Zeit sparen, Termindruck minimieren

Wie Sie wertvolle Zeit sparen und Termindruck minimieren können

Bei einem Projekt ist es ein bisschen so wie beim Hausbau: man kann es in allen möglichen Varianten, Größen und mit unterschiedlichster Ausstattung bekommen. Sie haben ein Budget einzuhalten, sollten im besten Fall vielleicht sogar etwas einsparen können.

Wie immer stehen viele Fragen am Anfang.

Wie lange wird das Projekt – unser Hausbau – gehen? Wie viele Personen müssen daran mitarbeiten und in welchen Bereichen?

Wo also am besten anfangen, wenn Sie wissen möchten, was da auf Sie zukommt?

In 7 Schritten zur Projektschätzung

Durch unsere langjährige Projekterfahrung haben wir ein standardisiertes Vorgehen entwickelt, wie wir bei Inspiricon ein Projekt einordnen, aufbauen und den Aufwand schätzen. Nicht bei jedem Projekt kommen alle Schritte zum Einsatz – das ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Aber es hilft bei einer realistischen (Ein-) Schätzung.

Downloaden Sie jetzt gratis Ihr 7-Schritte-Programm zur Projektschätzung >>hier klicken!

Mit dem 7 Schritte-Programm geben wir Ihnen ein Instrument an die Hand, das es Ihnen möglich macht, kompetent und zielgerichtet entscheiden zu können. Dieses 7-Punkte-Programm bildet die Grundlage unseres >>Experten-Checks.

Das heißt für Sie:

  • Kostenloser Input für Sie von Experten für Ihre Planung.
  • Sie sparen wertvolle Zeit und minimieren Termindruck.
  • Sie können optimal planen und erhalten so erhöhte Planungssicherheit.
  • Sie verhindern teure Fehlinvestitionen.
  • Sie überprüfen Ihr Budget und sind in der Lage, eventuell weitere Optimierungspotentiale zu erschließen.
  • Sie erhalten eine starke Beratungskompetenz, sodass Sie Ihre zukünftigen Entscheidungen zielsicher treffen können.

Sie wünschen sich jemanden, der Ihr Projekt objektiv beurteilt und Ihnen eine Empfehlung ausspricht? Auch dann sind Sie bei Inspiricon an der richtigen Adresse. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Spende für Kinderzentrum in Sibiu

Inspiricon unterstützt 50 Kinder mit einer Spende

Inspiricon spendet für das Zentrum für Kinder mit Behinderungen in Sibiu, Rumänien

Das Zentrum für Kinder mit Behinderungen (Centrul de Plasament pentru Copilul cu Dizabilitati, C.P.C.D.) aus Turnu Rosu im Kreis Sibiu (Herrmannstadt), Rumänien ist eine öffentliche Einrichtung. Den Vorsitz hat der Kreisrat Sibiu inne und es ist eingebettet in die Struktur der Generaldirektion für Sozialhilfe und Kinderschutz Sibiu. Die Aktivitäten des Zentrums werden aus dem Staatshaushalt, dem Haushalt des Kreisrates Sibiu, Spenden, Förderungen sowie anderen privaten Formen von Bareinlagen oder Sachleistungen finanziert.

In diesem Jahr beteiligte sich die Inspiricon AG erstmals mit einer Spende

Zum Schulanfang wurde für 50 Schüler all das besorgt, was sie für ihr neues Schuljahr benötigen – die Kosten dafür übernahm die Inspiricon. So können die Kinder optimal in ihren Schulalltag starten.

Was tut das Zentrum und für wen ist es gedacht?

Das Zentrum für Kinder mit Behinderungen bietet den Kindern Zugang zu Informationen, Bildung sowie sozialer und psychologische Beratung. Außerdem können die Kinder auch dort wohnen und essen. Soziale Beziehungen und die Zusammenarbeit werden gefördert. Zum Angebot gehören auch Freizeitaktivitäten, Unterstützung im Alltag, bei täglichen Erledigungen sowie in Notfällen. In schwierigen Situationen helfen die Mitarbeiter des Zentrums auch bei Stressbewältigung, Wiedereingliederungen in die Familien sowie anderen sozialen Hilfeleistungen.

Das Zentrum ist Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen bzw. einem Behinderungszertifikat oder zertifizierte Schüler und Auszubildende im Alter von 3 – 18 Jahren. Junge Erwachsene über 18 Jahre, die eine spezielle Ausbildung machen oder aufgrund ihrer Behinderung dazu nicht in der Lage sind, haben die Möglichkeit maximal zwei Jahre im Zentrum zu bleiben. Ebenfalls willkommen sind Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen persönlichen Situationen befinden, vorübergehend oder dauerhaft von ihren Eltern getrennt leben und die ihren Wohnsitz im Kreis Sibiu haben.

Die Räumlichkeiten wurden 2016 renoviert und sind für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Behinderungen, eingeschränkter Mobilität) geeignet. Es gibt Rampen und Aufzüge, und alle Bäder sind für den Zugang für Personen mit einer Behinderung des Bewegungsapparates angepasst. Die Flure haben Blindführer und alle Anschriften an den Eingängen sind auch in Blindenschrift angebracht.

Derzeit befinden sich im Zentrum 50 Kinder und Jugendliche, darunter 37 Mädchen und 13 Jungen.

Wir freuen uns, diese Kinder unterstützen zu können und ihnen den Alltag ein wenig zu erleichtern!

Auch Sie möchten helfen und etwas Gutes tun? Dann melden Sie sich bei mir – jede Hilfe ist willkommen!

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
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SAP Inside Track München

Inspiricon AG als Sponsor des SAP Inside Track München – #sitmuc

From the Community, For the Community

München ist die Heimat eines lebendigen und wachsenden SAP Community Netzwerks! Hier treffen sich SAP-Berater, -Entwickler, -Architekten und -Projektmanager regelmäßig in ihrer Freizeit, um sich auszutauschen, ihre Kenntnisse zu vertiefen und neue und alte Kontakte in entspannter Atmosphäre zu pflegen. München hat eine Vielzahl nichtkommerzieller und sehr aktiver Gruppen hervorgebracht.

Die Community organisiert mit dem SAP Inside Track München, liebevoll auch „SITMUC“ genannt, bereits im fünften Jahr in Folge eine eigene jährliche Veranstaltung, die sich voll und ganz der Community verschrieben hat. Die Hauptkonferenz wird am Samstag, den 7. Oktober 2017 ihre Pforten öffnen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Community unter dem Leitgedanken „From the Community, For the Community“. Und obwohl das Interesse an der SITMUC seit dem Gründungsjahr 2013 immer größer geworden ist, bestimmen auch heute noch die ursprünglichen Organisatoren – Damir Majer, Martin Steinberg and Gregor Wolf – die Geschicke. Und auch ihrer ursprünglichen Motivation sind sie treu geblieben. Unsere liebe Kollegin Andrea Taylor ist ebenfalls Mitglied des Ausschusses. Auch wenn heute immer mehr Sponsoren mit an Bord sind und sich die Teilnehmerzahl in diesem Jahr verdoppelt hat, genießt die Aufrechterhaltung des „Community-Charakters“ bei den Veranstaltern immer noch oberste Priorität!

