Was macht einen Manager zu einem herausragenden Manager?

Was macht einen Manager zu einem herausragenden Manager?

Als Personaler steht man häufig vor der Aufgabe, Brücken zwischen der Führungsebene und den Mitarbeitern zu schlagen. Darum interessiert mich auch die Frage, was genau einen Manager zu einem wichtigen Asset für sein Unternehmen macht.

Wir sind uns sicherlich einig, dass Manager über Wohl und Wehe des Arbeitsumfelds entscheiden können. Und zweifellos gab es in deinem Berufsleben auch einen Menschen, den du als „besten Vorgesetzten, den ich jemals hatte“ beschreiben würdest. Das klingt fast schon utopisch und was genau verstehen wir eigentlich darunter? Was macht einen Manager zu einem herausragenden Manager, dessen Team auch in vielen Jahren noch gerne an ihn zurückdenkt?

Dieses Thema wurde schon in zahllosen Artikeln und Büchern behandelt, handelt es sich doch um eine brennende Frage, die jeder endgültig beantwortet sehen möchte. Ich bin überzeugt, dass es keine einfache und endgültige Antwort gibt. Aber ausgehend von allem, was ich bisher gelesen habe und den Gesprächen, die ich zu diesem Thema geführt habe, gibt es auf jeden Fall ein Merkmal, das alle wirklich guten Manager ausmacht: Sie müssen ihre Mitarbeiter sehr gut kennen und ihre Eigenschaften und Stärken richtig einzusetzen wissen. In der Personalforschung wird auch immer wieder beobachtet, dass die besten Manager zudem echte Führungsverantwortung für ihre Teams übernehmen. Sie gehen nicht nur voran, sie inspirieren Menschen für ein gemeinsames Ziel zusammenzuarbeiten und sorgen gleichzeitig für eine enge Bindung an das Unternehmen.

Wie passen die Puzzleteile zusammen?

Ein Team aufzubauen oder ein Unternehmen zu koordinieren erfordert eine klare Strategie – und Personalfachkräfte sind ein wichtiger Teil dieser Strategie. Und genau aus diesem Grund ist jeder einzelne Mitarbeiter im Unternehmen ein Teil des Puzzles und die Führungskräfte müssen den richtigen Platz für sie finden. Die wirkliche Herausforderung ist es, nicht nur die Dinge zu beachten, die die Menschen zusammenbringen, sondern auch ihre Unterschiede herauszuarbeiten und diese Unterschiede zu nutzen, um Qualität in Leistung umzusetzen und so das Unternehmen voranzubringen.

Im Harvard Business Review finden sich viele Artikel zum Thema Personalwesen, die argumentieren, dass moderne Manager damit aufhören müssen, ihre Mitarbeiter im Sinne der Unternehmenspolitik verändern zu wollen. Sie sollten sich vielmehr darum bemühen, ihre individuellen Charaktereigenschaften einschließlich aller Eigenarten herauszuarbeiten, und sie dabei unterstützen, diese Eigenschaften bestmöglich zum Tragen zu bringen und dabei das Beste aus sich zu machen. Auf diese Weise entsteht auch für das Unternehmen eine Win-win-Situation. Die Rollen im Unternehmen sollten regelmäßig angepasst werden, damit die Stärken jedes Einzelnen gewinnbringend eingesetzt werden können.

Wie Du dein Team motivierst

Auch Anerkennung kann am Arbeitsplatz stark motivierend wirken und ein guter Manager sollte wissen, wie er sie seinem Team entgegenbringen kann. Denn ein Mitarbeiter, der Wertschätzung erfährt, wird größere Anstrengungen in den Erfolg des Unternehmens investieren.

Und mit Anerkennung meinen wir nicht unbedingt Geschenke oder Fleißkärtchen. Manchmal können schon eine gute Beurteilung und einige warme Worte zum richtigen Zeitpunkt gesprochen viel mehr wert sein. Denn bei Mitarbeitern, die sich geschätzt oder unterstützt fühlen, verbessert sich in aller Regel die Arbeitsmoral, die Produktivität und auch die Bindung an das Unternehmen. Zwar gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen von Anerkennung und es kann durchaus schwierig sein, dieses Bedürfnis zu erfüllen, aber genau darum müssen Manager immer sehr genau darauf achten, was ihre Mitarbeiter wirklich antreibt.

Natürlich haben Menschen nicht nur Stärken, sondern auch ganz individuelle Schwächen, die im Rahmen von Gesprächen und regelmäßigen Beurteilungen ermittelt werden sollten. Eine langfristige Strategie für jedes Unternehmen sollte auch Anleitungs- und Schulungsangebote umfassen, damit ihre Mitarbeiter diese Schwächen so weit wie möglich überwinden können.

Eine weitere mögliche Herangehensweise wäre es, ihnen einen „Buddy“ an die Seite zu stellen, also einen Kollegen mit ergänzenden Stärken und Schwachstellen, um so ein herausragendes Team zu schaffen. Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen identifizieren, sind langfristig auch am produktivsten.

Um Paul Spiegelman, CEO von Beryl Companies, zu zitieren: „Wenn Sie Mitarbeiter wollen, die ein berechtigtes Eigeninteresse am großen Ganzen haben, dann behandeln Sie sie auch wie Stakeholder … Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz als gute Investition betrachten, erledigen ihre Arbeit mit mehr Leidenschaft, Produktivität und Fokus, was auch Ihrem Unternehmen höhere Gewinnspannen beschert.“

Teamgeist ist der Schlüssel

Zu guter Letzt ist ein guter Manager in der Lage, den Teamgeist in seinem Unternehmen zu fördern. Es ist kein Geheimnis, dass die besten Teams nicht aus dem Nichts entstehen. Sie werden aufgebaut und das ist alles andere als einfach. Der Aufbau eines effektiven Teams liegt in der Hand der Führungsebene und wird stark von der Unternehmenskultur, von Aufgeschlossenheit und klarer Kommunikation geprägt. Der erste Schritt hin zu einem effektiven Team beginnt schon mit dem Rekrutierungsprozess – Manager sollten also eine enge Partnerschaft mit der Personalabteilung pflegen und so ihren Beitrag zur Entwicklung von optimalen Strategien leisten, mit denen die geeigneten Talente auf das Unternehmen aufmerksam gemacht werden können.

Sprechen wir von Teams, vernachlässigen wir viel zu oft die Tatsache, dass nicht jeder Zusammenschluss von Menschen, die gemeinsam arbeiten, auch wirklich als Team funktioniert. Eine Gruppe von Menschen wird noch lange nicht zu einem Team, nur weil wir es so nennen. Darum müssen wir uns fragen: „Was macht ein Team aus?. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Verantwortung für ein gemeinsames Ziel – gepaart mit gegenseitiger Unterstützung und einem guten Regelwerk – Menschen zusammenschweißt. Darum müssen Manager ihre Aufmerksamkeit nicht nur auf die Einzelleistung ihrer Mitarbeiter richten, sondern auch das gemeinsam Erreichte berücksichtigen. Sie sollten sich darüber hinaus auch für gemeinsame Werte einsetzen, mit denen sich ihre Mitarbeiter identifizieren können.

Höchstleistungen werden dann erreicht, wenn Menschen sich beim Streben nach einem gemeinsamen Ziele gegenseitig ergänzen und jeder Einzelne Verantwortung für etwas übernehmen kann. Dieser gemeinsame Zweck kann auch in KPIs (Key Performance Indicators) ausgedrückt werden, um so das Interesse der beteiligten Personen noch mehr zu steigern. Engagement und Hingabe sind Teil eines jeden guten Teams.

Es gibt auch Stimmen, die warnen, dass die Beteiligung der Managementebene in bestehenden, kleineren Teams durchaus auch Schaden anrichten kann. In der Realität leitet sich die Zielsetzung eines Teams jedoch meist von den Erwartungen des Managements ab; es sei denn natürlich, es handelt sich um unternehmerische Initiativen, aber das ist wieder ein ganz anderes Thema. Um die Leistungsfähigkeit ihrer Teams zu gewährleisten, muss die Führungsebene sie anleiten und Leitlinien aufstellen, ihnen dabei aber auch den Freiraum einräumen, ihre jeweiligen Aufgaben ganz individuell zu prägen.

