Inspiricon SAP S4 HANA

Hoch hinaus mit SAP S/4HANA – So führen Sie Geschäfte in Echtzeit

Die Wirtschaftswelt wird immer komplexer und vernetzter. Damit Sie Ihr Unternehmen für die Herausforderungen der Digitalisierung rüsten können, müssen Kernprozesse integriert, vereinfacht und Echtzeit-fähig gemacht werden. SAP S/4HANA ist die perfekte Möglichkeit, um Geschäftsanwendungen in der digitalen Welt zu vereinfachen. Es wird sofortiger Mehrwert bei gleichzeitig maximaler Anwenderfreundlichkeit geschaffen. Die Anwendung basiert auf der In-Memory-Plattform SAP HANA und ermöglicht mit SAP Fiori ein Anwendererlebnis, das normalerweise nur in der Endkunden-Welt existiert.

Es sind zwei Optionen für SAP S/4HANA verfügbar: Cloud und On-Premise. Vernetzen Sie Ihre Geschäftspartner und Abteilungen und steigen Sie in die digitalisierte Welt ein – mit S/4HANA schaffen Sie einen echten Mehrwert!

Lesen Sie mehr zu SAP HANA in unserem Blog.

Und auch zu SAP Fiori finden Sie weitere Informationen auf unserer Webseite und im Blog

SAP S/4HANA – die nächste Generation

SAP S/4HANA ist eine In-Memory-ERP-Suite, die verschiedene Techniken der digitalen Welt unterstützt, darunter

  • Big Data
  • Mobile
  • Echtzeitanalysen
  • IoT (Internet of Things / Internet der Dinge)
  • sowie Lösungen anderer Softwareanbieter und Geschäftsnetzwerke.

Die Suite verschafft Ihnen als Business-User Erkenntnisse, die umgehend eingesetzt und umgesetzt werden können. Die integrierten Lösungsvorschläge gehen weit über eine schlichte Automatisierung hinaus.

Diese grundlegenden Vorteile bietet Ihnen die In-Memory Anwendung S/4HANA

  • Mit S/4HANA profitieren Sie von einer leistungsfähigen In-Memory-Plattform. Die spezielle Architektur ermöglicht die gleichzeitige Durchführung von analytischen Prozessen (OLAP) und transaktionalen Prozessen (OLTP) – und zwar in Echtzeit.
  • Das Datenmodell wurde drastisch vereinfacht: Aggregierte und redundante Datenschichten fallen weg. Sie profitieren von einer maximalen Flexibilität bei gleichzeitiger Reduzierung des Speicherplatzes und einer vielfachen Erhöhung des Durchsatzes.
  • Bei der In-Memory-Anwendung S/4HANA wurden der Umfang und die Komplexität der Kodierung erheblich verkleinert. Der Datenbankaufbau verringert den Datenumfang um bis zu 90 Prozent. Dies verbessert die Geschwindigkeit von Analysen sowie den Durchsatz von Transaktionen und Simulationen – in Echtzeit!
  • Die intuitive Benutzeroberfläche von SAP Fiori visualisiert die Quellen, die in Echtzeit zusammengeführt werden. Dies gilt auch für mobile Szenarien, weshalb die Benutzerfreundlichkeit über alle Endgeräte hinweg erhalten bleibt. SAP Fiori ermöglicht eine personalisierte, rollenbasierte und einheitliche Benutzerführung.
  • SAP S/4HANA bereitet den Weg für optimierte und neuartige Kerngeschäftsprozesse, dazu gehören Beschaffung, Produktion, Bestandsführung, Vertrieb und Logistik, Qualitätssicherung sowie Finanzen.
  • Außerdem bietet es Ihnen die notwendige Flexibilität, um Ihre Geschäftsprozesse anzupassen.

Sie haben Fragen zu SAP S/4HANA? Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht!

 

Autor dieses Beitrags
Jörg Waldenmayer Lead Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Inspiricon SAP-HANA planning application kit 1030x665

Neues von den SAP Planungstools

Heute geht es mal wieder um die Planung. Was ist vom neuen HANA Planning Application Kit zu erwarten und was sind die Unterschiede und Vorteile, wenn man es mit herkömmlichen Standard-Planungsprogrammen vergleicht? Bevor wir diese Frage beantworten, lasst uns zunächst näher auf die Bedeutung von Planung eingehen.

Warum ist Planung so wichtig?

Unternehmen können ihre Entscheidungsfindungen durch eine ordentliche Planung wesentlich verbessern. Mit aktuellen und vergangenen Daten sowie voraussagenden Analysen können sie ihre Ziele für die Zukunft festlegen und steuern. Der Vergleich zwischen aktuellen Daten und Plandaten hilft den Planungsprozess zu verbessern.

Überblick über die SAP BI Planungstools

Wer ordentlich planen möchte, muss in der Lage sein, Daten manuell in ein System einzutragen (eingabebereite Queries). Diese Möglichkeit kann auf verschiedenen Wegen mit zahlreichen Tools erreicht werden, sowohl im BI- als auch im transaktionalen System.

Was Planungstools von einfachen Datenerfassungsfunktionalitäten unterscheidet, ist offensichtlich: Planungstools ermöglichen die Analyse von Daten und die Generierung komplexer Szenarien. Dies kann mit verschiedenen Planungsfunktionen erreicht werden. Diese reichen von simplen Vorgängen wie einfügen, löschen, kopieren und Währungsumrechnung bis hin zu umfassenderen benutzerdefinierten Funktionen. Im Folgenden findet ihr eine Übersicht der SAP BI Planungstools:

Inspiricon Evolution von BI Planung

Inspiricon Evolution von BI Planung

BPS (Business Planning and Simulation)

Anders als bei der Integrierten Planung ist dieses Tool nicht vollständig in das SAP BI-System eingebunden. Einige Funktionen laufen teilweise immer noch auf BPS (z. B. die Kostenstellenkürzung).