Die SITMUC wird auch in diesem Jahr wieder im ideal geeigneten Coworking Space des „Impact HUB“ in München stattfinden. In diesem Jahr kommen die Teilnehmer in den Genuss eines Samstagmorgens voller informativer und oft auch unterhaltsamer Vorträge von Community-Mitgliedern und SAP-Mentoren. Nach dem gesponserten Lunch, das genug Zeit für Gespräche und ein besseres Kennenlernen bietet, geht es weiter mit einem neuen Programm für den Nachmittag: In einem offenen „Marketplace“ bieten verschiedene Breakout Sessions jedem die Möglichkeit, alles zu erkunden, die einzelnen Stände zu besuchen und bei Interesse anzuhalten und ins Gespräch zu kommen oder sich je nach persönlichem Interessen weiter umzuschauen. Diese Atmosphäre schafft ideale Voraussetzungen für angeregtes Networking und den gegenseitigen Austausch von Wissen und sorgt so für neue Impulse in unserer Community.

Inspiricon AG tritt zum ersten Mal als Sponsor auf

Und das Beste zum Schluss: Getreu dem Motto „From the Community, For the Community“ bleibt die SITMUC-Veranstaltung auch in diesem Jahr absolut kostenlos für alle Teilnehmer. Natürlich wäre all das ohne das Sponsoring durch eine Vielzahl an Einzelpersonen und Unternehmen im Community-Netzwerk nicht möglich. Aus diesem Grund hat sich Inspiricon entschieden, beim diesjährigen SAP Inside Track zum ersten Mal als Sponsor dabei zu sein. Wir freuen uns, eine Network-Veranstaltung wie diese unterstützen zu können!

Falls Sie mehr über die letztjährige SAP Inside Track Munich erfahren möchten, finden Sie hier weiterführende Informationen:

Sessions

Die Sessions sind das A und O einer SAP-Inside-Track-Veranstaltung. Ergreifen Sie selbst das Wort auf der Bühne oder im Marketplace, um Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen und Ihre Leidenschaft mit der Community zu teilen. Lassen Sie andere wissen, was Sie interessiert, was Sie zuletzt gemacht haben oder wie es Ihnen auf der SAP TechEd ergangen ist und regen Sie so Gespräche an, von denen alle Teilnehmer profitieren.

Alle Informationen auf einen Blick

Wann:
Samstag, 7. Oktober, 9:00-17:30

Wo:
Impact HUB Munich GmbH
Gotzinger Straße 8
81371 München

Weitere Informationen zur SITMUC finden Sie im Internet unter:

https://www.sitmuc.com/ und https://wiki.scn.sap.com/wiki/display/events/SAP+Inside+Track+Munich+2017

Bis bald auf der SITMUC! Folgen Sie uns auf Twitter, um keine Informationen zu verpassen.

Autorin dieses Beitrags
Linda Schumacher Marketing
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E-Mail: info@inspiricon.de
SAP BO BI

Welche Neuerungen bringt SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.2?

Heute möchte ich mit einer kleinen Artikelserie beginnen, die sich mit den Neuerungen in SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.2 beschäftigt. Dieser erste Artikel konzentriert sich dabei auf die neuen Funktionen der Plattform im Allgemeinen.

SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.2 stellt den Höhepunkt entscheidender Verbesserungen bei Stabilität und Funktionsumfang dar, von neuen Schlüsselinnovationen bis hin zu den Produktfortschritten seit BI 4.1 und den verbesserten Funktionen für das Upgrade bestehender XI-R2- und XI2-Kunden auf diese neueste Version der SAP-BI-Suite.

Mit der Veröffentlichung von SAP BusinessObjects 4.2 (SP2 – SP4) hat SAP eine wahre Fundgrube neuer Weiterentwicklungen geschaffen und damit die sprichwörtliche Wunschliste mit Verbesserungen abgearbeitet, auf die Kunden schon seit Jahren gespannt warten.

Mich persönlich hat es besonders gefreut, dass SAP Web Intelligence mit einer Reihe signifikanter Verbesserungen aufwarten kann, so ganz besonders bei der Integration mit SAP HANA. Darüber hinaus gibt es auch Weiterentwicklungen, die die Plattform selbst betreffen. Lassen Sie uns also einen näheren Blick auf die besten neuen Funktionen werfen.

Die SAP BusinessObjects Business-Intelligence-Plattform 4.2 umfasst:

Papierkorb in der CMC

Löscht der Benutzer ein Element aus dem BOE-System, wird dieses ab sofort in den „Papierkorb“ verschoben, von wo aus die Dateien von einem Administrator wiederhergestellt werden können. Die Objekte werden nur bis zum Leeren des Papierkorbs gespeichert. Dies kann nach festgelegten Zeitintervallen oder an bestimmten Tagen erfolgen und löscht die Dateien dauerhaft.

BI-Kommentardienst

Dabei handelt es sich um eine neue CMC-Anwendung, die die Zusammenarbeit bei der Dokumentenbearbeitung erleichtert, indem sie es Benutzern erlaubt, die Daten/Statistiken in beliebigen Dokumenten zu kommentieren.

RESTful-Webdienst-APIs für Veröffentlichungen

Eine ganze Palette raffinierter neuer Tools ermöglicht die Verwaltung von:

  • Benutzern und Benutzergruppen;
  • Veröffentlichungen, Dateien und zeitgesteuerter Verarbeitung;
  • Abfragen, Servern und Jobstatistiken;
  • Nutzung von Inhalten und Anwendungen und vieles mehr.

BI Administration Cockpit

Eine weitere neue CMC-Anwendung, die es Administratoren erlaubt, grundlegende Daten zur BI-Umgebung zu sammeln. Darüber hinaus erhalten Entwickler Informationen über Server, zeitgesteuerte Aufträge, Anwendungen und die Nutzung von Inhalten.

Selektives Abrufen von Objekten aus einer LCMBIAR-Datei

Entwickler können ab sofort innerhalb der Web-Anwendung für die Hochstufverwaltung Objekte aus einer LCMBIAR-Datei selektiv importieren. Das selektive Abrufen von Objekten aus einer LCMBIAR-Datei erfordert, dass der Nutzer über die Berechtigung ‚LCMBIAR bearbeiten‘ verfügt. Ruft ein Entwickler Objekte aus einer LCMBIAR-Datei selektiv ab, wird ein neuer Auftrag mit den ausgewählten Objekten erstellt.