Das ist Inspiricon

Abschließend lässt sich festhalten, dass es nicht einfach ist, ein erfolgreicher Manager zu sein, der seine Mitarbeiter durch Führungsstärke beflügelt und befähigt. Und genau darum gibt es nur eine kleine Anzahl derer, die dazu wirklich in der Lage sind. Den es reicht längst nicht aus, Mitarbeiter zu führen.

Hier bei Inspiricon wissen wir, dass es auch darauf ankommt, eine offene Kommunikation zu pflegen, aktiv zuzuhören, mit gutem Beispiel voranzugehen, unsere eigenen Fehler und Schwachstellen nicht zu verstecken und die Ziele des Unternehmens mit den Leidenschaften unserer Mitarbeiter in Einklang zu bringen. Darum bemühen wir uns jeden Tag aufs Neue, die Erwartungen der Menschen zu erfüllen und uns unsere Transparenz als einen unserer Grundwerte zu erhalten.

Quellen:

  • “The Wisdom of Teams: Creating the High-Performance Organization” – Jon R. Katzenbach & Douglas K. Smith
  • “What great managers do” – Marcus Buckingham – Harvard Business Review
  • “People Management” – Harvard Business Review’s 10 must reads
Autor dieses Beitrags
Diana Luca HR Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de

So gelingt der Einstieg in den Query Designer in Eclipse

Es freut uns sehr, dass wir euch heute unseren ersten Gastautor vorstellen dürfen: Jürgen Noe. Er ist Geschäftsführer der Jürgen Noe Consulting UG (haftungsbeschränkt) in Mannheim (www.juergen-noe-consulting.de). Jürgen ist Autor verschiedender Bücher aus der SAP-Welt. Sein Artikel – so wie sein neues Buch – dreht sich um den Query Designer in Eclipse. Vielen Dank nochmals an ihn und euch viel Spaß bei der Lektüre!

 

Mit der Einführung von SAP BW 7.4 kam neben der HANA Unterstützung auch eine stille Revolution in der Oberfläche hinzu. War bis zu diesem SAP BW Release die SAP GUI die einzige unterstützte Softwareentwicklungsumgebung (SEU), setzte das Hasso-Plattner-Institut bei der Entwicklung der HANA Datenbank von vornherein auf Eclipse als SEU. Damit sind jetzt zwei Entwicklungsumgebungen für Entwickler von SAP Applikationen relevant. So ist zum Beispiel für die Entwicklung der HANA Datenbankobjekte das HANA Studio relevant. Für klassische ABAP-Applikationen war weiterhin die SAP GUI notwendig.

Doch SAP hielt eine weitere Überraschung parat: Neben der reinen Unterstützung der HANA Plattform kamen mit der Zeit weitere Tools für die Entwicklung und das Customizing von Applikation auf HANA in Eclipse hinzu.

Ein Tool hieraus sind die sogenannten BW Modelling Tools, kurz auch BW-MT. Diese erlauben es, das typische BW Customizing komplett in Eclipse zu vollziehen. Das Anlegen von InfoProvidern, des kompletten Extraktions-Transformation-Lade-Prozesses (ETL) ist komplett in den BW-MT möglich.

Damit war es nur logisch, das zentrale Tool zum Anlegen von BW Queries ebenfalls in den Modelling Tools nachzubauen. Mit den neueren Releases von SAP BW ab Version 7.4 aufwärts, wird der gute alte Query Designer als Stand-Alone-Applikation im Rahmen der Business Explorer- Suite (BEx) damit obsolet.

Schnelleinstieg in den Query Designer in Eclipse

Vor diesem Hintergrund habe ich die neuen Funktionalitäten des Query Designers in Eclipse daher in dem Buch „Schnelleinstieg in den Query Designer in Eclipse“, erschienen im September 2017 im Verlag Espresso Tutorials, beschrieben.

Query Designer Cover

 

Den Link zum Buch findet ihr hier: https://de.espresso-tutorials.com/business_intelligence_0159.php

Das Buch möchte ich euch in den nächsten Abschnitten kurz vorstellen:

Das Buch beginnt mit allgemeinen Grundlagen über SAP BW und Eclipse im Allgemeinen. Im Abschnitt zu Eclipse erkläre ich kurz den Aufbau von Eclipse sowie zentrale Begriffe wie Plug-In, View und Perspektiven. Erfahrene Eclipse-Anwender können dies Kapitel auch überspringen.

Im dritten Kapitel erfolgt eine Kurzübersicht zu den BW Modelling Tools. Hier erkläre ich, wie ihr klassische Transaktionen, wie die Data Warehouse Workbench in Eclipse aufrufen, wie ihr einen Datenfluss anlegt und gehe auf zentrale Views ein, wie die Project Explorer- und die InfoProvider-View.

Da der Project Explorer in Eclipse von zentraler Bedeutung ist, zeige ich detailliert, wie ihr ein neues Projekt anlegt und damit arbeitet. Anschließend erkläre ich, wie ihr im Project Explorer in die InfoProvider-View, die in der folgenden Abbildung 1 dargestellt ist, navigieren könnt:

Infoprovider view

Abbildung.0.1 Infoprovider View

In dieser View könnt ihr globale, wiederverwendbare Objekte, wie eingeschränkte und berechnete Kennzahlen, Strukturen, Filter, aber auch Variablen anlegen. Diese sind unterhalb des Ordners Reusable Components in Abbildung 1 zu finden.

Wie genau die einzelnen wiederverwendbaren Elemente anzulegen sind, welche Einstellungen es gibt und wie sich diese auswirken, beschreibe ich im Detail im Kapitel 4 des Buches mit zahlreichen Screenshots. Die Möglichkeit der zentralen Anlage von wiederverwendbaren Komponenten ist für mich ein Grund, warum sich der Umstieg von der  alten BEX Version auf den neuen Query Designer in Eclipse lohnt. Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie sich mühsam durch mehrere Fenster im BEx-Query-Designer klicken mussten, um zum Beispiel eine Formelvariable anzulegen. Die Navigation und Benutzerfreundlichkeit wurde aus meiner Sicht hier entscheidend verbessert.

Auch in einem zweiten Punkt stellen die BW-MT ihre volle Stärke dar: Nie war es so einfach, von einem Objekt zu einem anderen abspringen, es zu ändern und die Änderung sofort im Ausgangsobjekt zu sehen. Ein konkretes Beispiel: Ihr stellt fest, dass ihr eine weitere Kennzahl in der Query benötigt. In der alten Welt musstet ihr diese erst in der DataWarehouse Workbench (DWB) anlegen, im MultiProvider ergänzen und zuordnen, den Query Designer neu starten, damit er die Änderung mitbekam und dann konnte man die Kennzahl in die Query einfügen. Dieses lästige Hin-und Herspringen zwischen verschieden Tools und Transkationen entfällt komplett. Mit den BW-MT wechseln in Eclipse lediglich die Views! Ihr wechselt von der  Query Designer View zur Stammdaten-View, legt dort die Kennzahl an, fügt sie eurem Datenmodell im Multiprovider in der InfoProvider-View hinzu, speichert diese ab und wechselt zurück in die Query Designer View.

Alles parallel in einem Tool, in mehreren Fenstern nebeneinander!

Sofort ist die Änderung am MutliProvider in Eclipse sichtbar. Falls nicht, kurz auffrischen und schon ist die neue Kennzahl auch in der Query verfügbar. So einfach war es noch nie!

Die Queryeigenschaften im Detail

Jetzt fragt ihr euch bestimmt schon, wie sieht die View des Query Designers aus, mit der man Queries erstellen, ändern und löschen kann? Schauen wir dazu auf die folgende Abbildung 2:

Query Definition

Abbildung.0.2 Querydefinition (Filter)

Wie ihr seht, ist die Querydefinition über mehrere Reitere verteilt. Im Reiter Allgemeines (General) stellt man allgemeine Queryeigenschaften ein, wie Anzeigen wiederholender Schlüsselwerte und vieles mehr.

In Abbildung 2 seht ihr die Definition eines Queryfilters. Wie im BEx-Query Designer bleibt die prinzipielle Querystruktur mit Spalten Zeilen und freien Merkmalen erhalten. Diese Struktur definiert ihr im Reiter Sheet Definition. Gearbeitet wird prinzipiell mit dem Kontextmenü, über das ihr alle wichtigen Funktionen in der jeweiligen View erreicht.