Weitere Eigenschaften von BPS:

  • Ebenen der Planung, Planungsfunktionen und Sequenzen werden mit der Transaktion BPS0 erzeugt.
  • Mit BPS0 werden auch manuelle Eintrittslayouts, Filter und Variablen angelegt und nicht mit BEx-Abfragen, Filtern oder Variablen verbunden.
  • Das Frontend ist nicht in den BI-Tools integriert. Stattdessen muss man ein Web-Interface in BPS_WB schaffen.

SAP BI Integrated Planning

Diese Lösung ist vollständig in das SAP BI-System integriert. In der Data Warehouse Workbench werden Datenprovider festgelegt. Mit dem BEx Query Designer werden eingabebereite Queries erzeugt. Alle anderen planungsspezifischen Funktionalitäten wie Planungsfunktionen, Planungsabläufe, Datensegmente und charakteristische Merkmale werden im Planning Modeller definiert. Dieser kann vollständig in eine SAP HANA Datenbank migriert werden, mit dem Vorteil eines verbesserten Lesezugriffs (In-Memory).

Weitere Eigenschaften von SAP BI Integrated Planning:

  • Manuelle Einträge werden direkt im BEx Query Designer erzeugt. Variablen und Filter korrespondieren mit BEx-Variablen und -Filtern.
  • Planungsfunktionen, Sequenzen, Datensegmente, kennzeichnende Zusammenhänge usw. werden in der Transaktion RSPLAN erzeugt.
  • Eine Migration auf die SAP HANA Datenbank ist ohne Anpassungen möglich. Dies führt zu einer schnelleren Reaktionsgeschwindigkeit – davon profitiert auch die Benutzerfreundlichkeit. Die Daten werden nun in einer In-Memory Datenbank gespeichert. Nichtsdestotrotz werden Aggregationen und Kalkulationen weiterhin auf der Anwendungsebene ausgeführt.

SAP Planning Application Kit on HANA

Dieses Tool ist derzeit das Neueste aus dem Bereich Planung. Das Planung-Tool ist im Gegensatz zur obigen Lösung auf In-Memory optimiert. Die Applikation der Business Logik wird von der Applikations-Ebene auf die In-Memory Datenbank verschoben. Dadurch reduziert sich die Datenzirkulation und führt zu einer deutlichen Leistungsverbesserung.

Weitere Eigenschaften des Planning Application Kit on HANA:

  • BW-IP benötigt keine Veränderungen, um mit HANA zu arbeiten. Damit von einer verbesserten Reaktionsgeschwindigkeit profitiert werden kann, müssen die Planungsfunktionen jedoch zuvor migriert werden.
  • Die Ausführung von Kalkulationen In-Memory wird mit dem Planning Application Kit ermöglicht. SAP notes1637199 erklärt die Schritte zur Aktivierung des Kits.
  • Die meisten Planungsfunktionen sind bereits im Planning Application Kit vorhanden (Kopieren, Löschen usw.).
  • Es ist immer noch so, dass nicht alle Planungsfunktionen In-Memory ausgeführt werden können, insbesondere Planungsfunktionen, die auf ABAP exit basieren. Um diese Funktionen In-Memory auszuführen, muss ein SQL-Skript geschrieben werden.
  • Um eine Planungsfunktion zu generieren, die auf einem SQL-Skript basiert, muss ein Funktionstyp geschaffen werden, der auf der ABAP Klasse beruht. Das SQL-Skript wird dann von der Methode Execute abgerufen.
Planung alt/neu

Planung alt/neu

Zusammenfassend kann man sagen, dass mit dem neuen HANA Planungs Kit die gleichen Planungsfunktionen erreicht werden können, die im Standard IP verfügbar sind. Allerdings mit einer grundlegend verbesserten Geschwindigkeit, da eine In Memory-Datenbank genutzt wird.

Lest mehr zum Thema Planung und SAP HANA in unserem Blog.

Euch ist vielleicht aufgefallen, dass wir BPC noch nicht erwähnt haben – dies wird Thema eines nächsten Beitrags sein. Bis dahin!

 

Autorin dieses Beitrags
Gabriela López de Haro Senior BI Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
SAL Fiori query runner

Wie ihr mit dem BW Query Runner Reports auf Knopfdruck generiert

Im heutigen Blogartikel geht es um die dritte – und derzeit letzte – SAP Fiori Applikation in unserer Inspiricon Toolbox: der Inspiricon BW Query Runner. Dies ist eine App, mit der die User vorab definierte Queries im BEx Query Analyser abrufen können. Die App ahmt sozusagen die Funktionalitäten des Standardanalyse-Add-Ins von Microsoft Excel nach – jedoch mit einem mobilen Konzept.

Mehr über unsere beiden anderen Apps, Manage Users und Time Tracker, könnt ihr jederzeit in unserem Blog nachlesen.

Die Motivation

Um ganz am Anfang zu starten: wir haben festgestellt, dass es ein Problem mit der Darstellung von BI Daten gibt, wenn man sie von unterwegs abrufen möchte. Dies gilt jedoch nicht für große Datenmengen oder irgendeinen anderen umfassenden BI Prozess. Den BW Query Runner haben wir daher so designed, dass Nutzer, die eine intuitive Art und Weise für den Zugang zu ihren Daten benötigen, dies schnell, einfach und mobil tun können.

Die Zielgruppe

Mit dieser Fiori Applikation wollen wir hauptsächlich die Leute erreichen, die ihre Geschäftsdaten jederzeit und überall abrufen möchten und so unabhängiger arbeiten können.

Die Lösung

Unsere Inspiricon Toolbox-Komponente BW Query Runner ist eine Lösung, die wir als eine Art „Schweizer Messer“ für unsere Zielgruppe entwickelt haben. Anstatt eine Fiori App für jede einzelne Anforderung zu bauen, wollen wir einen Vorgeschmack darauf liefern, was diese neue Technologie alles kann – so entstand diese SAP Fiori Applikation. Nachdem wir bereits einige benutzerdefinierte Apps erstellt hatten, über die wir zuvor berichtet haben, haben wir uns für eine Anwendung entschieden, die – zumindest teilweise – in der Lage ist, sie alle zu ersetzen.