Split-Installation

Über die Installationsbefehlszeile können Administratoren das System ab sofort ohne Downtime auf Installationen vorbereiten. Dies ist möglich, weil das binäre Zwischenspeichern und eine Reihe der Datenbankvorgänge der SQLite-Installation bereits vor dem Aufrufen des Installationsbereiches erfolgt, der eine Downtime erforderlich macht.

Führt man setup.exe – cache aus, wird nur die für die Installation notwendige Zwischenspeicherung durchgeführt. Sobald der Abschluss der Installation erfolgen kann, wird die Installation mit setup.exe – resume_after_cache zu Ende gebracht. Theoretisch sorgt der zweite Installationsschritt für eine kürzere Downtime, indem er die Abhängigkeit zwischen den beiden großen Installations- und Upgradeaufgaben auflöst.

Dies erweist sich besonders in großen Clusterumgebungen als sehr praktische Neuerung, aber auch alle anderen Umgebungen profitieren von dieser tollen Verbesserung. In der Vergangenheit wurde die Systemausfallzeit durch den langen und mühsamen Zwischenspeicherungsprozess für die Deployment-Units bestimmt.

Neue Lizenzschlüssel

Nach dem Upgrade auf 4.2 SP2 müssen Administratoren neue Lizenzschlüssel anfordern. Die Schlüssel, die in der Vergangenheit für 4.0 und 4.1 genutzt wurden, werden nach dem Upgrade auf 4.2 SP2 nicht mehr funktionieren. Administratoren werden darüber auch im grafischen Installationsprogramm entsprechend informiert. Stellen Sie sich also darauf ein, nach der Anmeldung im Service Marketplace zunächst neue Schlüssel anfordern zu müssen.

In meinem nächsten Artikel werfen wir einen Blick auf die Neuerungen in SAP BusinessObjects Web Intelligence 4.2 – bleiben Sie also dran!

Autor dieses Beitrags
Veronika Aleksandrova SAP BI Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
PMO Inspiricon

Wie Sie mit einem PMO Ihre Geschäftsentwicklung vorantreiben können

Fangen wir mit einer einfachen Frage an und machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach der Antwort:
Warum entscheiden sich Unternehmen für die Einführung und Weiterentwicklung eines Project Management Office (PMO), wenn sie doch bereits über ein breites Wissen in Sachen Project Management (PM) verfügen?

Stellen wir zunächst einmal ein paar Dinge im Zusammenhang mit PM und der Einführung eines PMOs klar. 

Wir verfügen heute über ein breites Spektrum an PM-Dokumentation, das auf jedermanns Bedürfnisse eingehen kann. Dies bedarf keiner weiteren Erläuterungen, da es jedem, der in diesem Bereich aktiv ist, bereits klar sein sollte. Hier ist zudem alles strukturiert und zielorientiert.

Mehr zum Thema Project Management

Laut PMBOK ist Project Management die Anwendung von Fachwissen, Fertigkeiten, Werkzeugen und Verfahren auf Projektaktivitäten, um die Projektanforderungen zu erfüllen. (*

Diese Standards gelten ebenso für das PMO und wirken sich nachhaltig auf dessen operative Aufgaben aus. Lassen Sie uns also etwas tiefer gehen.

„Das Project Management legt die Regeln fest,
das PMO liefert den Rahmen, um die Einhaltung dieser Regeln sicherzustellen!“ 

Welche Auswirkungen hat das Project Management auf ein PMO? Einige Punkte sollten bereits im Vorfeld bedacht werden:

  1. Die Entwicklung des PMOs sollte sich an der jeweiligen Unternehmenskultur orientieren, basierend auf den PM-Vorgaben.
  2. Es passt nicht immer zu den Kunden und ihren Erfordernissen, sondern vielmehr zum Unternehmen selbst.
  3. Die Einbeziehung der verschiedenen Führungsebenen sollte sorgfältig durchdacht sein.
  4. Es sollte ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess stattfinden.
  5. Einfache Skalierbarkeit sollte gegeben sein, um mit der Unternehmensentwicklung Schritt halten zu können.

Warum sind PMOs heute der neueste Trend und warum steigt das Interesse immer mehr? Finden wir es heraus!

Warum Ihr Unternehmen ein PMO braucht!

Im Projektmanagement-Leitfaden „A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide) – Fifth Edition“ wird das PMO als organisatorische Struktur definiert, die projektbezogene Governance-Prozesse standardisiert und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Methodiken, Werkzeugen und Techniken erleichtert. Darüber hinaus unterstützt das PMO das direkte Management von einem oder mehreren Projekten. (**

Ich bin überzeugt, dass ein PMO unentbehrlich für ein Unternehmen ist, sobald es eine gewisse Größe erreicht und innerhalb kurzer Zeit ein gewisses Wachstum erlebt hat.

Meiner Erfahrung nach ist es die Aufgabe eines PMO:

  1. sicherzustellen, dass Projektteams sich an den Anforderungen eines Projekts orientieren, um eine frist- und budgetgerechte Umsetzung zu ermöglichen. Es reicht nicht, dies nur zum Projektstart oder -ende zu beachten; vielmehr handelt es sich hierbei um ein Schritt-für-Schritt-Angebot von Unterstützung und Anleitung. Dabei gilt es stets, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, ohne dabei den Kontakt zum Projekt, zum Projektteam und zum Kunden zu verlieren.
  2. zu prüfen und zu steuern, dass die vorgegebenen Regeln und Ausgestaltungen von allen Beteiligten befolgt und umgesetzt werden.
  3. alles zu verbessern, dass bereits ausgestaltet und implementiert wurde. Dabei können neue Werkzeuge sowie neue Verfahren und Methoden zum Einsatz kommen.

Wir können mit Sicherheit sagen, dass das PM zuerst da war und das PMO erst in der Folge entstanden ist. Es ist jedoch faszinierend zu beobachten, was passiert, wenn ein Unternehmen mit langer PM-Tradition ein PMO einführt. Beschäftigen wir uns also etwas näher damit.

Was passiert, nachdem ein PMO eingeführt wurde?

Projektmanager, die Projekte anführen und dabei ihr Bestes geben, werden nach der Umsetzung eines lokalen PMOs einige Einschränkungen erleben. Doch wie sehen die Einschränkungen in dieser neuen Welt aus?