Über den Reiter Conditions legt man Bedingungen an, wie etwa zeige mir alle Datensätze mit einem Umsatz größer 1 Mio. Euro.

In den Exceptions definiert man Ausnahmen. Ausnahmen erlauben es, Zeilen, Spalten oder auch nur einzelne Zellen farbig zu markieren und damit auf Ausreißer oder besondere Zustände hinzuweisen.

Gelungen finde ich den Reiter Dependency Structure, der aufzeigt, in welchen anderen Queries die verwendeten Variablen dieser Query noch verwendet werden.

Im Reiter Runtime Properties stellt ihr die Performance-Eigenschaften der Query ein, wie etwa Nutzen des Delta-Caches und viele weitere Eigenschaften, die wir aus der RSRT bereits kennen.

Was man genau in jedem einzelnen Reitern einstellen kann und wie sich diese Einstellungen auswirken, zeige ich anhand vieler Screenshots und Beispielen im Kapitel 5 des Buches.

Und wie sieht das Queryergebnis aus?

Nachdem ihr eure Query erstellt haben, möchtet ihr sie auch testen und ausführen. Mit den BW-MT erfolgt die Ausgabe des Queryergebnisses in einer eigenen View, hierzu Abbildung 3:

Queryergebnis

Abbildung.0.3: View für Queryergebnis

Ihr könnt im Queryergebnis frei navigieren, Filter setzen, Aufrisse hinzufügen, entfernen, so wie ihr es kennt. Auch hier findet ihr alles komplett in dieser View wieder, es ist kein installierter JAVA-Server für eine Webausgabe oder ein Wechsel zum BEX-Analyzer für eine Ausgabe in Excel mehr nötig!

Bei komplizierteren Queries benötigt ihr eventuell zwei Strukturen:
Im alten BEx Query Designer musstet ihr mit dem Zelleditor arbeiten. Im neuen Query Designer in Eclipse ist der Zelleditor rundum erneuert worden und verfügt nun über nützliche Funktionen wie Copy & Paste. Des Weiteren finden auch keine lästigen Roundtrips zum Server mehr statt, um die Eingabe zu prüfen, was das Arbeiten mit dem Zelleditor deutlich beschleunigt. Schaut euch den neuen Zelleditor auf Abbildung 4 an:

Zelleditor

Abbildung 0.4 Zelleditor

Zu guter Letzt: die Variablen

Was jetzt noch fehlt sind Variablen, die euch Dynamik in den Queries erlauben. Im sechsten Kapitel widme ich mich den Variablen und zeige, wie alle typischen Variablen anhand von Screenshots und mit einfachen Beispielen angelegt werden können.

Die Vorteile des neuen Query Designers in Eclipse:

  • Moderne, benutzerfreundliche und zukunftsfähige Oberfläche
  • Alle bestehende Funktionen des BEX Query Designer sind im neuen Query Designer in Eclipse enthalten
  • Nahtlose Integration der BW-Datenmodellierung in einem Tool

Als Fazit kann ich euch den Query Designer in Eclipse samt den BW-MT nur ans Herz legen. Das Erstellen und  Testen von ganzen BW Datenmodellen und Queries war noch nie so einfach. Damit stellt der Query Designer im Eclipse für mich einen wichtigen Schritt in die Zukunft dar!

Autor dieses Beitrags
Jürgen Noe Geschäftsführer der Jürgen Noe Consulting UG (haftungsbeschränkt)
Tel.: +49 (0) 621 72963337
E-Mail: juergen.noe@juergen-noe-consulting.de
Was bewegt unsere Kunden

Was bewegt unsere Kunden?

Häufig gestellte Fragen an unsere Sales-Abteilung

In unserem Beratungsgeschäft sind wir täglich in Kontakt mit unseren Kunden. Es ist daher unumgänglich, dass in Gesprächen, Webinaren und E-Mails immer wieder ähnliche Fragen an uns gestellt werden.

Diese Fragen drehen sich sehr oft um die gleiche Thematik. Darum haben wir die häufigsten gesammelt und fassen sie heute für euch zusammen:

  • Ist meine SAP Umgebung noch zukunftsfähig?
  • Wie muss meine IT Landschaft aussehen, um sie für die Digitalisierung zukunftsfähig zu machen?
  • Wie sieht die Roadmap der SAP z. B. im Bereich Predictive Analytics aus?
  • Wie und wo sollte ich am besten SAP Fiori einsetzen?
  • Was bringt mir SAP Leonardo?
  • Für was steht SAP Data Hub?

Diese Fragen erscheinen auf den ersten Blick relativ einfach zu beantworten – sind sie aber natürlich nicht. Pauschal gibt es keine einfachen Antworten, jede Kundensituation muss individuell beleuchtet und bewertet werden.

Viele unserer Kunden sind regelmäßig zu Gast auf unterschiedlichen SAP-Veranstaltungen, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Zum Beispiel auf den DASG Technologietagen, in Walldorf bei Veranstaltungen der SAP oder zahlreichen weiteren Events. Dort erhalten sie bereits erste Antworten auf ihre Fragen. Allerdings dürfen wir auch nicht vergessen, dass eine Vielzahl der Interessenten und Kunden diese Veranstaltungen nicht besucht. Ob aus zeitlichen oder unternehmensinternen Gründen. Wie kommen sie also an Informationen?

Sie fragen das Beratungsunternehmen ihres Vertrauens – im besten Fall also uns!

Individuelle Roadmap erarbeiten und Ziele definieren

Daher kommen immer wieder die gleichen Fragen auf. Da wir Kunden aus den verschiedensten Branchen haben, müssen wir mit jedem individuell eine Roadmap erarbeiten. Darin wird festgehalten, welche Ziele er in den nächsten Jahren erreichen will.

Wichtige Fragen in diesem Zusammenhang sind:

  • Wo soll mein Unternehmen 2020 stehen?
  • Was erhoffe ich mir von den neuen Technologien?
  • Wie verhält es sich mit dem ROI?
  • Wie wichtig sind diese Technologien für mein Unternehmen?
  • Was bedeutet das für meine IT und meine Mitarbeiter?
  • Was bedeutet das für mein Unternehmen insgesamt?

Primärer Ansprechpartner beim Kunden ist im ersten Schritt klassisch die IT-Abteilung. Allerdings werden im Rahmen der Digitalisierung und der damit verbundenen neuen Themen auch Fachbereiche wie Sales, Marketing, Controlling und Produktion bis hin zur Geschäftsführung involviert. Hier kommt einer Beratungsfirma wie Inspiricon zunächst die Rolle eines Moderators zu, der die verschiedenen Argumente und Standpunkte sammelt. Im weiteren Schritt werden diese dann gewichtet und daraus entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Diese sind sehr individuell zu sehen und von den Ergebnissen der ersten Gespräche abhängig.

Entschließt sich ein Kunde, ein Beratungsunternehmen zu beauftragen, möchte er – neben der Herstellermeinung – auch einen Blick über den Tellerrand hinaus wagen, um so eine andere Sichtweise auf die Dinge zu erfahren. So ist er in der Lage, sich ein umfassenderes Bild der kommenden Herausforderungen zu machen.

Vertrauen und Respekt bilden die Basis

Des Weiteren haben wir zu vielen unserer Kunden ein Vertrauensverhältnis, das sich über viele Jahre hinweg aufgebaut hat. Grundpfeiler sind gegenseitiger Respekt, erfolgreich realisierte Projekte sowie die Lösung von damit verbundenen Herausforderungen. Gerade dieses Verhältnis trägt dazu bei, dass sich unsere Kunden bei Fragen rund um SAP und deren Produkte zuerst an uns wenden.

Um auf ihre Fragen adäquate Antworten geben zu können, ist es neben einer aktiven SAP Partnerschaft unerlässlich, auch eine sehr gute Beratermannschaft zu haben!

Durch den Mix aus Junior, Senior sowie Managing Consultants sind wir in der Lage, unseren Kunden zum einen die für ihre Fragestellung entsprechenden Antworten zu liefern und – was umso wichtiger ist – entsprechende Lösungen aus Best Practices und Erfahrungsberichten abzuleiten und weiterzugeben.

Bei allen Themen gilt, den Kunden von Anfang an einzubeziehen und ihm zu erklären, warum diese Lösung und dieses Vorgehen auf seine individuelle Umgebung und Situation passt.