Die technische Seite

Wir nutzen die SAP Gateway Komponente, um die BI Queries in zu verarbeitende OData Services umzuwandeln, die später auch im BW Query Runner genutzt werden. So konnten wir eine nahtlose Integration für den technischen Support unserer Inspiricon Toolbox erschaffen. Einen neuen Query zur Liste der bereits verfügbaren in der Anwendung hinzuzufügen ist jetzt eine Sache von wenigen Klicks (s. FIG.1).

FIG.1: Query hinzufügen

FIG.1: Query hinzufügen

Die praktische Seite

Unsere Fiori App verfügt über eine Palette von abrufbaren Funktionen für die Nutzer, die sowohl die Fähigkeiten der neuen Technologie als auch die BI-Erfahrung von Inspiricon demonstriert.

Darunter folgende:

  • Einfacher Zugang zu einer Liste von vordefinierten Queries, die „maßgeschneidert“ auf die Vorlieben und Bedürfnisse jedes einzelnen Users sind (FIG.2 und FIG.3).
    FIG.2: Vordefinierte Queries

    FIG.2: Vordefinierte Queries

    FIG.3: Vordefinierte Queries

    FIG.3: Vordefinierte Queries

  • Individuelle Auswahl in jeder Query, um immer die beste Nutzererfahrung für die optimalste Leistung abrufen zu können (FIG.4 und FIG.5).
    FIG.4: Individuelle Auswahl

    FIG.4: Individuelle Auswahl

    FIG.5: Individuelle Auswahl

    FIG.5: Individuelle Auswahl

  • Angepasste Filtermöglichkeiten für den Schnellabruf der Daten, die unsere Nutzer benötigen (FIG.6).

    FIG.6: Angepasste Filtermöglichkeiten

    FIG.6: Angepasste Filtermöglichkeiten

Das war unsere kurze Einführung in unsere dritte Applikation der Inspiricon Toolbox: BW Query Runner. Ihr möchtet mehr dazu erfahren? Kontaktiert uns gerne direkt oder schaut auf unsere Webseite unter https://inspiricon.de/sap-fiori/ und unseren Flyer.

Bleibt dran und erfahrt alles weitere über unsere nächsten Fiori Apps :)!

 

Autor dieses Beitrags
Andrei Ghiura Associate
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
SAP Fiori time tracker

So geht effiziente Zeiterfassung im Betrieb: der Inspiricon Time Tracker

Heute präsentieren wir euch die 2. Applikation der Inspiricon Toolbox, den Time Tracker. Diese Applikation dient dazu, die Arbeitszeit der Mitarbeiter direkt zu erfassen.

Warum haben wir uns entschlossen, diese Fiori App zu entwickeln?

Besonders im SAP-Umfeld gibt es viele Firmen, die Lösungen für die Zeiterfassung im Einsatz haben, die auf Excel basieren. Wir haben festgestellt, dass Excel von vielen als das meist genutzte BI Tool für die Zeiterfassung angesehen wird. Unserer Meinung nach ist dies aber nicht effizient genug!

Daher haben wir einen anderen Weg gefunden, um auf SAP BW Daten zugreifen zu können und sie zu analysieren – und zwar mit SAP Fiori und OData Services. Die „Hauptstütze“ der Time Tracker Applikation ist ein Planungscube. Der Datentransfer aus dem Backend wird durch einen Input-bereiten Query ermöglicht, der als OData in die Fiori Applikation eingebunden ist.

Wie funktioniert unsere Fiori App?

Wir erklären euch den Workflow anhand eines Beispiels:

Lasst uns mal davon ausgehen, dass du ein Mitarbeiter in der Firma X bist – eine Firma, die SAP ERP im Einsatz hat. D.h. es werden immer BI Tools für die Visualisierung, Reporting usw. benötigt. Jeden Tag arbeitest du an einem Projekt und an bestimmten Aufgaben dafür. Deine Arbeitszeit für jede noch so kleinste Aufgabe muss genau und nachvollziehbar erfasst werden.

Wie geht das am schnellsten und einfachsten?

Mit dem Inspiricon Time Tracker! Einer browserunabhängigen Applikation, mit der über alle Informationen Buch geführt werden kann. Dies ist von überall und von jedem Gerät aus möglich: PC, Laptop, Tablet oder Smartphone. Natürlich läuft die App in Echtzeit. Wenn dein Vorgesetzter also genau jetzt deinen Stundennachweis benötigt, muss er sich nur einloggen und sieht ihn auf einen Blick.

Oder wenn du z.B. einen Fehler in deiner eingetragenen Arbeitszeit entdeckst. Dann dauert es nur Sekunden, um das zu korrigieren.

Funktionsweise, Umfang und Workflow des Time Trackers

Die Funktionsweise ist einfach und klar. Üblicherweise wird in SAP Fiori Applikationen die Funktionsweise so weit wie möglich aufgesplittet. Wenn es wie in unserem Beispiel um die Zeiterfassung geht, wären mindestens drei Applikationen nötig:

  1. eine um die Zeit zu erfassen,
  2. eine für die Planung
  3. und eine für die Genehmigung.

Der Time Tracker ist die App für die Zeiterfassung.

Im Wesentlichen haben wir einen View für alle Funktionalitäten (FIG.1):

FIG.1: View für alle Funktionalitäten

FIG.1: View für alle Funktionalitäten

  1. Nach Datum filtern: Die Datenbindung zwischen der Zeitintervall-Komponente und der erhaltenden OData war eine Herausforderung und zwar wegen dem ACALLDAY. Aber wir geben nicht so einfach auf! Wir haben den Mock-Up mit dieser Komponente erstellt und das Ergebnis war ein voller Erfolg. Durch diese Komponente ist es möglich ein spezifisches Datum oder ein Intervall auszuwählen, um deine Arbeit zu visualisieren.
  2. Überblick über alle Eingaben: das ist eine Tabellenkomponente mit zusätzlicher Such- und Filterfunktionalität (FIG.2).