  • Eine neue organisatorische Ausgestaltung, die die neue PMO-Strategie in den Mittelpunkt stellt.
  • Definition neuer Regeln und Strategien; Themen, die die zukünftige Entwicklung des gesamten Unternehmens bestimmen werden, Regeln und Strategien, die von jedem Projektmanager in enger Zusammenarbeit mit dem PMO und dem Kunden umgesetzt werden müssen.
  • Einführung und Weiterentwicklung neuer Werkzeuge für ein verbessertes Reporting, das die Führungsebene des Unternehmens bei der optimalen Entscheidungsfindung unterstützt.
  • Zusätzliche Unterstützung für Projektmanager in Form von Schulungen und Schulungsexperten, die eine bessere berufliche Weiterbildung ermöglichen.
  • Projektcontroller, Teammitglieder, deren primäre Aufgabe darin liegt, zu analysieren und zu prüfen, ob die festgelegten Strukturen, Rollen und Methoden in laufenden Projekten auch angewandt werden.

Darüber hinaus werden Stakeholder zu der Erkenntnis gelangen, dass die Regeln, auf die man sich geeinigt hatte und die aufgestellt wurden, jetzt auch befolgt und respektiert werden müssen. Gleichzeitig können sie darauf vertrauen, dass auch alle anderen diese vereinbarten Regeln befolgen.

PMO bei Inspiricon

Die oben genannten Sachverhalte sind Erfahrungswerte, die sich aus dem Aufbau neuer Strukturen innerhalb von Inspiricon ergeben haben. Die Auswirkungen nach außen waren enorm. Die Abteilung hatte im Frühjahr 2016 das Licht der Welt erblickt und schon im Sommer des gleichen Jahres ihre ersten Schritte gemacht. Nach über einem Jahr verfügt sie heute über eine bewährte und konsolidierte Struktur. Die Entwicklung geht jeden Tag weiter und dabei wird so oft es nur geht das gesamte Team einbezogen.

Fazit

Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig es ist, zu verstehen, dass ein PMO Unterstützung bietet und die Geschäftsentwicklung auf neue Ebenen hebt und dabei gleichzeitig sicherstellt, dass vereinbarte Themen umgesetzt und weiterentwickelt werden.

(*, (**   A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide) – Fifth Edition

Autor dieses Beitrags
Gabriel Simon Projektmanager
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Ein Universum voller Daten

Ein Universum voller Daten – das Information-Design-Tool

Eine kurze Einführung in das Information-Design-Tool ( IDT) 

Heute ist jedes große Unternehmen am Prozess der Globalisierung und des Austauschs von Produkten beteiligt. Hierzu gehört natürlich auch der weltweite Austausch von Informationen. In einem deutschen Unternehmen wundert sich heute keiner mehr, wenn Entscheidungen auf Grundlage eines Berichts gefällt werden, dessen Daten vom anderen Ende der Welt stammen. Aber wie bringen wir diese Mengen an Daten und Informationen zusammen? Wie wäre es mit einem eigenen Universum voller Daten? Du hast richtig gelesen, die Lösung ist ein neues Universum. Aber wie verwaltet man ein Universum? In den nächsten Zeilen verraten wir Dir, wie Du dieser Universen Herr werden kannst.

Alles Magische entspringt dem Herzen … 

Das Herz des HANA-Systems:

Business-Schicht-Struktur

Abbildung 1: Business-Schicht-Struktur – Quelle: Interne Schulung – IDT-Präsentation

Der erste Schritt beim Erstellen eines Universums ist die Erstellung eines Views. Der erste Stein in unserer „chinesischen Mauer“ wird als SAP HANA Information Modeler bezeichnet, auch bekannt als HANA Data Modeler im Herzen des HANA-Systems. Mit ihm können Anwender oberhalb der Datenbanktabellen Modellierungssichten erstellen und Geschäftslogiken implementieren, um aussagekräftige Berichte für Analysezwecke zu erstellen.

Es gibt drei Arten von Information Views

Diese sind definiert als:

Attribute View Analytic View Calculation View
  • Bei Attribute Views handelt es sich um Dimensionen, BW-Merkmale oder Stammdaten.
  • Attribute Views dienen der Verknüpfung mit einer Dimension oder einem Attribute View.
  • In den meisten Fällen zur Modellierung von Stammdaten wie Einheiten (z. B. Produkt, Mitarbeiter, Geschäftspartner) genutzt.
  • Bei Analytic Views handelt es sich um Star-Schemata oder Faktentabellen umgeben von Dimensionen, Berechnungen oder eingeschränkten Kennzahlen.
  • Analytics Views werden üblicherweise auf mindestens einer Faktentabelle mit Vorgangsdaten sowie der Anzahl der Tabellen oder Attribute Views definiert.
  • Analytic Views machen sich die Rechenleistung von SAP HANA zu Nutze, um aggregierte Daten zu berechnen, so z. B. die Anzahl der verkauften Fahrräder pro Land oder der maximale Stromverbrauch pro Monat.
  • Bei Calculation Views handelt es sich um kombinierte Ansichten, die zusätzlich zu Analytical und Attribute Views zum Einsatz kommen.
  • Sie sind zu komplexen Berechnungen in der Lage, die mit anderen Views nicht möglich sind.
  • Je nachdem, wie sie erstellt werden, können sie als grafische Ansicht oder Skriptansicht definiert werden. Grafische Ansichten können mit den grafischen Modellierungsfunktionen des SAP HANA Modelers modelliert werden. Skriptansichten werden als Abfolgen von SQL-Anweisungen erstellt.

Abbildung 2: Kurzbeschreibung der einzelnen SAP HANA Views. Quelle: http://saphanatutorial.com/sap-hana-modeling/ (Alle Daten in dieser Tabelle wurde von dieser Quelle übernommen)

Ist mit dem View der erste Stein einmal gelegt, können wir mit unserem Konzert loslegen. Diese Rolle wird vom IDT (Information-Design-Tool) übernommen.

Bezugnehmend auf den Information Design Tool User Guide, welcher von SAP veröffentlicht wurde, ist das IDT – Information-Design-Tool – eine SAP BusinessObjects-Metadaten-Entwicklungsumgebung, in der Designer Metadaten aus relationalen und OLAP-Quellen extrahieren, definieren und bearbeiten können, um SAP BusinessObjects-Universen zu erstellen und zu implementieren.

Bei der zum Universum-Designer ernannten Person, kann es sich um einen Datenbankadministrator, einen Software-Manager oder -Entwickler, einen Projektmanager oder auch um einen Berichtersteller handeln, der ausreichende technische Kenntnisse zur Erstellung von Universen für andere Benutzer besitzt. Das Information-Design-Tool wird auch von Sicherheitsadministratoren verwendet, um Sicherheitsprofile für das Universum zu definieren. Es ist möglich, dass sich mehrere Personen im selben Unternehmen mit der Aufgabe der Universumserstellung befassen. Die Zahl der Universum-Designer hängt von den Datenerfordernissen des Unternehmens ab. Es könnte beispielsweise einen Universum-Designer pro Anwendung, Projekt, Abteilung oder Funktionsbereich geben.