Die BI Academy der Inspiricon

Um in Bezug auf neue SAP Themen Up-to-Date zu bleiben, haben wir eine interne Inspiricon Academy ins Leben gerufen welche 3 Mal jährlich neue und bestehende Mitarbeiter auf den neuesten Stand der Technologien bringt. Unsere internen Trainer für diese Academy nehmen regelmäßig selbst an Weiterbildungen teil (darüber haben wir schon berichtet, schaut doch mal rein: Die BI Academy der Inspiricon).

Darüber hinaus haben wir als SAP Partner oft bereits Wochen vor dem Erscheinen von neuen Technologien Zugriff auf Software und Releases der SAP und können so im Vorfeld bereits umfangreiche Tests durchführen.

Wichtig ist uns in diesem Zusammenhang ebenso der Austausch mit anderen SAP Partnern. Hierzu hat die SAP mit der SAP Connect eine sehr gute Veranstaltung aufgesetzt, die uns hilft, aktiv den Austausch mit anderen Partnerunternehmen zu suchen. Zum einen geht es um einen Erfahrungsaustausch, zum anderen aber auch um eine Zusammenarbeit, zum Beispiel bei bestimmten technologischen Themen. Darüber hinaus ist unser SAP Partnermanager ein wichtiger Ansprechpartner für uns.

Offene Kommunikation und Erfahrungsaustausch

Neben den klassischen Ansprachen über E-Mail, Outbound Calls, Webinaren und einer Vielzahl von Marketingmaßnahmen, legen wir sehr viel Wert auf die Erfahrungsberichte, welche wir nach Abschluss unsere Projekte gemeinsam mit dem Kunden erstellen.

Letztendlich sind diese Berichte deutlich aussagekräftiger als endlose Slides, die Kunden von diversen Präsentation gewohnt sind. Darüber hinaus kann sich der Interessent sehr viel besser mit dem Portfolio des Unternehmens identifizieren, wenn er sieht, dass wir als Inspiricon bereits in anderen Unternehmen die Herausforderungen erfolgreich gelöst haben, welche er noch vor sich hat – und bei denen die Ausgangssituation vergleichbar war. Oft kommt es dann auch zum persönlichen oder telefonischen Austausch zwischen unseren Neu- und Bestandskunden, um aus erster Hand Erfahrungen über die Vorgehensweise und Arbeit der Inspiricon einzuholen.

Die Zukunft des SAP Marktes

Der SAP Markt hat aus unserer Sicht nach wie vor ein hohes Potential und bietet eine Fülle von Möglichkeiten. Gerade im Bereich Machine Learning und Predictive Analytics sehen wir die Zukunft in unserem Beratungsumfeld. Hier ist die SAP mit den zahlreichen Neuerungen auf dem richtigen Weg.

Es wird nach wie vor auch weiterhin „klassische SAP Projekte“ wie zum Beispiel Migrationen, Upgrades usw. geben, allerdings sehen wir verstärkt in den letzten 12 Monaten, auch bedingt durch Generationenwechsel auf IT Positionen in vielen Unternehmen, neue Denkweisen und Ansätze, wie Unternehmen zukunftsfähig gemacht werden sollen.

Diese Generation ist sehr gut informiert und holt sich dann die Spezialisten zu den entsprechenden Themen ins Haus. Umso wichtiger ist es für uns als Beratungsunternehmen, die richtigen Antworten zu geben und die Erfahrungen aus unseren Projekten und Herangehensweisen zu kommunizieren. Oft ergeben sich aus diesen Gesprächen auch wieder neue Ansatzpunkte für weitere Themen, die wir dann gemeinsam erarbeiten.

Wenn es Fragestellungen gibt, bei denen wir euch weiterhelfen können, meldet euch gerne direkt bei mir!

Autor dieses Beitrags
Michael Schmer Sales Director
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
Zeit sparen, Termindruck minimieren

Wie Sie wertvolle Zeit sparen und Termindruck minimieren können

Bei einem Projekt ist es ein bisschen so wie beim Hausbau: man kann es in allen möglichen Varianten, Größen und mit unterschiedlichster Ausstattung bekommen. Sie haben ein Budget einzuhalten, sollten im besten Fall vielleicht sogar etwas einsparen können.

Wie immer stehen viele Fragen am Anfang.

Wie lange wird das Projekt – unser Hausbau – gehen? Wie viele Personen müssen daran mitarbeiten und in welchen Bereichen?

Wo also am besten anfangen, wenn Sie wissen möchten, was da auf Sie zukommt?

In 7 Schritten zur Projektschätzung

Durch unsere langjährige Projekterfahrung haben wir ein standardisiertes Vorgehen entwickelt, wie wir bei Inspiricon ein Projekt einordnen, aufbauen und den Aufwand schätzen. Nicht bei jedem Projekt kommen alle Schritte zum Einsatz – das ist von Projekt zu Projekt unterschiedlich. Aber es hilft bei einer realistischen (Ein-) Schätzung.

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Mit dem 7 Schritte-Programm geben wir Ihnen ein Instrument an die Hand, das es Ihnen möglich macht, kompetent und zielgerichtet entscheiden zu können. Dieses 7-Punkte-Programm bildet die Grundlage unseres >>Experten-Checks.

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  • Sie überprüfen Ihr Budget und sind in der Lage, eventuell weitere Optimierungspotentiale zu erschließen.
  • Sie erhalten eine starke Beratungskompetenz, sodass Sie Ihre zukünftigen Entscheidungen zielsicher treffen können.

Sie wünschen sich jemanden, der Ihr Projekt objektiv beurteilt und Ihnen eine Empfehlung ausspricht? Auch dann sind Sie bei Inspiricon an der richtigen Adresse. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
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Spende für Kinderzentrum in Sibiu

Inspiricon unterstützt 50 Kinder mit einer Spende

Inspiricon spendet für das Zentrum für Kinder mit Behinderungen in Sibiu, Rumänien

Das Zentrum für Kinder mit Behinderungen (Centrul de Plasament pentru Copilul cu Dizabilitati, C.P.C.D.) aus Turnu Rosu im Kreis Sibiu (Herrmannstadt), Rumänien ist eine öffentliche Einrichtung. Den Vorsitz hat der Kreisrat Sibiu inne und es ist eingebettet in die Struktur der Generaldirektion für Sozialhilfe und Kinderschutz Sibiu. Die Aktivitäten des Zentrums werden aus dem Staatshaushalt, dem Haushalt des Kreisrates Sibiu, Spenden, Förderungen sowie anderen privaten Formen von Bareinlagen oder Sachleistungen finanziert.

In diesem Jahr beteiligte sich die Inspiricon AG erstmals mit einer Spende

Zum Schulanfang wurde für 50 Schüler all das besorgt, was sie für ihr neues Schuljahr benötigen – die Kosten dafür übernahm die Inspiricon. So können die Kinder optimal in ihren Schulalltag starten.

Was tut das Zentrum und für wen ist es gedacht?

Das Zentrum für Kinder mit Behinderungen bietet den Kindern Zugang zu Informationen, Bildung sowie sozialer und psychologische Beratung. Außerdem können die Kinder auch dort wohnen und essen. Soziale Beziehungen und die Zusammenarbeit werden gefördert. Zum Angebot gehören auch Freizeitaktivitäten, Unterstützung im Alltag, bei täglichen Erledigungen sowie in Notfällen. In schwierigen Situationen helfen die Mitarbeiter des Zentrums auch bei Stressbewältigung, Wiedereingliederungen in die Familien sowie anderen sozialen Hilfeleistungen.

Das Zentrum ist Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen bzw. einem Behinderungszertifikat oder zertifizierte Schüler und Auszubildende im Alter von 3 – 18 Jahren. Junge Erwachsene über 18 Jahre, die eine spezielle Ausbildung machen oder aufgrund ihrer Behinderung dazu nicht in der Lage sind, haben die Möglichkeit maximal zwei Jahre im Zentrum zu bleiben. Ebenfalls willkommen sind Kinder und Jugendliche, die sich in schwierigen persönlichen Situationen befinden, vorübergehend oder dauerhaft von ihren Eltern getrennt leben und die ihren Wohnsitz im Kreis Sibiu haben.

Die Räumlichkeiten wurden 2016 renoviert und sind für Menschen mit besonderen Bedürfnissen (Behinderungen, eingeschränkter Mobilität) geeignet. Es gibt Rampen und Aufzüge, und alle Bäder sind für den Zugang für Personen mit einer Behinderung des Bewegungsapparates angepasst. Die Flure haben Blindführer und alle Anschriften an den Eingängen sind auch in Blindenschrift angebracht.