    FIG.2: Überblick über alle Daten

    FIG.2: Überblick über alle Eingaben

  3. Arbeitszeit erfassen: man muss nur auf den Log Work Button klicken und ein Fenster mit Formular öffnet sich. Wähle dann das Projekt, die Aufgabe, füge eine Beschreibung deiner Arbeit hinzu, die Anzahl der geleisteten Stunden, klicke dann Log und du hast es geschafft (FIG.3 and FIG.4)!
    FIG.3: Log Work

    FIG.3: Log Work (Desktop)

    FIG.4: Log Work (mobil)

    FIG.4: Log Work (mobil)

  4. Update der Arbeitszeit: dies ist auch ein Fenster, das sich öffnet wenn ein Eintrag aus der Tabelle angeklickt wird – so können die geleisteten Stunden angepasst oder geändert werden (FIG.5).

    FIG.5: Update der Arbeitszeit

    FIG.5: Update der Arbeitszeit

Und dies war der Umfang und Workflow unserer Applikation Time Tracker. Als nächste Schritte planen wir die Planungs- und Genehmigungs-Workflows zu implementieren.

Aller guten Dinge sind 3 

Nächste Woche präsentieren wir euch unsere dritte Fiori Applikation aus der Inspiricon Toolbox: den BEx Query Analyzer. Dabei handelt es sich um eine etwas technischere App als die beiden bisherigen. Nichtsdestotrotz finden wir, dass sie sehr interessant ist und möchten sie deshalb mit euch teilen :)!

Du hast den Artikel zu unserer 1. Applikation, Manage User, verpasst? Macht nichts, er ist jederzeit hier nachzulesen: http://inspiricon.de/sap-fiori-sap-bi-manage-users/

Weitere Informationen über die Inspiricon Toolbox findest du auf unserer Webseite und in unserem Flyer SAP BI meets SAP Fiori.

 

Autorin dieses Beitrags
Ana-Maria Pop Lead Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
SAP Fiori Stammdatenpflege

Wie man Applikationen baut, die SAP Fiori und SAP BI verbinden

Lasst uns über SAP Fiori sprechen: Wie nutzen wir es für unsere Kunden und was haben wir bisher damit getan?

SAP Fiori bietet uns bei Inspiricon großartige Möglichkeiten. Warum? Weil an unserem Standort in Cluj, Rumänien, die Kernkompetenzen SAP BI und Plattformentwicklung sind – zwei sehr unterschiedliche Bereiche und Technologien. Dank Fiori und SAP HANA haben wir es geschafft, eine Brücke zwischen diesen Geschäftsbereichen zu bauen. Unser Cross Technology Team ist für die Entwicklung der SAP Fiori Applikationen zuständig.

Wir haben bereits einige Projekte erfolgreich abgeschlossen. Und vor allem haben wir die Inspiricon Toolbox geschaffen. Das ist eine Sammlung von Applikationen, die auf der neuen, von SAP empfohlenen Architektur basieren (lest hier mehr über die Inspiricon Toolbox).

Mit der Toolbox möchten wir bestimmte Geschäftstätigkeiten von SAP abdecken, DSO Funktionalitäten ausbauen, Funktionen eines Input-bereiten Query aufrufen (basierend auf einem Planungs-Infocube) sowie den BEx Analyzer nachbilden. Basierend auf diesen Aussagen haben wir die Geschäftsziele definiert und bis dato drei Applikationen erstellt:

  1. Manage Users
  2. Time Tracker
  3. BEx Query Analyzer

Heute präsentieren wir die erste Applikation: Manage Users – Stammdatenpflege leicht gemacht

Diese Applikation ermöglicht CRUD Operationen auf einem Data Store Object (DSO) aus BW auszuführen. Das „Motto” der Applikation lautet: „Als User dieser Applikation möchte ich folgendes tun können

  • einen Überblick über alle User haben,
  • einen User anlegen, updaten, löschen
  • sowie die Userliste zu filtern und zu durchsuchen.“

Schritt für Schritt nähern wir uns einer neuen Applikation

Grundsätzlich mussten wir zuerst einen OData Service kreieren und diesen Service dann mit der SAP Fiori Applikation verbinden. Eine Fiori Applikation basiert auf den SAPUI5 Rahmenbedingungen und den SAP Fiori Design Richtlinien (lest mehr über SAP Fiori Applikationen in unserem Blog). Die Architektur baut auf dem MVC Modell auf. Wir nutzen die sap.m Bibliothek, da unsere Applikationen responsive sein sollen – über alle Devices hinweg: Desktop, Tablet und Smartphones.
Im nächsten Schritt haben wir die Funktionalitäten aufgesplittet und die Architektur erstellt.

Als erstes haben wir über die Anzahl der benötigten Views entschieden, welche Funktionalität zu welchem View gehören soll und welche Komponente zur Funktionalität passt. Was benötigen wir?:

  1. Einen Überblick über alle User; in Bezug auf SAPUI5 ist das eine Liste oder eine Tabelle,
  2. Einen neuen User anlegen, d.h. wir fügen einen neuen View hinzu oder fügen ein Popup dort ein, wo Userdaten eingegeben werden,
  3. Update eines Users, dies entspricht dem Szenario einen neuen User anzulegen.