Ein Universum ist eine strukturierte Zusammenstellung von Metadatenobjekten, mit denen Geschäftsbenutzer Unternehmensdaten in einer nichttechnischen Sprache analysieren und als Berichte aufbereiten können.

Zu diesen Objekten zählen

  • Dimensionen
  • Kennzahlen
  • Hierarchien
  • Attribute
  • vordefinierte Berechnungen
  • Funktionen
  • Abfragen.

Die Metadatenobjektschicht wird Business-Schicht genannt und ist auf einem relationalen Datenbankschema oder einem OLAP-Cube aufgebaut, sodass die Objekte direkt über SQL- oder MDX-Ausdrücke den Datenbankstrukturen zugeordnet sind. Ein Universum umfasst Verbindungen, die die Datenquellen identifizieren, sodass sich Abfragen für die Daten ausführen lassen.

Die Rolle des Universums

Die Rolle des Universums besteht darin, dem Geschäftsbenutzer semantisch verständliche Business-Objekte bereitzustellen. Der Benutzer kann anschließend in der relevanten Geschäftssprache Daten analysieren und Berichte erstellen und die zugrunde liegenden Datenquellen und -strukturen außer Acht lassen.

Beispiel eines Universums

Abbildung 3: Screenshot eines Universums – Interne Schulung – IDT-Präsentation Inspiricon SRL

So kannst Du ein Universum erstellen

  1. Ein neues Projekt in IDT anlegen
  2. Über IDT eine Verbindung zwischen dem HANA-System und unserem Projekt erstellen
  3. Eine Business-Schicht erstellen
  4. In einem Repository veröffentlichen

Bedenke für ein leichteres Verständnis, dass Universen ermöglichen sollen, nach Belieben, sicher und in einer Sprache, die Du verstehst, auf Informationen zuzugreifen kannst, um diese zu analysieren, zu ergänzen und zu teilen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Universen Daten aus HANA nicht speichern oder die Systemleistung belasten.
Mit dem Information-Design-Tool erstellte Universen können von den folgenden Datenanalyse- und Berichtsanwendungen von SAP BusinessObjects ab Version BI 4 verwendet werden: SAP BusinessObjects Web Intelligence, SAP Crystal Reports for Enterprise, SAP BusinessObjects Explorer, SAP BusinessObjects Dashboard Design.

In unserem nächsten Artikel erwarten Dich weiterführende Informationen zu IDT und eine eingehende Beschreibung der Universumserstellung. 

Quelle: https://help.sap.com/doc/businessobject_product_guides_boexir4_de_xi4sp8_info_design_tool_de_pdf/XI4.0.8/de-DE/xi4sp8_info_design_tool_de.pdf

Autor dieses Beitrags
Ionel-Calin Oltean Consultant SAP BI/BW
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Karriere bei Inspiricon

Deine Karriere bei Inspiricon

Liebe Community,

heute geht es zur Abwechslung mal nicht um ein fachliches oder technisches Thema.
Heute stelle ich euch einige Kolleg/Innen von mir vor, die als Junioren zur Inspiricon kamen und die uns von ihrem Karriereweg bei der Inspiricon berichten:
Ana ist Team Lead des Cross Technology Team.
Lorena und Diego sind beide Junior Consultants SAP BI.

Hallo Ana, Lorena und Diego – wir legen gleich los und fangen ganz am Anfang an!

Was hat euch in eurer Berufswahl beeinflusst?

Ana: Zum ersten Mal kam in der 7. Klasse mit Programmieren in Kontakt. Ich hatte einen Kurs namens TIC. In diesem lernte ich Peseudocod und Pascal. Seitdem bin ich „verliebt“ ins Programmieren und wusste, was später machen möchte. Dementsprechend suchte ich mir eine Universität, wo ich Computer Science studieren konnte.

Lorena: Ich mag alles, was mit Wissenschaften zu tun hat. Deshalb habe ich mich für einen Fachbereich entschieden, der auf Mathematik und Informatik basiert.

Diego: Am meisten hat mich mein Vater beeinflusst – und er tut es immer noch. Er ist auch Consultant und hat mein Interesse an BI geschürt.

 

Wie bist du zur Inspiricon gekommen? Bzw. warum hast du dich für die Inspiricon entschieden?

Ana: Ich denke, dass die Inspiricon mich ausgesucht hat. Bevor ich bei der Inspiricon angefangen habe, habe ich in einem deutschen Unternehmen gearbeitet, dessen Projektmanager einer der Mitgründer von Inspiricon ist.

Lorena: Ich habe das Stellenangebot im Internet gefunden und habe mich beworben, weil ich gerne etwas ganz Neues lernen wollte.

Diego: Ich habe auf Indeed gezielt nach Jobangeboten für SAP BI in Deutschland gesucht. Am besten hat mir der Enthusiasmus gefallen, mit der sich die Inspiricon mir präsentierte. Bezüglich Unternehmenswachstum und auch hinsichtlich meiner persönlichen Entwicklung.

 

Erzählt doch mal in einigen Worten, wie sich eure Stelle vom 1. Tag bis heute entwickelt hat.

Ana: Ich hatte Glück Teil eines Teams zu werden, welches meine Fähigkeiten einzusetzen wusste und mich auf meinem Karriereweg unterstützt hat. Durch die Hilfe meines Teams habe ich es geschafft, von einer Programmiererin zu einer Teamleiterin zu werden. Deshalb stelle ich mich jeder neuen Herausforderung. Ich liebe was ich tue! Von der Gründung an dabei gewesen zu sein, hat mir ermöglicht viele neue Sachen zu lernen: Wie man ein Unternehmen aufbaut, wie man ein Projekt gewinnt, wie man ein Projekt aus dem Nichts entwickelt.

Lorena: Ich habe hier angefangen, ohne etwas über BI zu wissen. Nach einem Jahr kann ich nun sagen, dass ich sehr viel dazu gelernt habe – und es jeden Tag noch tue!

Diego: Während des ganzen ersten Jahres bei der Inspiricon konnte ich spüren, wie ich mich persönlich weiterentwickelte. Nicht nur was das Fachwissen angeht, sondern auch bezüglich des Umgangs mit Kunden und anderen relevanten Fähigkeiten, die ein Consultant haben sollte. Ich würde sagen, dass das persönliche 1:1 Coaching, welches ich erhalte, ein treibender Faktor für diese Entwicklung ist.

 

Was macht das Arbeiten bei der Inspiricon für dich aus? Gibt es Besonderheiten, die du so nicht kanntest? Unterscheidet sich die Inspiricon von anderen Arbeitgebern?

Ana: Die Inspiricon ist wie eine Familie und ich gehe mit Freude zur Arbeit. Ich denke, dies ist nicht in jedem Unternehmen der Fall. Als kleines Unternehmen haben wir den Vorteil, als geschlossene Einheit und transparent zu agieren. Gemeinsam stellen wir uns immer wieder neuen Herausforderungen. Es ist schön, dass wir Freundschaften aufbauen und uns auch außerhalb der Arbeitszeit miteinander treffen.

