkosten reduzieren sowie die Systemstabilität verbessern wollte, haben wir eine mögliche SAP Lösung analysiert und untersucht:
Dynamisches Tiering passte nicht zu unserem Kundenszenario: es werden zusätzliche Lizenzkosten fällig und viele Eigenschaften und Funktionen sind noch im Entwicklungsstatus. Außerdem werden diese Features erst in zukünftigen Releases verfügbar sein.

Bei unserer ersten Analyse lag der Fokus darauf, die Inspiricon HANA In-Memory Speicherplatzreduzierung zu entwickeln. Dafür haben wir mehrere Ansätze evaluiert, darunter die folgenden:

  • Migration von bestehenden Datenmodellen auf HANA-optimierte Modelle (LSA++).
  • Identifikation und Löschen von veralteten Daten/Objekten, die nicht mehr für das Reporting benötigt werden.
  • Historische Daten werden von HANA In-Memory auf HANA Festplatten„umgezogen“.
  • HANA DB Komprimierung.

Die oben aufgeführten Ansätze nutzen SAP HANA Features, so zum Beispiel die Unterteilung des AdvancedDSO. Wir haben basierend auf Inspiricon Best Practices eine Methodik entwickelt, die ohne zusätzliche Lizenzkosten auskommt und die die Gesamtbetriebskosten (TCO, Total Costs of Ownership) nicht erhöht. Dadurch konnten wir das Datenlebenszyklus-Management (DLM) einführen. Das DLM definiert Daten, berücksichtigt die Anforderungen des Unternehmens/der IT und Methoden, die für bestimmte Daten anzuwenden sind, abhängig von ihrer Komplexität und Unternehmens-/IT-Anforderungen.

Abbildung 2. Inspiricon Methodik für DLM

Inspiricon-DLM-Methode

Inspiricon-DLM-Methode

Unsere Untersuchung basiert auf einer detaillierten Systemanalyse. Dabei wurden die größten Datenobjekte identifiziert, die mögliche Kandidaten für die HANA Speicherplatzreduzierung sind.

Abbildung 3. DLM Vorgehen zur Reduzierung von Speicherbedarf

DLM Vorgehen zur Reduzierung von Speicherbedarf

DLM Vorgehen zur Reduzierung von Speicherbedarf

Remodelling

Diese Lösung hilft dabei, existierende Daten besser zu organisieren indem entweder Daten gelöscht werden, die mehrmals in unterschiedlichen InfoProvidern gespeichert sind oder indem BW Objekte in Layern eliminiert werden, die in HANA obsolet sind. Dadurch wird HANA In-Memory reduziert.

Entladen von Anwendungsdaten

Diese Anwendung wurde von der Inspiricon speziell für dieses Kundenszenario entwickelt. Hauptsächlich wird sie dafür genutzt, um bestimmte Objekttabellen von HANA In-Memory auf HANA Festplatten zu entladen. Somit lädt HANA DB sie automatisch zurück In-Memory, sobald die Daten in irgendeiner Art und Weise abgerufen werden.

Unterteilung in Teilbereiche

Dieser Ansatz reduziert den Speicherbedarf durch die Unterteilung von einer Anzahl von vordefinierten Teilbereichen. Dabei werden die Teilbereiche ausgeschlossen, die typischerweise auf zeitlichen Eigenschaften wie Kalenderjahr/-monat oder Geschäftsperiode basieren. Unterteilung passiert im BW und wird auf Datenbanklevel ausgeführt. Es kann auf den bestehenden DSO angewendet werden (mit Einschränkungen) oder auf den AdvancedDSO – abhängig von den Anforderungen des Kunden.

Zusammenfassung:

  • Durch die Inspiricon HANA In-Memory Speicherplatzreduzierung hat unser Kunde 20 % seines HANA Speicherplatzes gespart – ohne zusätzliche Kosten und Ressourcen.
  • Das Ergebnis war ein verbesserter Ladeprozess sowie mehr Systemstabilität, eine einheitlichere DW Landschaft – und damit einhergehend eine beträchtliche Senkung der jährlichen SAP HANA Speicherlizenzen.
  • Unser Beratungsmehrwert liegt darin, die Lösung zu erarbeiten, die den Kundenanforderungen entspricht – dabei bringen wir unser Know-How, effizientes Consulting sowie Partnerschaftlichkeit ein.