Struktur und Komponenten erwachen zum Leben

Nachdem wir ein Set von Mock-Ups erstellt haben und unsere Alternativen verglichen haben, wurden die folgende Struktur und Komponenten implementiert:

  1. Überblick: eine Tabellenkomponente, sap.m.Table, ist verbunden mit dem Tabellendatenmodell das automatisch upgedatet wird, sobald eine Änderung im Modell gemacht wird, z. B. das Löschen oder Updaten eines Users (FIG.1 und FIG.2):
    FIG.1: Löschen und Updaten von Usern (Desktop)

    FIG.1: Löschen und Updaten von Usern (Desktop)

    FIG.2: Löschen und Updaten von Usern (Mobile)

    FIG.2: Löschen und Updaten von Usern (Mobile)

  2. Neuen User hinzufügen: für diese Funktionalität haben wir einen neuen View zu unserer App hinzugefügt. Dazu brauchten wir die Route-Komponente, sap.m.routing.Router, und mussten ein Route-Steuerungsprogramm implementieren. Die Hauptkomponente in diesem View ist das „Submit-Formular“, sap.ui.layout.form.SimpleForm (FIG.3 und FIG.4):
    FIG.3: Neuen User hinzufügen (Desktop)

    FIG.3: Neuen User hinzufügen (Desktop)

    FIG.4: Neuen User hinzufügen (Mobile)

    FIG.4: Neuen User hinzufügen (Mobile)

  3. Update User: dies ist ebenfalls ein neuer View, mit einem einfachen Formular (FIG.5, FIG.6 und FIG.7):
    FIG.5: Update User (Desktop)

    FIG.5: Update User (Desktop)

    FIG.6: Update User (Mobile)

    FIG.6: Update User (Mobile)

    FIG.7: Update User

    FIG.7: Update User

  4. Einen User löschen: um einen User zu löschen, benötigten wir nur ein Auswahlprogramm in der Tabelle, einen „Lösch“-Button sowie eine Komponente, die über den Erfolg / Misserfolg des Löschens informiert (sap.m MessageToast).
  5. Filter: wir nutzen sap.m.IconTabBar, das uns gleichzeitig das Filtern erlaubt wenn ein Icon angeklickt wird.
  6. Suche: dies ist eine Komponente, die bereits in der Tabelle vorhanden ist und die wir nur noch mit dem Tabellenmodell verbinden mussten.

Ein sehr wichtiger Aspekt des UI-Entwicklungsprozesses ist der Umgang mit Datenanbindung. Glücklicherweise bietet SAPUI5 eine fertige out-of-the-box Komponente wie „sap.ui.model.odata.ODataModel”, das nur die URL des OData Service benötigt und alle CRUD Abläufe sowie Such- und Filterfunktionen übernimmt.

So entstand die Inspiricon Toolbox und ihre erste Applikation: Manage Users.

Und nun, wie geht es weiter?

Wir ihr seht haben wir heute erst eine Applikation vorgestellt – dabei gibt es ja insgesamt drei in unserem Launchpad! Nächstes Mal geht es dann um den Time Tracker – Zeiterfassung im Betrieb. Also bleibt dran :).

Wir verbinden SAP BI-Anwendungen mit SAP Fiori: Die Inspiricon-Toolbox. Weitere Details findet ihr auch in unserem Flyer.

Ihr möchtet weitere Informationen zur Infrastruktur und der Landschaft von SAP Fiori Applikationen erfahren? Kontaktiere uns jetzt!

 

Autorin dieses Beitrags
Ana-Maria Pop Lead Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Inspiricon SAP HCP mobile services Fiori

SAP HCP Mobile Services für SAP Fiori – neue Wege für die mobile Nutzung

SAP richtet seine Produktstrategie zukunftsträchtig aus und verwendet dabei Schlagwörter wie „Mobility first“ und „Device-Unabhängigkeit“. Mit SAP HCP, mobile services für SAP Fiori, wurden die technischen Grundlagen für die Entwicklung mobiler Anwendungen noch einmal kräftig erweitert. Dies wurde auch höchste Zeit: In vielen Bereichen mobiler Anwendungen liegt großes Potential brach – dies betrifft insbesondere Kostensenkungen und Effizienz der Anwendungen.

SAP HCP und SAP Fiori

SAP HCP ist ein Online-Dienst, der im Rahmen der SAP-Plattform-Dienste angeboten wird (s. dazu unser Blogartikel http://inspiricon.de/sap-hcp/). Dieser zählt zu den beliebtesten PaaS-Angeboten (Platform as a Service), die am Markt existieren. Die Cloud-Computing-Plattform richtet sich in erster Linie an Softwareentwickler und beinhaltet verschiedene Dienste wie SAP HANA Datenbanken, IoT-Dienste (Internet of Things) und Integrations-Dienste.
Mit SAP Fiori werden eine Reihe von Applikationen für das SAP-System in SAPUI5 bzw. HTML5 bezeichnet (s. auch unsere Blogreihe dazu unter http://inspiricon.de/category/technologie/sap-fiori/). SAP Fiori erlaubt eine mobile Nutzung von SAP Transaktionen. Bei den Themen User Experience und Usability konnte SAP in den vergangenen Jahren leider nicht wirklich glänzen – in diesem Bereich ist die IT jedoch rasant fortgeschritten.

SAP HCP ist die zentrale Erweiterungs- und Entwicklungsplattform für Anwendungen in der Cloud. Es ist ein wahrer Alleskönner, der zukünftig von jedem SAP-Anwendungsunternehmen genutzt werden dürfte. SAP Fiori wird mithilfe von SAP HCP für mobile Nutzer optimiert, was vollkommen neue Möglichkeiten eröffnet. Die Vorteile und die Einfachheit der Nutzung überzeugen in vielerlei Hinsicht.

Was sind die Vorteile der neuen Plattform?