Lorena: Die Inspiricon ist wie eine Familie. Wir helfen einander und teilen unser Wissen miteinander.

Diego: Der Inspiricon ist es gelungen, eine eigene Kultur zu entwickeln. Es ist sehr einfach, sich in diese freundliche Umgebung einzufügen. Inspiricon ist sehr professionell, aber sorgt sich auch immer darum, dass wir eine „gesunde“ Arbeitsumgebung haben. Die regelmäßigen Meetings helfen uns dabei, uns als Team zu fühlen und immer mitzubekommen, was passiert. Und wir sind immer dazu aufgerufen unsere eigenen Ideen zu präsentieren und umzusetzen.

 

Wenn du etwas an deiner Stelle ändern könntest, was wäre das?

Ana: Vielleicht die Büroräume in Cluj: ich hätte gerne einen Außenbereich zum Relaxen. Aber was die Organisation des Unternehmens angeht, habe ich nichts zu bemängeln.

Lorena: Ich würde gar nichts an meinem Job ändern, denn wir fühlen uns als Familie und ich mag alles so, wie es ist.

Diego: Das Reisen ist das Los der Consultants. Es ist auch einer der Punkte, die ich besonders gerne mache – aber es kann auch sehr anstrengend sein.

 

Jetzt noch eine Frage an die beiden Frauen im Interview: Die IT-Welt ist ja noch eine ziemliche Männerdomäne – habt ihr das Gefühlt, dass ihr als Frauen anders behandelt werdet, als eure männlichen Kollegen?

Ana: Nur am Weltfrauentag, wenn wir Blumen bekommen. Im Vergleich zu einem männlichen Mitarbeiter fühle ich mich nicht anders behandelt, welches auch normal sein sollte. Egal ob Frau oder Mann, alle Angestellten sollten gleich behandelt werden.

Lorena: Ich fühle mich in keinster Weise anders behandelt im Vergleich zu meinen männlichen Kollegen. Jeder hat die Freiheit den Job auszuüben, für den er oder sie sich entschieden hat. Und du musst kein Mann sein, um darin gut zu sein!

 

Was würdest du jedem Berufsanfänger mit auf dem Weg geben aus deiner bisherigen Erfahrung?

Ana: Du solltest jedes Problem des Unternehmens so behandeln als ob es dein persönliches Problem wäre. Dies wird dir helfen dich mehr in die Findung einer Lösung einzubringen. Zusätzlich wird es dich sehr zufriedenstellen, wenn du einen Lösungsweg erarbeitest hast.

Lorena: Wenn du deinen Job liebst, wirst du immer Fortschritte machen.

Diego: Aller Anfang ist schwer – aber es gibt immer jemanden, der dir helfen und dich unterstützen kann!

 

Zum Abschluss noch ein Ausblick in die Zukunft:
Welche Ziele hast du dir für deinen Job (bei Inspiricon) gesetzt?

Ana: Momentan konzentriere ich mich darauf ein eigenes Team aufzubauen und einen positiven Einfluss als „Team Player“ auszuüben. Die Erreichung dieses Ziels würde mir beweisen, dass ich mich beruflich weiterentwickelt habe und damit wäre ich sehr zufrieden.

Lorena: Ich möchte mich und meine Arbeit weiter verbessern und wünsche mir, dass mein Wissen anderen weiterhilft.

Diego: Über das letzte Jahr gesehen kann ich schon sehen, wie die Inspiricon nachhaltig wächst und selbst immer „erwachsener“ wird. Ich erwarte, dass sich meine Karriere als Consultant weiterentwickelt. Außerdem möchte ich zum Wachstum der Inspiricon aktiv beitragen.

Danke, dass ihr euch die Zeit für meine Fragen genommen habt! Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei der Inspiricon!

Ihr habt jetzt Lust bekommen, auch bei unserem Team dabei zu sein? Schaut am besten gleich in unsere aktuellen Stellenangebote rein – und falls nichts passendes dabei ist: wir freuen uns auch über Initiativbewerbungen!

Autorin dieses Beitrags
Linda Schumacher Marketing
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Die BI Academy der Inspiricon

Die BI Academy der Inspiricon

Mit der BI Academy von null auf hundert

Inspiricons BI Academy ist ein unternehmenseigenes Ausbildungsprogramm, das wir speziell zur nachhaltigen und zukunftsfähigen Weiterbildung unseres Teams entwickelt haben. Grundlage für die Schulungen bilden langjährige Führungserfahrung, fachliche Kompetenz und großes Engagement sowohl auf Seiten der Teilnehmer als auch der Ausbilder. Das Programm läuft bereits seit zwei Jahren und hat durchweg positive Ergebnisse erbracht (in unserem Fall: gute Nachwuchsberater). Es wird kontinuierlich an die sich ändernden Marktanforderungen angepasst und verbessert, stets mit dem Ziel, Qualität und Inhalte noch besser und umfassender zu machen.

Wie funktioniert unsere BI Academy?

Dabei gilt es zunächst einen Blick auf die Ziele und Methoden zu werfen, die wir mit der Academy verfolgen.
Auf den Punkt gebracht hat die BI Academy zwei übergeordnete Ziele:

  1. Zum einen soll sie unseren jungen Praktikanten Gelegenheit bieten, strukturiertes Fachwissen zu erlangen.
  2. Zum anderen soll sie zur Konsolidierung und Ergänzung bestehenden Beraterwissens in neuen Bereichen beitragen.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, haben wir zwei unterschiedliche Weiterbildungswege entwickelt: den so genannten Fast Track für schnelles Intensivtraining und den Enhancement Track für die Vertiefung bestehenden Wissens.

Der Fast Track im Überblick

Der Fast Track richtet sich an den Berufsnachwuchs, der noch ganz am Anfang steht. Für ihn haben wir eine intensive Schulung entwickelt, die sich an praktischen Geschäftsszenarien orientiert und ein breites Spektrum an Themen abdeckt – das heißt: Alle Mann an Deck oder wir geraten in Seenot!

Die Teilnehmer erhalten neue technische und fachliche Reize, sind gleichzeitig aber auch aufgefordert, ihre Soft Skills weiterzuentwickeln. Dabei erlernen sie Strategien und Methoden zum Aufnehmen von Anforderungen, Führen und Managen von Zielkonflikten und zum Geben und Annehmen von Feedback. Auf diesem Wege wird eine Atmosphäre geschaffen, die das gesamte Team fordert, denn die Ausbilder müssen sich den immer komplexeren Fragen des Nachwuchses stellen. Dadurch wird zudem eine Integration in unser Team gefördert, da sie mit allen Teammitglieder interagieren.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass für uns dabei nicht die Quantität, sondern die Qualität im Vordergrund steht. Wir setzen auf kleine Arbeitsgruppen, mit denen wir unseren Mitbewerbern mit ihren hohen Fluktuationsraten weit voraus sind. Innerhalb der letzten zwei Jahre haben nicht weniger als 13 Nachwuchskräfte unsere BI Academy durchlaufen. Sechs von ihnen sind heute fest angestellt und zwei weitere durchlaufen gerade unseren Onboarding-Prozess.