Derzeit befinden sich im Zentrum 50 Kinder und Jugendliche, darunter 37 Mädchen und 13 Jungen.

Wir freuen uns, diese Kinder unterstützen zu können und ihnen den Alltag ein wenig zu erleichtern!

Auch Sie möchten helfen und etwas Gutes tun? Dann melden Sie sich bei mir – jede Hilfe ist willkommen!

Autor dieses Beitrags
Claudio Volk Vorstand
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
SAP Inside Track München

Inspiricon AG als Sponsor des SAP Inside Track München – #sitmuc

From the Community, For the Community

München ist die Heimat eines lebendigen und wachsenden SAP Community Netzwerks! Hier treffen sich SAP-Berater, -Entwickler, -Architekten und -Projektmanager regelmäßig in ihrer Freizeit, um sich auszutauschen, ihre Kenntnisse zu vertiefen und neue und alte Kontakte in entspannter Atmosphäre zu pflegen. München hat eine Vielzahl nichtkommerzieller und sehr aktiver Gruppen hervorgebracht.

Die Community organisiert mit dem SAP Inside Track München, liebevoll auch „SITMUC“ genannt, bereits im fünften Jahr in Folge eine eigene jährliche Veranstaltung, die sich voll und ganz der Community verschrieben hat. Die Hauptkonferenz wird am Samstag, den 7. Oktober 2017 ihre Pforten öffnen.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Community unter dem Leitgedanken „From the Community, For the Community“. Und obwohl das Interesse an der SITMUC seit dem Gründungsjahr 2013 immer größer geworden ist, bestimmen auch heute noch die ursprünglichen Organisatoren – Damir Majer, Martin Steinberg and Gregor Wolf – die Geschicke. Und auch ihrer ursprünglichen Motivation sind sie treu geblieben. Unsere liebe Kollegin Andrea Taylor ist ebenfalls Mitglied des Ausschusses. Auch wenn heute immer mehr Sponsoren mit an Bord sind und sich die Teilnehmerzahl in diesem Jahr verdoppelt hat, genießt die Aufrechterhaltung des „Community-Charakters“ bei den Veranstaltern immer noch oberste Priorität!

Die SITMUC wird auch in diesem Jahr wieder im ideal geeigneten Coworking Space des „Impact HUB“ in München stattfinden. In diesem Jahr kommen die Teilnehmer in den Genuss eines Samstagmorgens voller informativer und oft auch unterhaltsamer Vorträge von Community-Mitgliedern und SAP-Mentoren. Nach dem gesponserten Lunch, das genug Zeit für Gespräche und ein besseres Kennenlernen bietet, geht es weiter mit einem neuen Programm für den Nachmittag: In einem offenen „Marketplace“ bieten verschiedene Breakout Sessions jedem die Möglichkeit, alles zu erkunden, die einzelnen Stände zu besuchen und bei Interesse anzuhalten und ins Gespräch zu kommen oder sich je nach persönlichem Interessen weiter umzuschauen. Diese Atmosphäre schafft ideale Voraussetzungen für angeregtes Networking und den gegenseitigen Austausch von Wissen und sorgt so für neue Impulse in unserer Community.

Inspiricon AG tritt zum ersten Mal als Sponsor auf

Und das Beste zum Schluss: Getreu dem Motto „From the Community, For the Community“ bleibt die SITMUC-Veranstaltung auch in diesem Jahr absolut kostenlos für alle Teilnehmer. Natürlich wäre all das ohne das Sponsoring durch eine Vielzahl an Einzelpersonen und Unternehmen im Community-Netzwerk nicht möglich. Aus diesem Grund hat sich Inspiricon entschieden, beim diesjährigen SAP Inside Track zum ersten Mal als Sponsor dabei zu sein. Wir freuen uns, eine Network-Veranstaltung wie diese unterstützen zu können!

Falls Sie mehr über die letztjährige SAP Inside Track Munich erfahren möchten, finden Sie hier weiterführende Informationen:

Sessions

Die Sessions sind das A und O einer SAP-Inside-Track-Veranstaltung. Ergreifen Sie selbst das Wort auf der Bühne oder im Marketplace, um Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen und Ihre Leidenschaft mit der Community zu teilen. Lassen Sie andere wissen, was Sie interessiert, was Sie zuletzt gemacht haben oder wie es Ihnen auf der SAP TechEd ergangen ist und regen Sie so Gespräche an, von denen alle Teilnehmer profitieren.

Alle Informationen auf einen Blick

Wann:
Samstag, 7. Oktober, 9:00-17:30

Wo:
Impact HUB Munich GmbH
Gotzinger Straße 8
81371 München

Weitere Informationen zur SITMUC finden Sie im Internet unter:

https://www.sitmuc.com/ und https://wiki.scn.sap.com/wiki/display/events/SAP+Inside+Track+Munich+2017

Bis bald auf der SITMUC! Folgen Sie uns auf Twitter, um keine Informationen zu verpassen.

Autorin dieses Beitrags
Linda Schumacher Marketing
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de
SAP BO BI

Welche Neuerungen bringt SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.2?

Heute möchte ich mit einer kleinen Artikelserie beginnen, die sich mit den Neuerungen in SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.2 beschäftigt. Dieser erste Artikel konzentriert sich dabei auf die neuen Funktionen der Plattform im Allgemeinen.

SAP BusinessObjects Business Intelligence 4.2 stellt den Höhepunkt entscheidender Verbesserungen bei Stabilität und Funktionsumfang dar, von neuen Schlüsselinnovationen bis hin zu den Produktfortschritten seit BI 4.1 und den verbesserten Funktionen für das Upgrade bestehender XI-R2- und XI2-Kunden auf diese neueste Version der SAP-BI-Suite.

Mit der Veröffentlichung von SAP BusinessObjects 4.2 (SP2 – SP4) hat SAP eine wahre Fundgrube neuer Weiterentwicklungen geschaffen und damit die sprichwörtliche Wunschliste mit Verbesserungen abgearbeitet, auf die Kunden schon seit Jahren gespannt warten.

Mich persönlich hat es besonders gefreut, dass SAP Web Intelligence mit einer Reihe signifikanter Verbesserungen aufwarten kann, so ganz besonders bei der Integration mit SAP HANA. Darüber hinaus gibt es auch Weiterentwicklungen, die die Plattform selbst betreffen. Lassen Sie uns also einen näheren Blick auf die besten neuen Funktionen werfen.

Die SAP BusinessObjects Business-Intelligence-Plattform 4.2 umfasst:

Papierkorb in der CMC

Löscht der Benutzer ein Element aus dem BOE-System, wird dieses ab sofort in den „Papierkorb“ verschoben, von wo aus die Dateien von einem Administrator wiederhergestellt werden können. Die Objekte werden nur bis zum Leeren des Papierkorbs gespeichert. Dies kann nach festgelegten Zeitintervallen oder an bestimmten Tagen erfolgen und löscht die Dateien dauerhaft.

BI-Kommentardienst

Dabei handelt es sich um eine neue CMC-Anwendung, die die Zusammenarbeit bei der Dokumentenbearbeitung erleichtert, indem sie es Benutzern erlaubt, die Daten/Statistiken in beliebigen Dokumenten zu kommentieren.

RESTful-Webdienst-APIs für Veröffentlichungen

Eine ganze Palette raffinierter neuer Tools ermöglicht die Verwaltung von:

  • Benutzern und Benutzergruppen;
  • Veröffentlichungen, Dateien und zeitgesteuerter Verarbeitung;
  • Abfragen, Servern und Jobstatistiken;
  • Nutzung von Inhalten und Anwendungen und vieles mehr.

BI Administration Cockpit

Eine weitere neue CMC-Anwendung, die es Administratoren erlaubt, grundlegende Daten zur BI-Umgebung zu sammeln. Darüber hinaus erhalten Entwickler Informationen über Server, zeitgesteuerte Aufträge, Anwendungen und die Nutzung von Inhalten.