  1. Mit SAP HCP kann SAP Fiori auf die Nutzung durch mobile Anwender ausgerichtet werden. Mobile Nutzer können über SAP Fiori Applikationen ihren Internetbrowser öffnen – dabei wird eine sichere und nahtlose Integration gewährleistet. Die SAP HANA Cloud Plattform ist ein Anwendungsservice, der eine Optimierung mobiler Leistungen ermöglicht.
  2. Die Ende-zu-Ende-Lösungen erlauben die Anpassung, Absicherung und Vernetzung von Fiori Apps – ebenso ein Testen, Verteilen und Überwachen der Anwendungen.
  3. SAP Fiori Applikationen können auf tragbaren Geräten als wahrhaft mobile Anwendungen fungieren. Nutzer können bei mobilen Anwendungen von einer hohen Benutzerfreundlichkeit profitieren.
  4. Gerätefunktionen wie Barcode-Scanner, Autorisierung und Datensicherheitszugriff können implementiert und benutzerfreundlich ausgerichtet werden – gleiches gilt für das Branding von Geräten.
  5. Nutzer können Gerätefunktionen schnell und umfassend nutzen. Das Erhalten von Push-Benachrichtigungen und der Zugriff auf lokale Daten laufen reibungslos ab. Unternehmen können von einer hohen Anwendungs- und Datensicherheit profitieren.
  6. Die umfangreichen Autorisierungsmethoden erhöhen die Sicherheit und erlauben die Vergabe von Berechtigungen.

So geht’s

Die Plattform SAP HCP für SAP Fiori kann relativ einfach genutzt werden. Wer diese ausprobieren möchte, kann sich einen kostenlosen Entwickleraccount zulegen. Dafür muss sich der Nutzer lediglich registrieren und einen Account beantragen: Dieser kann per E-Mail-Aktivierungslink freigeschaltet werden. Die Plattform ist übersichtlich gestaltet und erlaubt eine intuitive Bedienung. Auf der linken Seite befindet sich eine Leiste, in der die wichtigsten Funktionen geführt sind. Dort sind unter anderem das Dashboard, Hana XS Anwendungen, Datenbanksysteme, HTML5 Anwendungen, Services und Berechtigungen aufgelistet. Sobald eine der Kategorien angeklickt wurde, öffnen sich auf der rechten Seite die entsprechenden Kategorien wie beispielsweise Internet of Things, Device Management oder Fiori Mobile. Die anschließenden Arbeitsschritte sind selbsterklärend und funktionieren nach dem Baukastenprinzip, das auf einer intuitiven Bedienung beruht.

SAP HCP für Mobile Services für SAP Fiori

Die Nutzung von SAP HCP ist relativ einfach und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Die Vorteile für mobile services sind immens. Spürbare Verbesserungen gibt es insbesondere in den Bereichen Daten- und Anwendungssicherheit, Autorisierung, Benutzerfreundlichkeit und Vernetzung. Mit den benutzerfreundlichen Neuerungen wurden grundlegende Möglichkeiten geschaffen, um Usability und User Experience zu erhöhen und mobile Anwendungen fortschrittlich und zeitgemäß zu gestalten.

Inspiricon Best Practice: Wie man mit SAP Fiori und SAP HCP eine Schnellsuche für http-Services entwickelt

Wir haben eine branchenunabhängige und standardisierte Lösung für die Anforderung Autosuggest mit Fuzzy-Matching erarbeitet. Lest die ganze Best Practice hier: Inspiricon entwickelt mit SAP Fiori und SAP HCP eine Schnellsuche für http-Services.

 

Autor dieses Beitrags
Andrei Vlad CEO Inspiricon SRL
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Inspiricon SAP BW Upgrade 7.4

Mit den Inspiricon Best Practices zum Erfolg: Erfolgreiches Upgrade SAP BW 7.3 zu 7.4 bei einem weltweit tätigen Pharma-Konzern

In unserem heutigen Blog-Beitrag stellen wir euch ein Upgrade-Projekt vor. Es handelte sich um ein SAP BW Upgrade 7.3 zu 7.4, das in den Jahren 2015 – 2016 realisiert wurde.

Die Anforderungen des Kunden an die Inspiricon waren:

  • Releasewechsel auf SAP BW
  • Steigerung der Systemstabilität
  • Integration von HANA-optimierten Datenmodellen

Eine Zusammenfassung der Vorgehensweise findet ihr auch unter folgendem Link: https://inspiricon.de/wp-content/uploads/2017/02/Inspiricon_Upgrade-SAP-BW-7.4.pdf

Unsere Ausgangsposition

Unser Kunde war vor dem Upgrade auf dem Releasestand SAP BW 7.3 mit unterschiedlichen Service Packages. Ein Upgrade auf die Version 7.4 war erforderlich um

  • die Systemperformance zu erhöhen
  • Mobile Reportings und Applikationen mit Fiori zu entwickeln
  • die SAP Systeme auf dem aktuellsten Stand zu halten (Einspielen der letzten SAP-Hinweise)

Die Herausforderung für Inspiricon

Da unser Kunde global agiert, hat unser Projekt-Team eine sehr heterogene IT-Landschaft vorgefunden. Das bestehende Reporting ist weltweit im Einsatz. Das bedeutet, dass das BI System auf Konzern-Ebene eine Möglichkeit schafft, die Daten weltweit zu verarbeiten, um ein einheitliches Berichtswesen zu gewährleisten.

Konkret waren im Projekt folgende Herausforderungen vom Inspiricon-Team zu lösen:

  • Angeschlossene Systeme und damit verbundene Abhängigkeiten mussten berücksichtigt werden
  • Die bestehende Landschaft ist sehr komplex
  • Während des Releasewechsels liefen viele Projekte parallel auf dem zu upgradenden System. Organisatorisch bedeutete dies, dass der Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Projekten abgestimmt und zeitnah in allen Zeitzonen erfolgen muss.
  • Keine Unterbrechung des laufenden Betriebs („geräuschloses Upgrade“)
  • Testmanagement: Laufende Abdeckung von allen vorhandenen Systemfunktionalitäten

Das Projektteam bestand aus bis zu 20 Personen, davon zwei Nearshoring Ressourcen (BI-IT). Das Inspiricon Nearshoring-Team bereicherte mit seiner langjährigen Erfahrung und Qualitätsansprüchen das Onsite-Team auch durch einen signifikanten Kostenvorteil. Mehr zum Thema Nearshoring gibt es hier.