Für unsere mindestens zweimonatige Schulung haben wir für unsere Praktikanten einen umfassenden Lehrplan entwickelt:

  1. Einführung in die SAP-Landschaft
  2. Basiswissen SAP BW
  3. Modellierung anhand eines Geschäftsszenarios
  4. SAP Reporting
  5. ABAP in BW
  6. SAP BW auf HANA
  7. SAP Business Objects

Der Enhancement Track

Der Enhancement Track dient dem permanenten Wissensaustausch, zu dem alle Mitarbeiter im Team ihren Beitrag leisten. Die Themen werden vom Team selbst regelmäßig angefragt oder angeregt und mit praktischen Workshops vertieft, die den unterschiedlichen Erfahrungsständen und Fähigkeiten gerecht werden. Dabei kann jedes spezifische Thema vom Anfänger- bis hin zum Fortgeschrittenenniveau aufbereitet und behandelt werden, um so die jeweiligen Anforderungen im Team abzudecken. Am Ende steht ein äußerst bewegliches Lernkonzept, das auf die individuellen Bedürfnisse des Teams zugeschnitten ist. Die Ergebnisse lassen sich eindrucksvoll an den zunehmenden Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Mitarbeiter und der anhaltenden Zusammenarbeit der Teams über Projekt- und Technologiegrenzen hinweg ableiten.

Abschließend lässt sich festhalten, dass dieses Ausbildungsprogramm echten Mehrwert für unser Team und damit auch für unser Unternehmen geschaffen hat und dies auch in Zukunft tun wird.

Du möchtest mehr über die BI Academy erfahren? Kontaktiere uns jetzt und erhalte weitere Informationen sowie die nächsten Starttermine!

Autor dieses Beitrags
Victor Livadaru Team Lead SAP BI
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
SAP UX Calculator

Der SAP UX Calculator – so identifiziert ihr Einsparpotentiale

Beim Thema UX (UX = User Experience, deutsch: Benutzererfahrung) geht es um weitaus mehr, als darum, die Nutzeroberflächen „sexier“ zu gestalten. Ziel soll es sein, die Betriebskosten dauerhaft zu senken und es den Nutzern zu ermöglichen, effektiver zu arbeiten. SAP hat deshalb den UX-Rechner entwickelt, der die Kosteneinsparung sichtbar macht.

Über UX haben wir bereits in unserem Blog berichtet. Für UX ist SAP Fiori unerlässlich – denn SAP Fiori repräsentiert ein neues personalisiertes, reaktionsschnelles und einfaches Benutzererlebnis über verschiedene Endgeräte hinweg. Lest mehr zu SAP Fiori auf unserer Webseite und in unserem Blog.

Die Grundlagen des SAP UX Calculators

Das SAP-System ist für seine Nutzer mitunter recht komplex. Deshalb müssen Angestellte mit entsprechendem Support unterstützt werden. Die Schulungskosten können unter Umständen sehr hoch werden.

SAP hat verschiedene Endnutzer befragt und Informationen über Probleme und Wünsche bei der Bedienung zusammengetragen. Bei einem ersten Testprojekt wurde die benötigte Anzahl an Klicks bereits um mehr als 40 Prozent reduziert. Der Test hat bewiesen, dass ein neues Design mit SAP Fiori durchaus dazu beitragen kann, enorme Geldsummen einzusparen. Ein zusätzlicher Faktor: die Benutzeroberfläche kann mit SAP Fiori eurer Corporate Identity angepasst werden.

Eine verbesserte Benutzererfahrung durch Fiori kann zu finanziellen Einsparungen führen

Wir gehen hier von der Annahme aus, dass ihr noch die klassischen SAP-Benutzeroberflächen im Einsatz habt (Web Dynpro). Verglichen werden die potenziellen Ersparnisse mit einem Umstieg auf Fiori sowie einer Prozessoptimierung.

Der UX-Rechner fragt dazu verschiedene Komponenten ab. Beispielsweise das durchschnittliche Einkommen von Mitarbeitern, die Stunden, die bei Schulungen aufgewandt wurden und die Kosten pro Schulungsstunde. Außerdem werden die Häufigkeit und die Kosten für IT-Support-Tickets abgefragt. Durch die Berechnungen wird angezeigt, welche Einsparungen und Effizienzsteigerungen dein Unternehmen verzeichnen könnte, wenn du von den klassischen Benutzeroberflächen auf eine Fiori-Benutzeroberfläche umsteigen. Diese neue Oberfläche kann außerdem deinen unternehmens-spezifischen Prozessen angepasst werden.

Die Funktionen des SAP-Tools

Der UX Calculator wickelt verschiedene Berechnungen ab. SAP untersucht dabei, welche Unternehmensbereiche das größte Verbesserungspotential haben und sich daher für Investitionen eignen. Der Fokus liegt insbesondere auf vier Bereichen:

  • Produktivität
  • Schulungskosten
  • IT-Support
  • und die Anzahl von Fehlern, mit denen Kosten verbunden sind.

Die Ergebnisse, die der UX-Rechner ausgibt, werden genutzt, um einen Score zu bilden. Dieser hilft dabei die hauptsächlichen Probleme zu erkennen und eine Verbesserungsstrategie zu entwickeln.

SAP bildet sämtliche Werte aufgrund von Daten seiner Kunden. Der Rechner vergleicht die Daten anderer Kunden mit denen von Nutzern des Rechners und setzt diese in Relation. Die Erfolgsrate wird berechnet, indem die Verbesserungen vergangener Projekte mit einbezogen werden. Diese dienen als zuverlässige Quelle für eine Berechnung der Verbesserungsmöglichkeiten.

Der UX-Rechner von SAP ist kostenlos verfügbar. Dazu müsst ihr euch lediglich auf der betreffenden Homepage registrieren (hier geht es zum UX Calculator). Dort könnt ihr nach der Eingabe weniger Werte bereits erste Eindrücke von dem Verbesserungspotential der eigenen Oberfläche und der damit verbundenen Kostensenkungen einholen.