Selektives Abrufen von Objekten aus einer LCMBIAR-Datei

Entwickler können ab sofort innerhalb der Web-Anwendung für die Hochstufverwaltung Objekte aus einer LCMBIAR-Datei selektiv importieren. Das selektive Abrufen von Objekten aus einer LCMBIAR-Datei erfordert, dass der Nutzer über die Berechtigung ‚LCMBIAR bearbeiten‘ verfügt. Ruft ein Entwickler Objekte aus einer LCMBIAR-Datei selektiv ab, wird ein neuer Auftrag mit den ausgewählten Objekten erstellt.

Split-Installation

Über die Installationsbefehlszeile können Administratoren das System ab sofort ohne Downtime auf Installationen vorbereiten. Dies ist möglich, weil das binäre Zwischenspeichern und eine Reihe der Datenbankvorgänge der SQLite-Installation bereits vor dem Aufrufen des Installationsbereiches erfolgt, der eine Downtime erforderlich macht.

Führt man setup.exe – cache aus, wird nur die für die Installation notwendige Zwischenspeicherung durchgeführt. Sobald der Abschluss der Installation erfolgen kann, wird die Installation mit setup.exe – resume_after_cache zu Ende gebracht. Theoretisch sorgt der zweite Installationsschritt für eine kürzere Downtime, indem er die Abhängigkeit zwischen den beiden großen Installations- und Upgradeaufgaben auflöst.

Dies erweist sich besonders in großen Clusterumgebungen als sehr praktische Neuerung, aber auch alle anderen Umgebungen profitieren von dieser tollen Verbesserung. In der Vergangenheit wurde die Systemausfallzeit durch den langen und mühsamen Zwischenspeicherungsprozess für die Deployment-Units bestimmt.

Neue Lizenzschlüssel

Nach dem Upgrade auf 4.2 SP2 müssen Administratoren neue Lizenzschlüssel anfordern. Die Schlüssel, die in der Vergangenheit für 4.0 und 4.1 genutzt wurden, werden nach dem Upgrade auf 4.2 SP2 nicht mehr funktionieren. Administratoren werden darüber auch im grafischen Installationsprogramm entsprechend informiert. Stellen Sie sich also darauf ein, nach der Anmeldung im Service Marketplace zunächst neue Schlüssel anfordern zu müssen.

In meinem nächsten Artikel werfen wir einen Blick auf die Neuerungen in SAP BusinessObjects Web Intelligence 4.2 – bleiben Sie also dran!

Autor dieses Beitrags
Veronika Aleksandrova SAP BI Consultant
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
PMO Inspiricon

Wie Sie mit einem PMO Ihre Geschäftsentwicklung vorantreiben können

Fangen wir mit einer einfachen Frage an und machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach der Antwort:
Warum entscheiden sich Unternehmen für die Einführung und Weiterentwicklung eines Project Management Office (PMO), wenn sie doch bereits über ein breites Wissen in Sachen Project Management (PM) verfügen?

Stellen wir zunächst einmal ein paar Dinge im Zusammenhang mit PM und der Einführung eines PMOs klar. 

Wir verfügen heute über ein breites Spektrum an PM-Dokumentation, das auf jedermanns Bedürfnisse eingehen kann. Dies bedarf keiner weiteren Erläuterungen, da es jedem, der in diesem Bereich aktiv ist, bereits klar sein sollte. Hier ist zudem alles strukturiert und zielorientiert.

Mehr zum Thema Project Management

Laut PMBOK ist Project Management die Anwendung von Fachwissen, Fertigkeiten, Werkzeugen und Verfahren auf Projektaktivitäten, um die Projektanforderungen zu erfüllen. (*

Diese Standards gelten ebenso für das PMO und wirken sich nachhaltig auf dessen operative Aufgaben aus. Lassen Sie uns also etwas tiefer gehen.

„Das Project Management legt die Regeln fest,
das PMO liefert den Rahmen, um die Einhaltung dieser Regeln sicherzustellen!“ 

Welche Auswirkungen hat das Project Management auf ein PMO? Einige Punkte sollten bereits im Vorfeld bedacht werden:

  1. Die Entwicklung des PMOs sollte sich an der jeweiligen Unternehmenskultur orientieren, basierend auf den PM-Vorgaben.
  2. Es passt nicht immer zu den Kunden und ihren Erfordernissen, sondern vielmehr zum Unternehmen selbst.
  3. Die Einbeziehung der verschiedenen Führungsebenen sollte sorgfältig durchdacht sein.
  4. Es sollte ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess stattfinden.
  5. Einfache Skalierbarkeit sollte gegeben sein, um mit der Unternehmensentwicklung Schritt halten zu können.

Warum sind PMOs heute der neueste Trend und warum steigt das Interesse immer mehr? Finden wir es heraus!

Warum Ihr Unternehmen ein PMO braucht!

Im Projektmanagement-Leitfaden „A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide) – Fifth Edition“ wird das PMO als organisatorische Struktur definiert, die projektbezogene Governance-Prozesse standardisiert und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen, Methodiken, Werkzeugen und Techniken erleichtert. Darüber hinaus unterstützt das PMO das direkte Management von einem oder mehreren Projekten. (**

Ich bin überzeugt, dass ein PMO unentbehrlich für ein Unternehmen ist, sobald es eine gewisse Größe erreicht und innerhalb kurzer Zeit ein gewisses Wachstum erlebt hat.

Meiner Erfahrung nach ist es die Aufgabe eines PMO:

  1. sicherzustellen, dass Projektteams sich an den Anforderungen eines Projekts orientieren, um eine frist- und budgetgerechte Umsetzung zu ermöglichen. Es reicht nicht, dies nur zum Projektstart oder -ende zu beachten; vielmehr handelt es sich hierbei um ein Schritt-für-Schritt-Angebot von Unterstützung und Anleitung. Dabei gilt es stets, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, ohne dabei den Kontakt zum Projekt, zum Projektteam und zum Kunden zu verlieren.
  2. zu prüfen und zu steuern, dass die vorgegebenen Regeln und Ausgestaltungen von allen Beteiligten befolgt und umgesetzt werden.
  3. alles zu verbessern, dass bereits ausgestaltet und implementiert wurde. Dabei können neue Werkzeuge sowie neue Verfahren und Methoden zum Einsatz kommen.

Wir können mit Sicherheit sagen, dass das PM zuerst da war und das PMO erst in der Folge entstanden ist. Es ist jedoch faszinierend zu beobachten, was passiert, wenn ein Unternehmen mit langer PM-Tradition ein PMO einführt. Beschäftigen wir uns also etwas näher damit.

Was passiert, nachdem ein PMO eingeführt wurde?

Projektmanager, die Projekte anführen und dabei ihr Bestes geben, werden nach der Umsetzung eines lokalen PMOs einige Einschränkungen erleben. Doch wie sehen die Einschränkungen in dieser neuen Welt aus?

  • Eine neue organisatorische Ausgestaltung, die die neue PMO-Strategie in den Mittelpunkt stellt.
  • Definition neuer Regeln und Strategien; Themen, die die zukünftige Entwicklung des gesamten Unternehmens bestimmen werden, Regeln und Strategien, die von jedem Projektmanager in enger Zusammenarbeit mit dem PMO und dem Kunden umgesetzt werden müssen.
  • Einführung und Weiterentwicklung neuer Werkzeuge für ein verbessertes Reporting, das die Führungsebene des Unternehmens bei der optimalen Entscheidungsfindung unterstützt.
  • Zusätzliche Unterstützung für Projektmanager in Form von Schulungen und Schulungsexperten, die eine bessere berufliche Weiterbildung ermöglichen.
  • Projektcontroller, Teammitglieder, deren primäre Aufgabe darin liegt, zu analysieren und zu prüfen, ob die festgelegten Strukturen, Rollen und Methoden in laufenden Projekten auch angewandt werden.

Darüber hinaus werden Stakeholder zu der Erkenntnis gelangen, dass die Regeln, auf die man sich geeinigt hatte und die aufgestellt wurden, jetzt auch befolgt und respektiert werden müssen. Gleichzeitig können sie darauf vertrauen, dass auch alle anderen diese vereinbarten Regeln befolgen.

PMO bei Inspiricon

Die oben genannten Sachverhalte sind Erfahrungswerte, die sich aus dem Aufbau neuer Strukturen innerhalb von Inspiricon ergeben haben. Die Auswirkungen nach außen waren enorm. Die Abteilung hatte im Frühjahr 2016 das Licht der Welt erblickt und schon im Sommer des gleichen Jahres ihre ersten Schritte gemacht. Nach über einem Jahr verfügt sie heute über eine bewährte und konsolidierte Struktur. Die Entwicklung geht jeden Tag weiter und dabei wird so oft es nur geht das gesamte Team einbezogen.