Inspiricon Projektansatz

Inspiricon Projektansatz

Erfolgreicher Projektabschluss

Ende Mai 2016 war das Go-Live, gefolgt von einer intensiven Hyper Care Phase über 3 Wochen. Während dieser Zeit begleitete unser Inspiricon-Team den Kunden, bis das System wie gewünscht performant und stabil lief.

Durch den Releasewechsel ist unser Kunde nun in der Lage, die neuesten HANA-Objekte in vollem Umfang zu nutzen und von deren Performancevorteil zu profitieren. Die Kundenanforderungen wurden also umfassend erfüllt – Folgeprojekte sind bereits beauftragt.

Inspiricon Best Practices

Aus einem erfolgreichen Projekt können wir viel lernen. Daher wurden aus dem Upgrade-Projekt Vorgehensweisen für weitere Projekte entwickelt. Diese Best Practices enthalten folgendes und werden auf andere Projekte übertragen:

  1. Der Upgrade Prozess (Test-Konzept, Upgrade des Projektzeitplanes)
  2. Upgrade des fachlichen Plans (Pre-Upgrade, Checklisten für das Upgrade und das Post-Upgrade)
  3. Ressourcen-Matrix (Projekt-Organigramm, Rollen und Verantwortlichkeiten, Kommunikationsmatrix)
  4. Herausforderungen und Empfehlungen

Ergänzend zu diesem Blogbeitrag empfehlen wir euch die Lektüre unserer Best Practice „Inspiricon Best Practices im Einsatz“.

Ihr interessiert euch für das Thema SAP BW? Lest unter https://inspiricon.de/sap-bw-bo/  mehr dazu. Gerne könnt ihr uns auch direkt kontaktieren – euer Ansprechpartner rund um SAP BW ist Michael Schmer.

Autor dieses Beitrags
Istvan Boda SAP BI Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Inspiricon SAP-HANA-2 cloud-in-memory

SAP HANA 2: Die nächste Generation der SAP HANA-Plattform

Mit SAP HANA 2 wurde die In-Memory Plattform SAP HANA um zukunftsweisende Neuerungen ergänzt. SAP HANA ist eine Plattform, die den digitalen Wandel vorantreiben soll. Über SAP YaaS (Hybris as a Service) sind in SAP HANA 2 neue Microservices verfügbar. Diese basieren auf der SAP HANA Cloud Plattform (s. auch unser letzter Blogartikel: http://inspiricon.de/sap-hcp/). Dank dieser Microservices können Entwickler Innovationen schaffen und moderne Anwendungen mit umfangreichen Informationen ausstatten.

Die Einführung von SAP HANA erfolgte im Jahr 2010 – damit hat das Unternehmen SAP im Bereich In-Memory-Technologie eine Vorreiterrolle eingenommen. SAP HANA wurde mit zukunftsträchtigen Neuerungen ausgestattet, die auf einer stabilen Stammdatenplattform beruhen. Diese Vorreiterrolle wird durch SAP HANA 2 ergänzt, damit die digitale Zukunft erfolgreich gestaltet werden kann. SAP HANA 2 wird Kunden ab dem 30.11.2016 zur Verfügung stehen. Kurze Zeit später wird die Express Edition folgen: Mit dieser können Unternehmen neue Entwicklungsprojekte vorantreiben. Jedes halbe Jahr werden Erweiterungen bereitgestellt, mit denen eine agile Entwicklung unterstützt wird.

Neue Funktionen und Erweiterungen

SAP HANA 2 wird umfangreiche Erweiterungen beinhalten. Im Bereich Datenbankmanagement geht es vor allem um Hochverfügbarkeit, Workload-Management sowie Sicherheit. Mit diesen werden IT-Unternehmen einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb gewährleisten können.

Die Option Active bzw. Active Read-Enabled wird die Nutzung von Sekundärsystemen erlauben, die bisher lediglich zur Systemreplikation verwendet wurden. Diese Option dient der Bewältigung von leseintensiven Workloads, ohne dass dabei Performanceverluste entstehen.

Im Bereich Datenmanagement kann von Erweiterungen profitiert werden, die Datenqualität, Datenintegration, Unternehmensmodellierung sowie Tiered Storage betreffen (s. auch unser Blogartikel zu HANA In-Memory: http://inspiricon.de/hana-in-memory/). Dank dieser Erweiterungen können Unternehmen auf sämtliche Daten zugreifen – unabhängig davon, wo diese hinterlegt sind.

Die Webanwendung SAP Enterprise Architecture Designer wird um eine neue Version erweitert. Mit dieser können IT-Unternehmen komplexe Informationsarchitekturen verwalten. Zusätzlich können die potentiellen Auswirkungen innovativer Technologien vor der Implementierung visualisiert werden.

SAP HANA 2 kann noch mehr

Zu den Neuerungen von SAP HANA 2 zählt auch eine Verbesserung der analytischen Intelligenz. Die innovativen Engines erlauben eine analytische Verarbeitung von Geodaten, Text, Streaming-Daten und grafischen Daten. Entwickler besitzen die Möglichkeit umfassende Informationen in moderne Anwendungen einzubetten.

Die Predictive Analysis Library in SAP HANA 2 beinhaltet neue Algorithmen für Assoziations-, Klassifizierungs-, Regressions- und Zeitreihenanalysen. Mit diesen Analysen können Datenwissenschaftler in ihren Daten Muster aufdecken und eigene Anwendungen um maschinelles Lernen ergänzen.

Im Bereich der Anwendungsentwicklung wird von erweiterten Funktionen für Applikationsserver, Entwicklungstools sowie Entwicklungssprachen profitiert. Es findet eine Unterstützung des Prinzips „Bring your own Language“ statt. Außerdem stehen zusätzliche Laufzeitumgebungen von Drittherstellern und Buildpacks zur Verfügung. Diese können beim Modell Extended Application Services verwendet werden. Mit der neuen Schnittstelle File Processor API können Entwickler Text- und Metadaten extrahieren und analysieren.