Bitte beachte den offiziellen Hinweis der SAP: Der UX-Calculator stellt lediglich Schätzwerte zur Verfügung. Tatsächliche Ergebnisse und Kosten können abweichen und zudem von weiteren Faktoren abhängen, die vom Tool nicht abgebildet werden. Die Daten werden „so wie sie sind“ ohne Gewährleistung und Garantie jeglicher Art zur Verfügung gestellt, weder ausdrücklich noch stillschweigend, und die SAP ist auf keinen Fall für jegliche Schäden verantwortlich, die in Verbindung mit diesem Tool gebracht werden können.

Ihr möchtet mehr über SAP Fiori und die damit verbundenen Möglichkeiten erfahren? Kontaktiert uns jetzt! Wir freuen uns auf euren Anruf.

Autor dieses Beitrags
Gerald Iakobinyi-Pich Software Architect
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Neuerungen und Weiterentwicklungen mit ABAP ab NetWeaver 7.4

Weiterentwicklungen in ABAP – diese Neuerungen gibt es ab NetWeaver 7.40

ABAP wird einfacher, direkter und benutzerfreundlicher

Hallo zusammen,

heute werden wir mal wieder sehr technisch: Wir beschäftigen uns mit Neuerungen in ABAP. Nicht nur die Applikationen und Tools der SAP entwickeln sich weiter. Nein, auch an der SAP-eigenen Programmiersprache wird ständig weiter gearbeitet.

Wir werden euch in der nächsten Zeit häufiger Einblicke über die Sprache, die neuen Tools, Test-Möglichkeiten und vor allem den Einsatz im Umfeld von SAP BW und HANA geben.

Heute beginnen wir mit einigen Neuerungen, die sich in den letzten Jahren in ABAP ergeben haben. Da diese Änderungen immer vom jeweiligen System-Stand abhängen, kann es sein, dass sie für einige unter euch noch sehr neu, für andere bereits Jahre alt und für die nächsten noch nicht einmal verfügbar sind.

Rückblick auf NetWeaver 7.40

Mit dem NetWeaver-Release 7.40 gab es einige sehr interessante Neuerungen bzw. Veränderungen innerhalb von ABAP, die durchaus Einfluss auf die tägliche Arbeit eines Entwicklers haben können. Horst Keller von der SAP hat dazu hier einen sehr guten Artikel veröffentlicht.

ABAP 7.40 ist seit 2013 verfügbar. Seit diesem Zeitpunkt gab es über die verschiedenen Support-Packages noch weitere Anpassungen. Obwohl wir jetzt das Jahr 2017 schreiben, ist es für viele unserer Kunden noch neu oder erst jetzt verfügbar, da die Sprache mit dem jeweiligen NetWeaver-Release einhergeht.

Wir selbst hatten mittlerweile aber das Vergnügen bei einigen Kunden mit dieser Version und höheren (ABAP 7.5 ist ebenfalls verfügbar) zu arbeiten. Wie immer kostet es den einen oder anderen Entwickler Überwindung, die neuen Themen zu verwenden, da sie es eben anders gewohnt sind und es sicher mehr als einen Weg nach Rom gibt.

Zwei konkrete Beispiele für die Neuerungen in ABAP

Aber gehen wir ins Detail. Hier ein paar Beispiele, wie sich die Arbeit mit der Sprache ABAP verändert hat:

Für mich eine der angenehmsten Änderungen ist die INLINE DECLARATION. Wie man es auch aus einigen anderen Sprachen kennt, kann man nun durch solch eine Syntax direkt im Befehl die benötigten Datenelemente deklarieren.

Hier als Beispiel:

Vor 7.4 sah es so aus:

Data: WA type line_of_itab.

Loop at itab into wa.

Endloop.

 

Ab 7.4:

Loop at itab into DATA(WA).

endloop

 

Das Ergebnis besteht nicht nur darin, dass eine Zeile Quellcode eingespart wird, vielmehr findet dadurch auch eine implizite Typisierung statt. Diese Art der Deklaration funktioniert übrigens auch für Field-Symbols und andere Objekte.

Ein weiteres Beispiel für nützliche Anpassung ist der Value Operator:

Vor 7.4:

DATA itab TYPE t_itab.

DATA wa LIKE LINE OF itab.

 

wa-col1 = 1.

wa-col2 = 2.

APPEND wa TO itab.

wa-col1 = 3.

wa-col2 = 4.

APPEND wa TO itab.

 

meth( itab ).

 

Ab 7.5:

DATA(itab) = VALUE t_itab(

( col1 = 1 col2 = 2 )

( col1 = 3 col2 = 4 ) ).

meth( VALUE t_itab(

( col1 = 1 col2 = 2 )

( col1 = 3 col2 = 4 ) ) ).

 

Auch das ist eine Neuerung, durch die unnötige Zeilen und auch Befehle gespart werden können und in meinen Augen den Quellcode auch lesbarer machen.

ABAP vereinfacht vieles

Als weiteres Beispiel für Vereinfachung ist die Durchsetzung von LHS = RHS. Sprich Befehle wie Move A to B werden obsolet. Vielmehr sagt man einfach B = A und ist fertig. Der große Vorteil hiervon ist, dass diese Zuweisungen auch verkettet und in Funktions- bzw. Methodenaufrufen verwendet werden können.

Weitere Veränderungen machen sich ebenfalls in deutlich lesbarerem Code bemerkbar:

result = class=>do_something(EXPORTING p1 = … p2 = … IMPORTING p3 = … p4 = … CHANGING p5 = … p6 = … ).

ABAP bewegt sich hier gefühlt immer weiter in Richtung JAVA und anderen Sprachen, die es erlauben, Methoden-Aufrufe auch mit komplexeren Parametern In-Line zu übergeben. Mit 7.4 funktioniert das jetzt auch bei Exporting- und Changing-Parametern – vorher war das nur mit Importing-Parametern möglich.

Drei neue Befehle für Transformationen

Drei neue Befehle, die ich persönlich vor allem in Transformationen gerne verwende, sind folgende:

DATA(lin) = lines( itab).

DATA(idx) = line_index( itab[ … ] ).

IF line_exists( itab[ … ] ).

ENDIF.

 

Diese Befehle vereinfachen das Prüfen von Tabellen. Sie geben die Anzahl der Lines, den Index einer Bedingung sowie das Ergebnis einer Prüfung zurück. Mit allen Werten kann direkt weiter gearbeitet werden. Vor 7.4 mussten diese Werte-Prüfungen immer erst mit READ-Befehlen ermittelt werden. Diese Befehle konnten nicht verkettet werden. Das hatte zur Folge, dass mit Hilfsvariablen und ähnlichen Konstrukten gearbeitet wurde, was den Code nur bedingt lesbarer gemacht hat.

Ihr habt Interesse an ABAP oder braucht einen Spezialisten in diesem Bereich? Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, schreibt mir gerne eine E-Mail an joerg.waldenmayer@inspiricon.de.

Autor dieses Beitrags
Jörg Waldenmayer Team Lead Technology
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de