Fazit

Es kann nicht genug betont werden, wie wichtig es ist, zu verstehen, dass ein PMO Unterstützung bietet und die Geschäftsentwicklung auf neue Ebenen hebt und dabei gleichzeitig sicherstellt, dass vereinbarte Themen umgesetzt und weiterentwickelt werden.

(*, (**   A Guide to the Project Management Body of Knowledge (PMBOK® Guide) – Fifth Edition

Autor dieses Beitrags
Gabriel Simon Projektmanager
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Ein Universum voller Daten

Ein Universum voller Daten – das Information-Design-Tool

Eine kurze Einführung in das Information-Design-Tool ( IDT) 

Heute ist jedes große Unternehmen am Prozess der Globalisierung und des Austauschs von Produkten beteiligt. Hierzu gehört natürlich auch der weltweite Austausch von Informationen. In einem deutschen Unternehmen wundert sich heute keiner mehr, wenn Entscheidungen auf Grundlage eines Berichts gefällt werden, dessen Daten vom anderen Ende der Welt stammen. Aber wie bringen wir diese Mengen an Daten und Informationen zusammen? Wie wäre es mit einem eigenen Universum voller Daten? Du hast richtig gelesen, die Lösung ist ein neues Universum. Aber wie verwaltet man ein Universum? In den nächsten Zeilen verraten wir Dir, wie Du dieser Universen Herr werden kannst.

Alles Magische entspringt dem Herzen … 

Das Herz des HANA-Systems:

Business-Schicht-Struktur

Abbildung 1: Business-Schicht-Struktur – Quelle: Interne Schulung – IDT-Präsentation

Der erste Schritt beim Erstellen eines Universums ist die Erstellung eines Views. Der erste Stein in unserer „chinesischen Mauer“ wird als SAP HANA Information Modeler bezeichnet, auch bekannt als HANA Data Modeler im Herzen des HANA-Systems. Mit ihm können Anwender oberhalb der Datenbanktabellen Modellierungssichten erstellen und Geschäftslogiken implementieren, um aussagekräftige Berichte für Analysezwecke zu erstellen.

Es gibt drei Arten von Information Views

Diese sind definiert als:

Attribute View Analytic View Calculation View
  • Bei Attribute Views handelt es sich um Dimensionen, BW-Merkmale oder Stammdaten.
  • Attribute Views dienen der Verknüpfung mit einer Dimension oder einem Attribute View.
  • In den meisten Fällen zur Modellierung von Stammdaten wie Einheiten (z. B. Produkt, Mitarbeiter, Geschäftspartner) genutzt.
  • Bei Analytic Views handelt es sich um Star-Schemata oder Faktentabellen umgeben von Dimensionen, Berechnungen oder eingeschränkten Kennzahlen.
  • Analytics Views werden üblicherweise auf mindestens einer Faktentabelle mit Vorgangsdaten sowie der Anzahl der Tabellen oder Attribute Views definiert.
  • Analytic Views machen sich die Rechenleistung von SAP HANA zu Nutze, um aggregierte Daten zu berechnen, so z. B. die Anzahl der verkauften Fahrräder pro Land oder der maximale Stromverbrauch pro Monat.
  • Bei Calculation Views handelt es sich um kombinierte Ansichten, die zusätzlich zu Analytical und Attribute Views zum Einsatz kommen.
  • Sie sind zu komplexen Berechnungen in der Lage, die mit anderen Views nicht möglich sind.
  • Je nachdem, wie sie erstellt werden, können sie als grafische Ansicht oder Skriptansicht definiert werden. Grafische Ansichten können mit den grafischen Modellierungsfunktionen des SAP HANA Modelers modelliert werden. Skriptansichten werden als Abfolgen von SQL-Anweisungen erstellt.

Abbildung 2: Kurzbeschreibung der einzelnen SAP HANA Views. Quelle: http://saphanatutorial.com/sap-hana-modeling/ (Alle Daten in dieser Tabelle wurde von dieser Quelle übernommen)

Ist mit dem View der erste Stein einmal gelegt, können wir mit unserem Konzert loslegen. Diese Rolle wird vom IDT (Information-Design-Tool) übernommen.

Bezugnehmend auf den Information Design Tool User Guide, welcher von SAP veröffentlicht wurde, ist das IDT – Information-Design-Tool – eine SAP BusinessObjects-Metadaten-Entwicklungsumgebung, in der Designer Metadaten aus relationalen und OLAP-Quellen extrahieren, definieren und bearbeiten können, um SAP BusinessObjects-Universen zu erstellen und zu implementieren.

Bei der zum Universum-Designer ernannten Person, kann es sich um einen Datenbankadministrator, einen Software-Manager oder -Entwickler, einen Projektmanager oder auch um einen Berichtersteller handeln, der ausreichende technische Kenntnisse zur Erstellung von Universen für andere Benutzer besitzt. Das Information-Design-Tool wird auch von Sicherheitsadministratoren verwendet, um Sicherheitsprofile für das Universum zu definieren. Es ist möglich, dass sich mehrere Personen im selben Unternehmen mit der Aufgabe der Universumserstellung befassen. Die Zahl der Universum-Designer hängt von den Datenerfordernissen des Unternehmens ab. Es könnte beispielsweise einen Universum-Designer pro Anwendung, Projekt, Abteilung oder Funktionsbereich geben.

Ein Universum ist eine strukturierte Zusammenstellung von Metadatenobjekten, mit denen Geschäftsbenutzer Unternehmensdaten in einer nichttechnischen Sprache analysieren und als Berichte aufbereiten können.

Zu diesen Objekten zählen

  • Dimensionen
  • Kennzahlen
  • Hierarchien
  • Attribute
  • vordefinierte Berechnungen
  • Funktionen
  • Abfragen.

Die Metadatenobjektschicht wird Business-Schicht genannt und ist auf einem relationalen Datenbankschema oder einem OLAP-Cube aufgebaut, sodass die Objekte direkt über SQL- oder MDX-Ausdrücke den Datenbankstrukturen zugeordnet sind. Ein Universum umfasst Verbindungen, die die Datenquellen identifizieren, sodass sich Abfragen für die Daten ausführen lassen.

Die Rolle des Universums

Die Rolle des Universums besteht darin, dem Geschäftsbenutzer semantisch verständliche Business-Objekte bereitzustellen. Der Benutzer kann anschließend in der relevanten Geschäftssprache Daten analysieren und Berichte erstellen und die zugrunde liegenden Datenquellen und -strukturen außer Acht lassen.

Beispiel eines Universums

Abbildung 3: Screenshot eines Universums – Interne Schulung – IDT-Präsentation Inspiricon SRL

So kannst Du ein Universum erstellen

  1. Ein neues Projekt in IDT anlegen
  2. Über IDT eine Verbindung zwischen dem HANA-System und unserem Projekt erstellen
  3. Eine Business-Schicht erstellen
  4. In einem Repository veröffentlichen

Bedenke für ein leichteres Verständnis, dass Universen ermöglichen sollen, nach Belieben, sicher und in einer Sprache, die Du verstehst, auf Informationen zuzugreifen kannst, um diese zu analysieren, zu ergänzen und zu teilen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Universen Daten aus HANA nicht speichern oder die Systemleistung belasten.
Mit dem Information-Design-Tool erstellte Universen können von den folgenden Datenanalyse- und Berichtsanwendungen von SAP BusinessObjects ab Version BI 4 verwendet werden: SAP BusinessObjects Web Intelligence, SAP Crystal Reports for Enterprise, SAP BusinessObjects Explorer, SAP BusinessObjects Dashboard Design.

In unserem nächsten Artikel erwarten Dich weiterführende Informationen zu IDT und eine eingehende Beschreibung der Universumserstellung. 