Die neuen Microservices in der Cloud

Die neuen Microservices sind cloud-basiert und ermöglichen eine Integration von Analysen in Anwendungen. Dies ist auf jeder Entwicklungs- oder Sprachplattform über APIs möglich. Die Microservices in der Cloud beinhalten die folgenden Erweiterungen:

  • Text Analysis Entity Extraction, Text Analysis Linguistic Analysis und Text Analysis Fact Extraction: Die Funktionen erlauben die Verarbeitung von Textdaten in der Cloud, wobei die Verarbeitung natürlicher Sprachen möglich ist.
  • Earth Observation Analysis: Der Service wurde in Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt. Der Service wurde aufgrund des Schnittstellenstandards WCS des OGC entwickelt. Der Service nutzt Satellitendaten der ESA und verarbeitet Geodaten über die Datenbankwendung SAP HANA Spatial in der Cloud. Der Service stellt historische Daten in Echtzeit bereit – die Berechnung erfolgt aufgrund spektraler Messdaten.

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Inspiricon SAP-HANA cloud Platform

Features und Mehrwert der SAP HANA Cloud Plattform

Die fortschreitende Vernetzung und Echtzeit-Verarbeitung von Big Data verändert Unternehmen nachhaltig. Informationsgetriebe Services und Produkte ermöglichen vollkommen neue Kundenerlebnisse. Die In-Memory-Plattform SAP HANA stellt sämtliche Infrastruktur-Komponenten zur Verfügung, um diese technologische Gestaltung zu ermöglichen – egal, ob in der Cloud oder On-Premise.

Die SAP HANA Cloud Plattform eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Mit der SAP HANA Cloud Plattform (SAP HCP) hat SAP die Möglichkeit geschaffen, cloudbasierte Technologien umzusetzen. Das PaaS-Angebot (Platform as a Service) dient der Entwicklung und dem anschließenden Betrieb innovativer Anwendungen. Die offene Lösung knüpft an die In-Memory-Plattform SAP HANA an, wodurch Unternehmen unzählige Datenbank- und Anwendungsservices sowie mobile Dienste in der Cloud ermöglicht werden. Darunter fallen beispielsweise:

  • Integrations- und Sicherheitsfunktionalitäten,
  • die Unterstützung mehrerer Entwicklungssprachen sowie HTML5-basierte Oberflächen, die intuitiv bedienbar sind,
  • Suchfunktionen,
  • Verarbeitungsmöglichkeiten von georeferenzierten Informationen,
  • Analysewerkzeuge,
  • Offline-Funktionalitäten.

Welchen Mehrwert bietet SAP HCP mir als Nutzer?

SAP HCP eröffnet seinen Nutzern einen immensen Mehrwert. Mit SAP HCP kann die Anwendungslandschaft für zukünftige Anforderungen fit gemacht werden. Das PaaS-Angebot bietet eine leistungsstarke Entwicklungsplattform und dient als Laufzeitumgebung für individuelle Erweiterungen von IT-Produkten. Bestehende und neue Lösungen lassen sich spielend einfach integrieren – egal, ob es sich um ein SAP-Produkt handelt oder nicht. Die SAP HANA Cloud Plattform löst den Software-Lebenszyklus von kundenindividuellen Anpassungen und Standardanwendungen auf. Der Umstieg auf die Business Suite SAP S/4HANA wird auf diese Weise enorm erleichtert:

  • Eine Weiterentwicklung ist nicht mehr an die Kernanwendung gekoppelt.
  • Standardeinstellungen, die in Unternehmenslösungen enthalten sind, werden nicht beeinträchtigt.
  • Dies schützt bestehende Geschäftsprozesse und erhöht die Agilität.
  • Existente Eigenentwicklungen können problemlos auf die SAP HANA Cloud Plattform ausgelagert werden.

SAP HANA Cloud Plattform: Ein enormer Fortschritt

Die SAP HANA Cloud Plattform wird in den Rechenzentren von SAP betrieben und gepflegt. Ich als Kunde kann mich auf meine Kernkompetenzen konzentrieren – den Rest erledigt SAP.

SAP HCP kann jederzeit kostenlos getestet werden. Beim Kennenlernen des Angebots können eigene Anwendungen realisiert werden. Unternehmen können auf maßgeschneiderte Nutzungspakete in verschiedenen Größenordnungen zurückgreifen.

Die SAP HANA Cloud Plattform stellt für Unternehmen Weichen. Der digitale Wandel hat neben Vertrieb, Service und Marketing auch die Logistik und Industrie 4.0 fest im Blick. In Zukunft werden Milliarden von Geräten untereinander vernetzt sein und Datenströme austauschen – Schlagwort Internet of Things (IoT).

Das PaaS-Angebot bietet auch Funktionen für das Gerätemanagement. Außerdem können gerätebasierte Nachrichtenübermittlungen stattfinden. Ein IoT-Application-Enablement mit Datenmodellierung ist ebenfalls integriert. In der Cloud können Maschinen- und Anwendungsdaten in Echtzeit aufgenommen, verarbeitet und ausgewertet werden. Mit zusätzlichen Services können sensorbasierte Informationen in Echtzeit analysiert und in Anwendungen integriert werden. Dies ermöglicht neue Prozesse, Services und Geschäftsmodelle. SAP HCP ist ein Wegweiser, der in einer digitalisierten Wirtschaft zum Markterfolg führen kann.

Du willst mehr erfahren? Oder du suchst jemanden, der dich bei der Einführung von SAP HCP unterstützt? Kontaktiere uns hier und wir besprechen gemeinsam die nächsten Schritte.

 

Autor dieses Beitrags
Jörg Waldenmayer Lead Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
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