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SAP HANA 2: Die nächste Generation der SAP HANA-Plattform

Mit SAP HANA 2 wurde die In-Memory Plattform SAP HANA um zukunftsweisende Neuerungen ergänzt. SAP HANA ist eine Plattform, die den digitalen Wandel vorantreiben soll. Über SAP YaaS (Hybris as a Service) sind in SAP HANA 2 neue Microservices verfügbar. Diese basieren auf der SAP HANA Cloud Plattform (s. auch unser letzter Blogartikel: http://inspiricon.de/sap-hcp/). Dank dieser Microservices können Entwickler Innovationen schaffen und moderne Anwendungen mit umfangreichen Informationen ausstatten.

Die Einführung von SAP HANA erfolgte im Jahr 2010 – damit hat das Unternehmen SAP im Bereich In-Memory-Technologie eine Vorreiterrolle eingenommen. SAP HANA wurde mit zukunftsträchtigen Neuerungen ausgestattet, die auf einer stabilen Stammdatenplattform beruhen. Diese Vorreiterrolle wird durch SAP HANA 2 ergänzt, damit die digitale Zukunft erfolgreich gestaltet werden kann. SAP HANA 2 wird Kunden ab dem 30.11.2016 zur Verfügung stehen. Kurze Zeit später wird die Express Edition folgen: Mit dieser können Unternehmen neue Entwicklungsprojekte vorantreiben. Jedes halbe Jahr werden Erweiterungen bereitgestellt, mit denen eine agile Entwicklung unterstützt wird.

Neue Funktionen und Erweiterungen

SAP HANA 2 wird umfangreiche Erweiterungen beinhalten. Im Bereich Datenbankmanagement geht es vor allem um Hochverfügbarkeit, Workload-Management sowie Sicherheit. Mit diesen werden IT-Unternehmen einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb gewährleisten können.

Die Option Active bzw. Active Read-Enabled wird die Nutzung von Sekundärsystemen erlauben, die bisher lediglich zur Systemreplikation verwendet wurden. Diese Option dient der Bewältigung von leseintensiven Workloads, ohne dass dabei Performanceverluste entstehen.

Im Bereich Datenmanagement kann von Erweiterungen profitiert werden, die Datenqualität, Datenintegration, Unternehmensmodellierung sowie Tiered Storage betreffen (s. auch unser Blogartikel zu HANA In-Memory: http://inspiricon.de/hana-in-memory/). Dank dieser Erweiterungen können Unternehmen auf sämtliche Daten zugreifen – unabhängig davon, wo diese hinterlegt sind.

Die Webanwendung SAP Enterprise Architecture Designer wird um eine neue Version erweitert. Mit dieser können IT-Unternehmen komplexe Informationsarchitekturen verwalten. Zusätzlich können die potentiellen Auswirkungen innovativer Technologien vor der Implementierung visualisiert werden.

SAP HANA 2 kann noch mehr

Zu den Neuerungen von SAP HANA 2 zählt auch eine Verbesserung der analytischen Intelligenz. Die innovativen Engines erlauben eine analytische Verarbeitung von Geodaten, Text, Streaming-Daten und grafischen Daten. Entwickler besitzen die Möglichkeit umfassende Informationen in moderne Anwendungen einzubetten.

Die Predictive Analysis Library in SAP HANA 2 beinhaltet neue Algorithmen für Assoziations-, Klassifizierungs-, Regressions- und Zeitreihenanalysen. Mit diesen Analysen können Datenwissenschaftler in ihren Daten Muster aufdecken und eigene Anwendungen um maschinelles Lernen ergänzen.

Im Bereich der Anwendungsentwicklung wird von erweiterten Funktionen für Applikationsserver, Entwicklungstools sowie Entwicklungssprachen profitiert. Es findet eine Unterstützung des Prinzips „Bring your own Language“ statt. Außerdem stehen zusätzliche Laufzeitumgebungen von Drittherstellern und Buildpacks zur Verfügung. Diese können beim Modell Extended Application Services verwendet werden. Mit der neuen Schnittstelle File Processor API können Entwickler Text- und Metadaten extrahieren und analysieren.

Die neuen Microservices in der Cloud

Die neuen Microservices sind cloud-basiert und ermöglichen eine Integration von Analysen in Anwendungen. Dies ist auf jeder Entwicklungs- oder Sprachplattform über APIs möglich. Die Microservices in der Cloud beinhalten die folgenden Erweiterungen:

  • Text Analysis Entity Extraction, Text Analysis Linguistic Analysis und Text Analysis Fact Extraction: Die Funktionen erlauben die Verarbeitung von Textdaten in der Cloud, wobei die Verarbeitung natürlicher Sprachen möglich ist.
  • Earth Observation Analysis: Der Service wurde in Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt. Der Service wurde aufgrund des Schnittstellenstandards WCS des OGC entwickelt. Der Service nutzt Satellitendaten der ESA und verarbeitet Geodaten über die Datenbankwendung SAP HANA Spatial in der Cloud. Der Service stellt historische Daten in Echtzeit bereit – die Berechnung erfolgt aufgrund spektraler Messdaten.

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Autor dieses Beitrags
Steffen Böhm Vorstand
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