Quelle: https://help.sap.com/doc/businessobject_product_guides_boexir4_de_xi4sp8_info_design_tool_de_pdf/XI4.0.8/de-DE/xi4sp8_info_design_tool_de.pdf

Autor dieses Beitrags
Ionel-Calin Oltean Consultant SAP BI/BW
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: cluj@inspiricon.de
Karriere bei Inspiricon

Deine Karriere bei Inspiricon

Liebe Community,

heute geht es zur Abwechslung mal nicht um ein fachliches oder technisches Thema.
Heute stelle ich euch einige Kolleg/Innen von mir vor, die als Junioren zur Inspiricon kamen und die uns von ihrem Karriereweg bei der Inspiricon berichten:
Ana ist Team Lead des Cross Technology Team.
Lorena und Diego sind beide Junior Consultants SAP BI.

Hallo Ana, Lorena und Diego – wir legen gleich los und fangen ganz am Anfang an!

Was hat euch in eurer Berufswahl beeinflusst?

Ana: Zum ersten Mal kam in der 7. Klasse mit Programmieren in Kontakt. Ich hatte einen Kurs namens TIC. In diesem lernte ich Peseudocod und Pascal. Seitdem bin ich „verliebt“ ins Programmieren und wusste, was später machen möchte. Dementsprechend suchte ich mir eine Universität, wo ich Computer Science studieren konnte.

Lorena: Ich mag alles, was mit Wissenschaften zu tun hat. Deshalb habe ich mich für einen Fachbereich entschieden, der auf Mathematik und Informatik basiert.

Diego: Am meisten hat mich mein Vater beeinflusst – und er tut es immer noch. Er ist auch Consultant und hat mein Interesse an BI geschürt.

 

Wie bist du zur Inspiricon gekommen? Bzw. warum hast du dich für die Inspiricon entschieden?

Ana: Ich denke, dass die Inspiricon mich ausgesucht hat. Bevor ich bei der Inspiricon angefangen habe, habe ich in einem deutschen Unternehmen gearbeitet, dessen Projektmanager einer der Mitgründer von Inspiricon ist.

Lorena: Ich habe das Stellenangebot im Internet gefunden und habe mich beworben, weil ich gerne etwas ganz Neues lernen wollte.

Diego: Ich habe auf Indeed gezielt nach Jobangeboten für SAP BI in Deutschland gesucht. Am besten hat mir der Enthusiasmus gefallen, mit der sich die Inspiricon mir präsentierte. Bezüglich Unternehmenswachstum und auch hinsichtlich meiner persönlichen Entwicklung.

 

Erzählt doch mal in einigen Worten, wie sich eure Stelle vom 1. Tag bis heute entwickelt hat.

Ana: Ich hatte Glück Teil eines Teams zu werden, welches meine Fähigkeiten einzusetzen wusste und mich auf meinem Karriereweg unterstützt hat. Durch die Hilfe meines Teams habe ich es geschafft, von einer Programmiererin zu einer Teamleiterin zu werden. Deshalb stelle ich mich jeder neuen Herausforderung. Ich liebe was ich tue! Von der Gründung an dabei gewesen zu sein, hat mir ermöglicht viele neue Sachen zu lernen: Wie man ein Unternehmen aufbaut, wie man ein Projekt gewinnt, wie man ein Projekt aus dem Nichts entwickelt.

Lorena: Ich habe hier angefangen, ohne etwas über BI zu wissen. Nach einem Jahr kann ich nun sagen, dass ich sehr viel dazu gelernt habe – und es jeden Tag noch tue!

Diego: Während des ganzen ersten Jahres bei der Inspiricon konnte ich spüren, wie ich mich persönlich weiterentwickelte. Nicht nur was das Fachwissen angeht, sondern auch bezüglich des Umgangs mit Kunden und anderen relevanten Fähigkeiten, die ein Consultant haben sollte. Ich würde sagen, dass das persönliche 1:1 Coaching, welches ich erhalte, ein treibender Faktor für diese Entwicklung ist.

 

Was macht das Arbeiten bei der Inspiricon für dich aus? Gibt es Besonderheiten, die du so nicht kanntest? Unterscheidet sich die Inspiricon von anderen Arbeitgebern?

Ana: Die Inspiricon ist wie eine Familie und ich gehe mit Freude zur Arbeit. Ich denke, dies ist nicht in jedem Unternehmen der Fall. Als kleines Unternehmen haben wir den Vorteil, als geschlossene Einheit und transparent zu agieren. Gemeinsam stellen wir uns immer wieder neuen Herausforderungen. Es ist schön, dass wir Freundschaften aufbauen und uns auch außerhalb der Arbeitszeit miteinander treffen.

Lorena: Die Inspiricon ist wie eine Familie. Wir helfen einander und teilen unser Wissen miteinander.

Diego: Der Inspiricon ist es gelungen, eine eigene Kultur zu entwickeln. Es ist sehr einfach, sich in diese freundliche Umgebung einzufügen. Inspiricon ist sehr professionell, aber sorgt sich auch immer darum, dass wir eine „gesunde“ Arbeitsumgebung haben. Die regelmäßigen Meetings helfen uns dabei, uns als Team zu fühlen und immer mitzubekommen, was passiert. Und wir sind immer dazu aufgerufen unsere eigenen Ideen zu präsentieren und umzusetzen.

 

Wenn du etwas an deiner Stelle ändern könntest, was wäre das?

Ana: Vielleicht die Büroräume in Cluj: ich hätte gerne einen Außenbereich zum Relaxen. Aber was die Organisation des Unternehmens angeht, habe ich nichts zu bemängeln.

Lorena: Ich würde gar nichts an meinem Job ändern, denn wir fühlen uns als Familie und ich mag alles so, wie es ist.

Diego: Das Reisen ist das Los der Consultants. Es ist auch einer der Punkte, die ich besonders gerne mache – aber es kann auch sehr anstrengend sein.

 

Jetzt noch eine Frage an die beiden Frauen im Interview: Die IT-Welt ist ja noch eine ziemliche Männerdomäne – habt ihr das Gefühlt, dass ihr als Frauen anders behandelt werdet, als eure männlichen Kollegen?

Ana: Nur am Weltfrauentag, wenn wir Blumen bekommen. Im Vergleich zu einem männlichen Mitarbeiter fühle ich mich nicht anders behandelt, welches auch normal sein sollte. Egal ob Frau oder Mann, alle Angestellten sollten gleich behandelt werden.

Lorena: Ich fühle mich in keinster Weise anders behandelt im Vergleich zu meinen männlichen Kollegen. Jeder hat die Freiheit den Job auszuüben, für den er oder sie sich entschieden hat. Und du musst kein Mann sein, um darin gut zu sein!

 

Was würdest du jedem Berufsanfänger mit auf dem Weg geben aus deiner bisherigen Erfahrung?

Ana: Du solltest jedes Problem des Unternehmens so behandeln als ob es dein persönliches Problem wäre. Dies wird dir helfen dich mehr in die Findung einer Lösung einzubringen. Zusätzlich wird es dich sehr zufriedenstellen, wenn du einen Lösungsweg erarbeitest hast.

Lorena: Wenn du deinen Job liebst, wirst du immer Fortschritte machen.

Diego: Aller Anfang ist schwer – aber es gibt immer jemanden, der dir helfen und dich unterstützen kann!

 

Zum Abschluss noch ein Ausblick in die Zukunft:
Welche Ziele hast du dir für deinen Job (bei Inspiricon) gesetzt?

Ana: Momentan konzentriere ich mich darauf ein eigenes Team aufzubauen und einen positiven Einfluss als „Team Player“ auszuüben. Die Erreichung dieses Ziels würde mir beweisen, dass ich mich beruflich weiterentwickelt habe und damit wäre ich sehr zufrieden.

Lorena: Ich möchte mich und meine Arbeit weiter verbessern und wünsche mir, dass mein Wissen anderen weiterhilft.

Diego: Über das letzte Jahr gesehen kann ich schon sehen, wie die Inspiricon nachhaltig wächst und selbst immer „erwachsener“ wird. Ich erwarte, dass sich meine Karriere als Consultant weiterentwickelt. Außerdem möchte ich zum Wachstum der Inspiricon aktiv beitragen.

Danke, dass ihr euch die Zeit für meine Fragen genommen habt! Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg bei der Inspiricon!

Ihr habt jetzt Lust bekommen, auch bei unserem Team dabei zu sein? Schaut am besten gleich in unsere aktuellen Stellenangebote rein – und falls nichts passendes dabei ist: wir freuen uns auch über Initiativbewerbungen!

Autorin dieses Beitrags
Linda Schumacher Marketing
Tel.: +49 (0) 7031 714 660 0
E-Mail: info@inspiricon.de