 

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Inspiricon nearline storage cold data

Daten kalt abrufen

Wir alle wissen, dass Informationen eine große strategische Rolle spielen. Aber welche Daten sind besonders wichtig und wertvoll? Informationen effektiv zu nutzen und mit ihnen langfristig einen Wettbewerbsvorteil zu generieren ist der Schlüssel zu einem effizient geführten Unternehmen. Um dieses Ziel zu erreichen, investieren Unternehmen zunehmend in BI Tools zu Lösungen in Bereichen wie Analyse, Reporting und Archivierung. Eine der innovativsten Archivierungslösungen, die wir euch heute vorstellen wollen, ist das Nearline Storage (NLS). Es stellt Daten „kalt“ zur Verfügung und verringert erheblich das BW Datenvolumen, senkt Verwaltungskosten und verbessert die Performance.

Was sind „kalte” Daten?

Nearline Storage (NLS) beschreibt ein Konzept, in dem Datenarchivierung zwischen Online- und Offlinespeicherung stattfindet.

NLS - data storage

Arten der Datenarchivierung

Bei dieser Lösung werden Daten in komprimierter Form und mit seltener ausgeführten Backups gespeichert. NLS minimiert die Kosten für all jene Daten, welche seltener in Gebrauch sind (sogenannte kalte Daten). Diese erweiterte Technologie basiert auf dem Information Life Cycle Management (ILM), durch welches Backups gesichert und Daten auf weniger kostspieligen Speichermedien abgelegt werden. Oft genutzte Daten sind für ein Unternehmen von höherem Wert (sie werden auch heiße Daten genannt). Aus diesem Grund werden neue Daten zunächst auf teuren Hochleistungsspeichern gelagert. Allerdings verlieren diese Daten mit der Zeit vermehrt an Bedeutung und werden immer seltener genutzt. Sie werden deshalb nach und nach auf kosteneffizientere Nearline-Speicher übertragen, wo sie in schreibgeschützter Form zur Einsicht bereitstehen.

Nearline storage

Heiße und kalte Daten

Welchen Nutzen hat das alles?

Mit diesem Lösungsansatz sind erstaunliche Verbesserungen zu verzeichnen, beispielsweise bei der Query Performance. Um die Vorteile dieser Lösung besser verfolgen zu können, haben wir eine Fallstudie vorbereitet, welche auf einem realen Kundenszenario basiert. Darin kann man die erwartete Query Performance bei der Anwendung der NLS-Methode beobachten. Es gibt zwei Tests für unterschiedliche Query Typen, welche die Laufzeiten unter normalen Bedingungen mit jenen unter Nutzung der NLS-Lösung vergleichen. Die Ergebnisse im Fall des Nearline Storage sind beeindruckend: signifikant schnellerer Zugang zu Archivdaten (etwa fünfmal so schnell), geringerer Aufwand bei der Datenverwaltung und verbesserte Performance.

NLS Fallstudie

NLS Fallstudien

NLS-case-study-2

Zusätzlich werden Kosten für die Verwaltung wachsender Datenmengen reduziert, wenn Nearline Storage zur Anwendung kommt.  Wie man unten sehen kann, wird die Datenbank größer und größer, was wiederum bedeutet, dass sich beim Archivieren kalter Daten mittels NLS bis zu 40% des Datenspeichers einsparen lässt. Nearline Storage steht somit für eine wichtige Kostenersparnis. Die Vorteile sind eindeutig und messbar. Mittels der NLS-Lösung können alle selten genutzten Daten aus dem Online-Speicher beseitigt und in bis zu 90% komprimierter Form zur Verfügung gestellt werden, was sowohl Speicherkosten reduziert als auch die Performance erhält oder sogar verbessert.

Managing data growth with NLS vs no NLS

Datenzuwachs mit und ohne NLS managen

Nearline Storage verbessert auch die Leistungsfähigkeit des BW Systems

Abschließend wollen wir in Anbetracht der täglichen BW-Leistungsfähigkeit die Bedeutung von NLS hervorheben. Selbst wenn sich Datenmengen rasend schnell vergrößern, gibt es keinen Grund zur Besorgnis, wenn man mit NLS eine Lösung parat hat. Es hilft das Ausmaß des BW Datenbestands, der Hardware und der Kosten zu verringern. Zudem muss beim Backup und bei der Rückgewinnung von Daten kein hoher Aufwand betrieben werden.

Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung von SAP HANA hilft Nearline Storage dem User dabei, von einem breiteren BW System zu profitieren – was wiederum die Gesamtbetriebskosten bei einer zukünftigen HANA Migration senkt. Die Größe des genutzten Arbeitsspeichers wird stark reduziert und erlaubt auf diese Weise hohe Kosteneinsparungen bei Lizenzen und bei Hardware für SAP BW auf HANA.

Du hast Fragen zu Nearline Storage und möchtest gerne mehr darüber erfahren? Kontaktiere uns oder vereinbare einen Termin. Außerdem kannst du hier eine Marktstudie zu NLS anfordern, in der mehrere Fallstudien aufgeführt sind. Sende uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Marktstudie NLS“. Wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

 

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Claudio Volk Vorstand
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